Kann es sein, dass Gott gelegentlich menschlichen Größenwahn erschüttert?

Kann es sein, dass Gott gelegentlich menschlichen Größenwahn erschüttert? Hatten uns der islamistische Massenmord „nine-eleven“ 2001, der verheerende Tsunami 2004, die internationale Bankenkrise 2008 etwas zu sagen?

Eine Regierung, die sich anmaßt eine Ehe für alle zu erfinden und ein drittes Geschlecht zu erschaffen und heiße Luft zu verkaufen, hält sich für alternativlos. Wohin geht die Reise: Wirtschaftlich, moralisch, politisch? “Wenn Menschen gottlos werden, dann sind die Regierungen ratlos, Lügen grenzenlos, Schulden zahllos, Besprechungen ergebnislos; dann ist die Aufklärung hirnlos, sind Politiker charakterlos, Christen gebetlos, Kirchen kraftlos, Völker friedlos, Sitten zügellos, Mode schamlos, Verbrechen maßlos, Konferenzen endlos, Aussichten trostlos“. Das sollen Gedanken von Antoine de Saint-Exupéry sein, dem Dichter-Vater des Kleinen Prinzen. Bedenkenswert, von wem auch immer notiert. Wer ruft zum Anhalten und mahnt zur Umkehr? Atemlos und rastlos und ziellos jagen wir in die Zukunft. Verlassen von allen guten Geistern geistern wir durch die Zeit. „Wir schaffen das!“…

Denken wir an jene wild gewordene Pfarrerin der Evangelischen Kirche, die öffentlich in ihrem Fernsehbeitrag „Wort zum Sonntag“ solches propagierte. Nahezu volksverhetzend kam es aus dem Mund der Kirchenfrau: „Wir müssen die Parlamente stürmen, in denen Neofaschisten sitzen und uns in Schreckstarre verfallen lassen genauso wie das Corona-Virus”. Und weiter: „Mit Verlaub: Ich könnte kotzen.“ Eine Glaubensgenossin der Linkspartei ging den nächsten Schritt: „Energiewende ist auch nötig nach ‘ner Revolution. Und auch wenn wir das eine Prozent der Reichen erschossen haben, ist es immer noch so, dass wir heizen wollen, wir wollen uns fortbewegen. Na ja, is’ so!“

Nun ist er wieder da! Der Gedanke geschlossener Grenzen und konsequenter Grenzkontrollen. Jede Nation denkt an sich und sorgt für sich. Plötzlich gibt es Exportverbote für Schutzmasken und Medizin. Und überraschend heißt es: Türen zu für Ausländer! Zur Lachnummer wird die „große europäische Idee“ eines Superstaates EU. Das Europa der Nationalstaaten lebt, „Brüssel-Europa“ liegt im Sterben. Nahezu alle europäischen Nachbarn haben die Grenzen dicht gemacht und strenge Kontrollen eingeführt. Es geht doch! Polen, Österreich, Dänemark, die Tschechische Republik und viele andere Nationalstaaten besinnen sich auf das Wohl ihrer Völker. Während ein linientreuer Befehlsempfänger als Chef des deutschen Amtes für Verfassungsschutz den Befehl ausgibt alles „Völkische“ zu verfolgen, ist bei unseren Nachbarn so etwas wie „Volksgesundheit“ oberstes Gebot. Und hat nicht sogar die deutsche Regierung erklärt, sie wird alles, wirklich alles tun, um unsere „Volkswirtschaft“ durch die Krise zu bringen. Erklärt der Verfassungsschutz nun auch das Wirtschaftsministerium zum Prüffall?

Derzeit erleben wir eine Welt in Grenzen. Staatsgrenzen, Wachstumsgrenzen, Lebensgrenzen. Und häusliche Quarantäne. Für Zehntausende ist die Wohnungstür als Grenze verordnet. Will Gott uns etwas sagen? Wir sind mitten in der Passionszeit 2020. Ich schaue auf eine Spruchkarte: „Das Kreuz steht fest, indes die Welt sich wirbelnd dreht. “www.egmond-prill.de

Kommentare

  1. Thomas

    Tja ,Herr Huber, da werden sie wohl Recht behalten.
    Auf einen Döner, oder eine Tüte Chips zu verzichten,
    ist wohl auch kein richtiges Fasten – wollen wir mal hoffen,
    das nicht ein Zwangsfasten zum Tode, sich die Bahn schlägt,
    im Reich der Klugscheisser und Dummschwätzer.

  2. Hans Hauber

    Im Neuen Testament steht zwar Nirgends irgend etwas von einem vorgegebenen Fasten, jedenfalls nicht für lebendige Christen, so wie es aber aussieht, verordnet Gott gerade ein “Fasten” für die tote Welt. Ein Fasten, wie es in den Kirchen auch üblich geworden ist, enthalten von unnötigem Konsum und Klimbim vorerst, aber vielleicht verordnet er uns auch bald ein “Fasten” das auch diesem Namen Gewicht gibt.

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