“Noch im letzten Jahr hat die Bertelsmann Stiftung die Schließung von 600 Krankenhäusern in Deutschland empfohlen, aus Kosten- und Effizienzgründen.
Ein Virologe hat Covid-19, wahrscheinlich leicht zynisch, Ebola der Reichen genannt. Und tatsächlich scheinen die Übertragungswege ja zunächst durch Geschäftsreisen, durch Ski- und Kreuzfahrer, durch Wohlstandstourismus überhaupt gebahnt worden zu sein. Mittelstandsinfektionen. Geschäfts- und Industriezentren, wohlhabende Enklaven, manche Touristenparadiese waren zuerst wohl am meisten betroffen, Norditalien, Tirol, Bayern, Baden-Württemberg .” (Kulturwissenschaftler Joseph Vogl)
Das ist mein Gott.
Es war bei einer Straßenversammlung in einer Großstadt. Unter einigen Bäumen, am Rande einer belebten Straße, war eine Schar Menschen stehen geblieben, um dem Boten des Evangeliums zuzuhören. Offenbar verstand er es, die Leute zu packen. Der Mann sprach von Jesus Christus. Eben hatte er dazu aufgerufen, im Glauben Jesus als Erlöser anzunehmen, als ein Mann in den besten Jahren in unfreundlicher Weise den Prediger unterbrach. Er trat aus dem Kreis der Zuhörer hervor und rief laut, indem er eine Banknote in seiner Hand schwenkte:´´Das ist mein Gott!´´
Eine Diskussion wollte er offenbar nicht, denn er ging mit raschen Schritten auf die Straße zu, um sie zu überqueren. Dabei schaute er aber zurück, um die Wirkung seiner Worte zu beobachten. Mit der Banknote winkte er dem Prediger, als wollte er sagen:´´Ich habe den besseren Teil erwählt.´´
In dieser Weise lief der Mann direkt vor ein daherkommendes Auto. Er wurde auf die Seite geschleudert und blieb tot liegen. Die Banknote lag wie ein wertloser Fetzen Papier neben dem Verunglückten.
Das war eine erschütternde Predigt für alle, die sie miterlebten. Mancher mag gedacht haben:´´Was nützt ihm jetzt sein Gott, den er offenbar so sehr liebte?´
