Eine lustige Gruppe junger Leute ist auf Bergtour in den Alpen. Nach anstrengendem Aufstieg erreichen sie am Abend die ersehnte Berghütte, wo sie übernachten wollen. Da läutet das Hüttentelefon. Ein junger Mann nimmt den Hörer ab und hört am anderen Ende die feste Stimme eines Mannes der Bergwacht:
“Wir müssen euch darauf aufmerksam machen, dass der Wetterbericht starke Schneefälle voraussagt. Die Hütte liegt in einer lawinengefährdeten Mulde. Sollte der Schnee-Einbruch einsetzen, müsst ihr aus Sicherheitsgründen noch in dieser Nacht die Hütte verlassen!”
Der junge Mann hört sich die Warnung an und gibt sie ungern und mehr beiläufig an seine Freunde weiter. Nach wenigen Stunden kommt die Stimmung in der Hütte auf Hochtouren. Der Gebirgs-Enzian und die Melodien der Berglieder haben sie wie in einen Traum versetzt. Wieder klingelt das Telefon. Die Bergwacht ist dran. Sie gibt die klare Anweisung, die Hütte sofort zu verlassen, weil Schneefall eingesetzt hat. Die Gruppe soll sich umgehend auf den Weg ins Tal begeben. Denn bei anhaltendem Schneefall könnten Lawinen aus Schneematsch abrutschen und sie verschütten.
Der junge Bergwanderer, der den Hörer abgenommen hat, berichtet seinen Freunden die Anweisung der Bergwacht. Da gibt es einen Aufstand. Über die drohende Gefahr wird nicht lange diskutiert. Mit großem Hallo ist man sich einig: So schlimm wird es schon nicht werden. Wir bleiben!
Keine Viertelstunde vergeht: schon wieder das Telefon! Derselbe junge Mann springt zum Hörer und nimmt ihn ab. Er hört die beschwörende Stimme des Bergwachtmannes, der sich vergewissern will, dass sie die Hütte verlassen haben. Und was tut der junge Mann? Er lässt den Hörer an der Schnur kreisen und dann neben dem Apparat herunterbaumeln. Alle seine Freunde finden das “die Idee”. Sie halten sich den Bauch vor Lachen und klatschen Beifall.
In der selben Nacht passiert es: Unter Einsatz ihres Lebens muss die Bergwacht ausrücken. Fünf junge Leute liegen verschüttet unter Schnee- und Schlammmassen.
Diese Begebenheit verdeutlicht, wie gefährlich es ist, den Hörer durchhängen zu lassen. Wie oft bist du im Leben schon von Gott “angerufen” und “angesprochen” worden! Hast du verantwortungsbewusst reagiert? Oder hast du es gemacht wie die jungen Leute in unserer Geschichte? Deshalb: Beachte Gottes Anruf und wähle das Leben!
Gottes Rettungs-Angebot ist da. Gottes Liebe, sein Heil ist für dich bereit. Es wäre unendlich traurig und hätte ein schreckliches Schicksal zur Folge, wenn du an Gottes Absichten zweifelst und an Jesus Christus gleichgültig vorübergehen würdest, der aus der Herrlichkeit kam und blutend und sterbend am Kreuz hing. Mehr konnte ER für dich nicht tun. Einen größeren Beweis seiner Liebe gibt es nicht. Willst du IHM jetzt nicht glauben?
“Das Leben und den Tod habe ich euch vorgelegt, den Segen und den Fluch. So wähle das Leben, damit du lebst.”
Die Bibel, 5. Mose 30, 19
“So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.”
Die Bibel, Johannes 3, 16
Quelle: Von Friedhelm König
