Viele Menschen sind auf der Sinnsuche – die Menschen finden aber in den Großkirchen keine Antwort und Heimat mehr, da sie als Vertreter der rot/grünen Zeitgeist-Parteien wahrgenommen werden. Das Christentum und die Kirchen sind nicht dasselbe. Die Kirchen sind Organisationen, die zu Recht von vielen kritisiert werden. Das echte Christentum als solches ist der Glaube, das Fundament der Verbindung von Gläubigen mit ihrem Gott. Wenn es das Christentum nicht gäbe, wäre Europa und Deutschland völlig anders als wie wir es kennen. Wer will das schon?
Leider haben wir in Deutschland schreckliche Erfahrung mit säkularen Utopien, der biologischen Rassenlehre und dem Marxismus in der DDR, beides Formen des Materialismus wie die Ökologie heute übrigens auch. Als alles in Trümmern lag, war es die Stunde Adenauers, der die Deutschen vor dem vergangenen und kommenden Materialismus warnte und an das Christentum erinnerte. Der Unglaube hat in den Herzen und in den Köpfen aufgeräumt und hinterliess in vielen Völkern schon vor Jahrzehnten eine Leere, die vielerorts nur von kaltem, unbefriedigendem und sinnlosem Materialismus ausgefüllt wurde. Die folgende Generationen haben geglaubt auf den Gottesbezug im Verfassungsentwurf verzichten zu können. Nun zerfällt Europa vor unseren Augen, weil der geistige Kitt fehlt, der es zusammenhält. Und die augenblickliche EU ist lediglich eine Europa-Maschine, die kalt und gefühllos den rationalen Wahn ihrer Maschinenführer exekutiert. Manche sehen schon einen molekulare Bürgerkrieg und fürchten um das Sein oder Nicht-Sein des europäischen Zivilisationsentwurfes.
Das Zentralproblem in Mitteleuropa scheint zu sein, dass Gott nicht mehr „gebraucht“ wird, dass er im Leben der Menschen nicht mehr vorkommt. Manche sprechen von „Gottesfinsternis“.
Wenn man also heute noch von europäischen Werten spricht, so kann man nicht um das Christentum herumkommen. Niemand hat dies so eindeutig formuliert wie Kurt Schuman selbst. Er kämpfte mit seiner ganzen Person für seinen Traum von Europa. Woher nahm Schuman diese Kraft? In seinem politischen Vermächtnis macht er deutlich, worin seine demokratischen Vorstellungen verwurzelt waren:
„Die Demokratie verdankt ihr Bestehen dem Christentum. Sie entstand an dem Tage, wo der Mensch dazu berufen wurde, in seinem irdischen Leben die Würde der Persönlichkeit durch individuelle Freiheit, die Achtung der Rechte jedes einzelnen und die Ausübung der Bruderliebe gegen alle zu verwirklichen. Vor Christus waren solche Ideen noch niemals formuliert worden. Somit ist die Demokratie durch die Doktrin und chronologisch an das Christentum gebunden.“

Man sieht doch wohin das führt. Eine Moralisch und Ethisch völlig entfremdete Gesellschaft, die Egoistisch und Rücksichtslos handelt. Eine Gottlose Gesellschaft ist eine Gesellschaft wo Moral und Ethik nicht vorhanden sind. Das hat wohl selbst Richard Dawkins mittlerweile erkannt. Schauen wir uns die heutige Jugend an..all das ist darauf zurück zuführen das man ihnen das Märchen von der Gottlosen Welt eintrichtert. Ich z.B bin auch kein perfekter Mensch und auch ich bin ich Sündiger. Aber seit ich an Jesus glaube (auch wenn ich hin und wieder Zweifel aufkommen), denke ich bewusster über mein Handeln nach. Ich merke bewusster wann ich gesündigt habe und es tut mir dann auch leid.