Peter Edward “Ginger” Baker, geboren 1939, Sohn aus armen Londoner Verhältnissen. Für sein erstes Vorspiel bei einer Dixielandband, so geht eine Legende in Bakers an Legenden nicht armem Leben, hat er sich ein Set aus Keksdosen gebaut. So fing es dann wohl an. In den Londoner Jazzclubs galt er schnell als der beste Schlagzeuger der Stadt, da war er nicht einmal Mitte 20. Baker platzte in eine Epoche, in der die bekanntesten britischen Drummer Ringo Starr und Charlie Watts hießen, die beide für ihre Bands, The Beatles und The Rolling Stones, bekannt waren, aber nicht unbedingt für ihre Virtuosität. Die unendliche, leidliche Frage, wer nun rückblickend der beste Rockschlagzeuger aller Zeiten gewesen sei, er oder Keith Moon von The Who oder doch John Bonham von Led Zeppelin, hätte er selbstredend mit seinem Namen beantwortet, wobei er sich die Bezeichnung als Rockschlagzeuger nicht hätte gefallen lassen.
Baker bestand darauf, aus dem Jazz zu kommen. Rock, das war ihm zu vulgär, obwohl sein Einfluss auf dieses Genre nicht hoch genug zu schätzen ist. Obwohl sein Leben selbst oft weniger mit den ätherischen Engelsbezirken der Kunst zu tun hatte: da waren das Heroin, die kaputtgefahrenen Autos, das verprasste Geld, die zerrütteten Beziehungen; Baker, ein cholerischer, zorniger Kettenraucher des Augenblicks, der es nirgends lange aushielt und um sich herum nur Arschlöcher und Dummköpfe sah. Er fuhr, Anfang der Siebziger, nach Nigeria, um die afrikanischen Rhythmen zu studieren. Er spielte mit Fela Kuti, dem Erfinder des Afrobeat, betrieb einen Nachtclub in Lagos und wurde von der Stadtregierung aus dem Land gejagt. Die jüngeren Geschichten über Baker handelten leider nicht mehr von ihm als Schlagzeuger, sondern von Herzoperationen, von Arthrose, von abgebrochenen Interviews, von verworfenen Bandprojekten und gescheiterten Wiedervereinigungen, geschätzten Millionen von Zigaretten. Und sie handelten von ihm als ein den Drogen entflohener Olivenfarmbesitzer oder erfolgloser Polopferdezüchter, der sich dann hinter seine Trommeln setzte, wenn er dringend Geld brauchte und in den Klatschspalten besonders berühmt dafür war, noch nicht tot zu sein.
Nun ist Ginger Baker im Alter von 80 Jahren gestorben. (Zeit.de)
Die Frequenz der Abschiede der ganz grossen Musiker meiner Jugendzeiten wird immer dichter. Wieder eine der ganz Großen! Aber darauf nimmt der Tod keine Rücksicht.
Da gibt es einen, der redet laut und bestimmt. Er ist nicht angepasst und trotzdem bereist er den ganzen Erdball und spricht alle Sprachen. Er geht zu Armen und zu Reichen, zu Bettlern und Königen, zu Promis und Fuzzies. Er kennt keine Grenzen, keine Scham hält ihn davon ab, seinen Text zu geben; doch der Inhalt seiner Rede ist immer der gleiche. Jeder verwünscht ihn, keiner entgeht ihm; jeder hört seine Stimme, ob er will oder nicht.
Er ist weder gebildet noch höflich. Er unterbricht Veranstaltungen oder stellt sich mitten in privaten Vergnügungen ein. Er lauert an der Tür und besucht Büros und Betriebe. Beim Sport ist er gerne, auch auf Autobahnen und in Flugzeugen, sogar Space-Shuttles kann er fliegen (oder auch nicht – wie man’s nimmt!). Er hat Audienzen ohne Anmeldung und erscheint selbst bei prominentesten Persönlichkeiten, ohne vorher anzuklopfen. Er liebt Schlösser und Paläste, aber er verschmäht auch nicht die ärmsten Gassen, um dort tätig zu sein. Er ist ebenso Raver und ein vorzüglicher Walzer-Tänzer. Jede Zeitung berichtet tagtäglich von ihm und seinen Machenschaften:
Die Rede ist vom Tod.
In der Bibel steht, dass „Und wie es den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber [kommt] das Gericht.“ (Hebräer 9,27)
Es gibt nur einen Weg, dem Gericht und somit dem ewigen Tod zu entfliehen: Jesus Christus sagt: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.“ (Johannes 5,24)
Der Tod ist ein Prediger der alten Schule, niemand kann ihm den Mund verbieten.
Hier das Zeugnis von einem seiner beruflichen Söhne:

Ja, der Gevatter Tod, wenn ich so mit den Menschen spreche und sehe
wie sie leben, spielt er keine grße Rolle in ihrem Leben – man könnte
glauben, sie meinen ihm nie zu begegnen dem Angelo della morte.
Herr lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen….