„Wir hatten irgendwann im Dezember des Jahres ’81 angefangen, miteinander zu proben“, erinnert sich Frontmann Campino (59, bürgerlicher Name: Andreas Frege). „Zum offiziellen Geburtstag wurde dann der 10. April erklärt, der Tag unseres ersten Konzertes im Schlachthof in Bremen. Ich würde am 10. gerne mit den anderen unseren Geburtstag feiern, muss aber leider nach Manchester, um die Reds gegen City anzufeuern, das hat in diesen Zeiten für mich Priorität“, sagt der treue Fan des FC Liverpool.
„Mit Sicherheit nicht“ habe die Band vor 40 Jahren an ein so langes Bestehen gedacht, so Campino auf dpa-Nachfrage. „Wir haben damals nur für den Moment gelebt, und im Grunde genommen tun wir das auch heute noch.“ Er und die anderen Hosen fühlten nun „eine Riesendankbarkeit, wie lange wir das schon durchziehen dürfen und dass unser Publikum immer noch nicht die Nase voll von uns hat“. rp-online
Wir fahren ohne Ziel und ohne Plan,
es kommt uns nur auf Geschwindigkeit an.
Es gibt für uns nur ein Gebot:
Wir fahren bis zur Endstation.
Gebt die Bahn frei –
geht aus dem Weg.
Wenn Ihr helfen wollt,
sprecht ein Gebet.
Der Eintrittspreis ist nicht sehr hoch,
doch unterwegs wirst Du alles andere los.
Unser Glück dauert nur ne kurze Zeit,
doch das ist besser als Langeweile
in alle Ewigkeit.
Es liegt an Dir, Du hast die Wahl
zwischen Spielzeugkarussell und Achterbahn.
Gebt die Bahn frei –
geht aus dem Weg.
Wenn Ihr helfen wollt,
sprecht ein Gebet.
Erst geht es nach oben,
dann geht es bergab.
Unser Leben fliegt vorüber
im 4/4-Takt.
Irgendwann fliegt jeder aus der Bahn,
wir alle warten auf diesen Tag.
Eine Stimme ruft uns zu: „Letzte Warnung!“,
es läuft der Countdown für den Absturz.
Gebt die Bahn frei –
geht aus dem Weg.
Wenn Ihr helfen wollt,
sprecht ein Gebet. (Die Toten Hosen)
Campino – es wird Zeit zu Gott umzukehren.
