Keine Angst ihr konservativen und bibeltreuen Christen. Die Zukunft weiß und bestimmt Gott.

Solche Begriffe werden heute immer wieder mit konservativen Christen in Verbindung gebracht und wir brauchen uns nichts vorzumachen: Wer die Bibel auch dort ernst nimmt, wo sie dem heutigen Zeitgeist widerspricht, wird in Gesellschaft, Politik und den Medien schnell in eine bestimmte Ecke gestellt. Es wird so ein Bild von “guten” und “bösen” Christen geschaffen. Zu den “guten” gehören nur die, die sich dem Zeitgeist anpassen. Beispielsweise wird eine Pfarrerin, die in ihrer evangelischen Landeskirche die Regenbogenfahne aufhängt und nur von Liebe und Annahme spricht, kaum als problematisch wahrgenommen werden. Denn sie passt in das Bild eines Christentums, das gesellschaftlich akzeptiert und gern gesehen wird.

Anders sieht es bei denen aus, die alles, was in der Bibel steht, ernst nehmen wollen. Die auch von Gottes Liebe sprechen, aber genauso von Sünde, Buße und einem verändertem Leben, und die auch nicht bereit sind, biblische Maßstäbe dem anzupassen, was Gesellschaft, Politik und Medien uns gerade als richtig vorgeben. Diese werden als die böse Fundamentalisten dargestellt, vor denen gewarnt werden müsse. Doch statt sich wirklich mit ihren Überzeugungen auseinanderzusetzen und anhand der Bibel zu prüfen, ob diese tatsächlich falsch sind, reicht schon die passende Schublade.

Wir können darauf vorbereitet sein, denn dieser Gegenwind wird weiter zunehmen. Doch das darf uns nicht verunsichern oder dazu bringen, dass wir unseren Glauben weichspülen. Wir sollen den Menschen in Liebe und mit Respekt begegnen, aber wir sind auch dazu berufen, Gottes Wort in Wahrheit wiederzugeben, auch wenn es den Menschen nicht passt. Egal, welches Etikett man uns Christen versucht aufzudrücken, nicht gesellschaftliche Anerkennung zählt für uns, sondern die Treue zu Gott und seinem Wort.

In der Bibel lesen wir: “Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.” Römer 12, 2

Darum ist ein rechter Glaube an Christus ein ganz überschwänglicher Reichtum“, wusste Martin Luther 1520 in seiner Schrift „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ zu verkündigen. Es war nicht weniger als der „rechte“, also richtige Glaube, für den der Reformator vor 500 Jahren im Kampf mit der römischen Kirche stritt…..Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht irgendwo im Land eine Veranstaltung zu Themen wie „christlicher Nationalismus“ oder „Christentum und Rechtsextremismus“ stattfindet. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk strahlt Dokumentationen aus, ob über den „Kreuzzug von Rechts“ (ARD) oder „christliche Influencer mit rechter Agenda“ (ZDF). Ende Mai thematisierten die Grünen „mögliche Verbindungen zwischen christlichem Fundamentalismus und Rechtsextremismus“ sogar per Anfrage im Bundestag – nicht ohne konkrete Personen an den Pranger zu stellen, etwa den Youtuber Leonard Jäger oder den freikirchlichen Pastor Tobias Riemenschneider.
Im Zentrum der Kritik stehen dann nicht etwa Rechtsextreme, die das Christentum für ihre Agenda missbrauchen würden, sondern Gläubige, die an den alten Bekenntnissen und der Bibel festhalten. Der Grund für die Entwicklung liegt auf der Hand: Konservative Christen teilen viele Ansichten, die der politischen Linken ein Dorn im Auge sind. Das fängt bei dem Verständnis an, dass das Individuum nicht frei, sondern an objektive, höhere Normen gebunden sei, und prägt sich dann im Konkreten aus, etwa in einem konservativen Familienbild oder einer Gegnerschaft zur vorgeburtlichen Kindstötung. „Es muß Schluß damit sein, bibeltreue Positionen in eine rechte Ecke zu schieben, wo diese doch am weitesten von totalitären Ideologien entfernt sind!“  „Aber wann haben unsere Kirchenpräsidenten und Bischöfe in den letzten 20 Jahren – gerade gegenüber Muslimen – Jesus Christus bekannt als Sohn Gottes und Sohn Davids, als Erlöser, als König und Herrn, dessen ‚kräftigen Anspruch auf unser ganzes Leben‘ wir laut der Barmer Theologischen Erklärung von 1934 verkünden sollen?“ Das sagt Bruder Stefan Felder/ Gemeindenetzwerk.de

Kommentare

  1. Martin Koch

    Im Grunde lassen sich diese Gegensätze ganz einfach zusammenfassen. Ein Leben, geprägt von echter Frömmigkeit und Gottesfurcht ist immer ein geheiltes, lebenförderndes, wachsendes Leben. Ein Leben, das seine Emanzipation laufend propagiert, ohne sie denn wirklich zu haben, mündet zwangsläufig in die Selbstzerstörung, oft auch in Krankheit und Tod. Hiebei ist es egal, ob ich dabei links oder rechts stehe.

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