Ein kleines Mädchen, gerade einmal 3 Jahre alt, wurde von ihrer Mutter, einer Prostituierten täglich auf die Strasse geschickt, damit ihre Freier durch das Kind nicht gestört wurden.
So irrte dieses kleine Mädchen ängstlich , von größeren Kindern ausgelacht und gehänselt, durch die Straßen der Großstadt.
Einmal kam sie an einer geöffneten evangelischen Kirchentür vorbei u es schallte ihr Orgelmusik entgegen. Sie ging hinein, versteckte sich hinter den Stuhlstapeln und lauschte der Musik. Als der Organist weg war, ging sie zaghaft vor zum Altar und bewunderte das Bild mit dem Mann am Kreuz. Besonders gefiel ihr sein liebevoller Blick. Sie wußte innerlich: “Dem kann ich vertrauen“.
Und so wurde diese Kirche über viele Jahre ihr Zufluchtsort ,wenn ihre Mutter sie auf die Strasse schickte. Wenn Gottesdienst war versteckte sie sich vorne hinter dem Altar und lauschte den Geschichten über Jesus, der da auf dem Bild am Kreuz hängt. Und sie entbrannte in Liebe zu ihm. Er wurde ihr Freund und Beschützer.
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Ich durfte dieses Mädchen in der Slowakei in Kosice bei einem missionarischen Einsatz kennen lernen. Damals war sie gerade 15 Jahre alt und nahm gemeinsam mit einer norwegischen Jugendgruppe an dieser Aktion, diesem Einsatz teil. Eines Abends in einem Café saßen wir bei einer Cola zusammen und sie erzählte mir diese Geschichte. Ich kann nur sagen: “Gott ist so gut und ich liebe ihn so sehr, weil er sich der Kleinen und Schwachen annimmt.
F. S.
