Der Retter ist da – ein Weihnachtslied.

Ich hab‘ mich in Schuld und in Sünde verstrickt.
Ein aufrechter Mensch sein, ist mir nicht geglückt.
Die anderen haben längst schon ihr Urteil gefällt:
Dich wollen wir nicht, hau ab aus unsrer Welt!
Ich suchte nach einem, der mich retten kann
und kam bei dem Kind in der Krippe dann an,
und ich dachte, dies Baby, was kann es schon tun?
Ich bin verloren. Ich bin verloren…

Dann sah ich die Hirten, sie beten es an.
Die Weisen, sie brachten Geschenke heran.
Das Gold für den König, den sie im Kind sehn.
Dem Priester Weihrauch – kann ich das verstehn?
Dem Schmerzensmann Myrrhe, den Jesaja sah.
Das Kind sah mich an. Da wurde es mir klar.
Dies Kind ist Gott selbst – es erlöst mich von Schuld!
Hab‘ nur Geduld. Hab‘ nur Geduld…

Gott selbst kam zu uns als ein Kind auf die Welt.
Er hatte kein Haus und er hatte kein Geld.
Er war nicht der strahlende, siegreiche Held,
doch er hat sich an unsre Seite gestellt.
Er fühlt, was ich fühle. Er spürt meine Not.
Er weiß um die Angst vor dem ewigen Tod.
Wird sich für uns opfern, für unsere Schuld.
Hab‘ nur Geduld. Hab‘ nur Geduld…

Der Retter ist da, schau hin – er kam als ein Kind.
Der Retter ist da, durch den auch ich Frieden find.
Der Retter ist da. Die Zeit ist heute erfüllt.
Und ich bete ihn an, oh ja, ich bete ihn an.

Text und Musik: Astrid Borower

Kommentar

  1. Reza

    Sei mir gnädig, o Gott, nach deiner Güte! Nach der Größe deiner Erbarmungen tilge meine Übertretungen!

    Wasche mich völlig von meiner Ungerechtigkeit, und reinige mich von meiner Sünde! (Psalm 51,3.4)

    Die Herausforderungen, Entscheidungen und Veränderungen in unserem Leben können ein besonderer Anlass dafür sein, dass wir Gott um Hilfe und Gnade bitten.

    Doch vor allem dann, wenn wir schuldig geworden sind, haben wir die Gnade Gottes besonders nötig.

    Das wird an der Geschichte von König David deutlich.

    Gott hatte ihn dazu ausersehen, sein Volk Israel zu regieren. Schon als junger Mann wurde David durch seinen erstaunlichen Sieg im Kampf gegen den Riesen Goliath berühmt.

    Aber der Weg zum Königsthron sollte für David sehr lang und steinig werden, weil der noch amtierende König Saul ihm jahrelang nachstellte.

    Als Herrscher führte David dann seine Armee in vielen Schlachten mutig an. Doch einmal verließ er sich bei einem Feldzug auf seinen bewährten General Joab und blieb selbst in Jerusalem.

    Während Joab an der Front kämpfte und dann auch siegte, erlitt David die vielleicht schwerste Niederlage seines Lebens: Vom Dach seines Palastes beobachtete er die Frau eines seiner Soldaten beim Baden.

    Er ließ sie zu sich holen und schlief mit ihr. Danach versuchte er vergeblich, den Ehebruch zu vertuschen – bis er schließlich den betrogenen Ehemann in den Tod schickte.

    David nahm einem glücklichen Ehemann das Leben, einer Frau ihren geliebten Mann, seiner Armee einen äußerst tapferen Soldaten und sich selbst die Freude der ungetrübten Gemeinschaft mit Gott.

    Doch Gott erwies ihm Gnade: Er schickte den Propheten Nathan zu David, damit der ihm seine Schuld bewusst machte.

    David kam zur Besinnung, erkannte seine Schuld, bereute und bekannte vor Gott. Und dann erfuhr er völlige Vergebung aus Gnade!

    Eine Erfahrung, die bis heute jeder machen kann, weil Christus am Kreuz die „Strafe zu unserem Frieden“ auf sich genommen hat (Jesaja 53,5).

    Möge Gott in dieser Weihnachtszeit Menschen, wie König David helfen, damit sie ihren Sünden erkennen und bei Jesus Christus bekennen.
    ❤️☀️

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

* Ich stimme zu

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.