Seit 20 Jahren arbeiten Autoren und Autorinnen an der “Wikipedia”, die mit mittlerweile 55 Millionen Artikeln in knapp 300 Sprachen zur mit weitem Abstand größten Enzyklopädie der Menschheit angewachsen ist. (Süddeutsche)
So was kann gar nicht klappen. Niemals. Laien, die aus der ganzen Welt ihren Senf verzapfen dürfen. Als gelegentlicher Wikipedia-Nutzer und auch -Zitierer kann ich versichern, dass die Enzyklopädie teilweise sehr fundierte Artikel von ausgewiesenen Fachleuten des jeweiligen Gebiets enthält. Andererseits missbrauchen sie häufig Leute dazu, ihre höchst subjektiven, oft ideologisch gefärbten und mit seriösen Quellen schlichtweg unvereinbaren Meinungen als “wissenschaftliche” Wahrheiten zu verkaufen. Da weder ich noch andere Leser Spreu und Weizen häufig nicht unterscheiden können, würde ich jedem dringend raten, neben der Wikipedia zumindest noch weitere Quellen zu Rate zu ziehen. Vor allem wenn es um die weltanschaulichen Dinge und um die Frage der ewigen Dinge geht, würde ich das Wort Gottes dringend empfehlen.
Dieses Onlinelexikon ist unverzichtbar, aber nicht unbedenklich. Das das angeblich „größte Werk der Menschen“ (so „DIE ZEIT“) weltweit über 55 Millionen Einträge. Freies Wissen ist Wissen im Fluss, der immer währenden Entstehung und Veränderung unterworfen. Ein Wikipedia-Artikel ist niemals fertig. Das kann bisweilen groteske Blüten treiben. Irgendein Spaßvogel fügte z. B. zu den zehn Vornamen von Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg in dessen Artikel unbemerkt einen elften hinzu. Für eine Falschinformation steht niemand gerade. Wie genau manche Passagen zustande kamen, lässt sich manchmal nur schwer nachvollziehen.
Die Wikipedia ist wie ein antiker Marktplatz (vgl. Apostelgeschichte 17,16ff.). Viele Perspektiven der Wirklichkeit kommen hier zur Sprache. Wenn das Wissen der Christenheit hier nicht eingebracht wird, läuft sie Gefahr, in der Informationsgesellschaft unterzugehen. Auch in der Sozialgemeinschaft der Wikipedianer sollte man uns Christen erkennen als das, was wir sind: besonnene Nachfolger Jesu, angetrieben von seiner Liebe. (idea.de)In Wikipedia ist manchmal auch über weite Strecken Schrott enthalten. Da wird eine pseudo-wissenschaftliche Enzyklopädie aufgebaut, die „demokratisches“ Wissen suggeriert. Wenn man sich aber die Mühe macht, und Artikel zu umstrittenen Themen genauer studiert und mit anderen Publikationen vergleicht, merkt man sehr schnell, dass das präsentierte „Wissen“ nicht nur tendenziös ist, sondern oft schlicht und einfach falsch.
Nicht umsonst ist es bei wissenschaftlichen Arbeiten verboten (!) aus Wikipedia zu zitieren.
Nur die Bibel ist unfehlbar. Die ganze Bibel ist ein göttliches Offenbarungsbuch. Sie wurde zwar von Menschen schriftlich überliefert, aber ihr eigentlicher Verfasser ist Gott selbst. Er leitete die Schreiber der heiligen Schriften so durch seinen Heiligen Geist, daß sie die Worte Gottes niederschrieben und nicht ihre eigenen Gedanken. Der Apostel Paulus schrieb:
„Alle Schrift ist von Gott eingegeben…“ (2. Timotheus 3,16). Und der Apostel Petrus bestätigte: „Denn niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet“ (2. Petrus 1,21).
Bis heute wurde die Bibel ganz oder teilweise in über 2.200 Sprachen der Welt übersetzt. Sie ist immer noch, Jahr um Jahr, das weltweit am meisten verbreitete Buch. Ihre Botschaft gibt Antwort auf die grundlegenden Lebensfragen des Menschen – auch im dritten Jahrtausend nach der Geburt des Retters Jesus Christus. Die Zusage Jesu Christi gilt auch für jeden von uns heute:
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.
Johannes 5,24
