“An der Spitze der evangelischen Kirche stehen künftig drei Frauen. Und zu Themen wie Migration, Klimawandel und Armut wird sich die evangelische Kirche weiterhin positionieren. Aber Kurschus steht für eine veränderte, enger an der Bibel orientierte Sprache. Ihr Vorgänger Bedford-Strohm wirkte so polarisierend, weil er oft einen parteipolitisch gefärbten, rot-grünen Sound nutzt. Kurschus achtet darauf, dass sich ihre Worte einer solchen Deutung entziehen.” FAZ
Also ein neues Triumfeminat, bisher was das ja das Dreigestirn, Friede, Liz und Angela. Mit „Ausgewogenheit des Geschlechterverhältnisses“ hat das wenig zu tun.
Nicht die Frage, ob drei Frauen diese Ämter besetzen, sollte Schlagzeilen liefern, sondern die Frage, wofür diese Personen stehen. Stehen sie für Jesus und sein Wort? Wohl kaum.
Denn schon vor zweitausend Jahren hat uns Paulus ins Stammbuch geschrieben:
“Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch freier Bürger, hier ist nicht Mann noch Frau; – denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus.”
Warum also eine Fixierung auf die Geschlechtsidentität in der Berichterstattung in Deutschland, – wenn es doch um die Zukunft Deutschlands, hier insbesondere der Kirche geht?
Da ist das Geschlecht der Entscheidungsträger wohl das geringste Problem. Viel wichtiger sind doch Konzepte und Inhalte.
Und für die Kirche sollte sich daran halten, den das wird ihre Zukunft ausmachen:
Sola fide
Sola gratia
Solus Christus
Sola scriptura
