Fast das ganze Land redet über den „Verschissmus“, der auf das Konto einer Floristin geht. Wie es dieser wahrscheinlich jungen Frau geht, die da den Auftrag der SPD telefonisch entgegengenommen hat und auf der Schärpe eines Trauerkranzes aus den Opfern des Faschismus Opfer des „Verschissmuss“ gemacht hat?
Aber mit ihrer unfreiwilligen Aktion hat sie das mittlerweile sinnentleerte Ritual, am Volkstrauertag einen Kranz für die Opfer von Krieg und Faschismus “abzuwerfen”, aufgedeckt. Da lassen Politiker einen Kranz anfertigen u. niederlegen, sind aber offenbar zu desinteressiert, um dies persönlich zu tun u. dabei alles selber nochmals zu kontrollieren. Diese Art des Gedenkens scheint somit tatsächlich zu einem oberflächlichen, lästigen Ritual verkommen zu sein. Das ist das eigentlich Peinliche und Traurige. Als ebenso peinlich und taktlos gegenüber den Opfern des Kommunismus empfindet man übrigens auch die Errichtung einer 5 m hohen Karl-Marx-Statue in Trier im Mai 2018 im Auftrag u. unter Beifall der SPD. Zumal es sich auch noch um ein Geschenk Chinas handelte – ein Staat, welcher nicht gerade für die Einhaltung der Menschenrechte u. seine “soziale Demokratie” berühmt ist. (Uigurenlager) Aber „Verschissmus“ ist eine wunderbare, einmalige Wortschöpfung, die mit einem einzigen Begriff den Zustand nicht nur in der SPD abbildet. Es steckt Verrat, Verachtung, Verkauf und Vernichtung darin, das Mittelteil ist eher derb, wie bei enttäuschten Malochern üblich, am Ende steht Sozialismus oder Kommunismus. Was manchmal doch ein Hör- oder Schreibfehler für herrliche Geschichten schreiben kann. “Beschissmus” sollte es auch noch in die Berühmtheit schaffen, als Sammelwort für alle diejenigen, die sich auf den Arm genommen und hintergangen fühlen von Politikern, Verbandspräsidenten irgendwelcher Art, Wichtigtuern und Großspechern, von Besserwissern, gewissenlosen Karrieristen und Egoisten.
Menschen, die sich weigern, sich weigern Gott und seine Ordnungen anzuerkennen, zur Hölle der liberalen Verelendung verdammt. Ähnlich wie während des Zusammenbruchs des Römischen Reichs sind die Mächtigen und Eliten nur darum bemüht, den Luxus ihres täglichen Lebens zu erhöhen, und das Volk wird geschickt durch immer vulgärere Unterhaltung betäubt. Ein Westen, der seinen Glauben, seine Geschichte, seine Wurzeln und seine Identität verleugnet, ist zur Verachtung, zum Tod und zum Verschwinden bestimmt. – Das sollte jedem zu denken geben.
Täglich kann man lesen, sehen oder hören, wie vermeintlicher Höhenflug in elitäre Sphären unerwartet an der psychosozialen Realität zerschellt und die hohle Fassade bröckelt. Die zweite Million ist verdient, das Haus an der Goldküste gebaut, das dritte Sportauto vom Bonus in bar bezahlt, die Kinder geglückt am Gedeihen – bis sich eines Sonntag morgens die pfilchtbewusste Vorzeigegattin im Keller erhängt gefunden wird. Ja, es ist Zeit aus dem “Verschissmus” auszusteigen. Gott bietet uns auf persönlicher Ebene Umkehr und Vergebung an.
