10.9.2020 – Ein bundesweiter Probealarm erweist sich auch wegen technischer Probleme als Fehlschlag.

Die Rückkehr von Christus wird mit dem Kommen eines Diebes Dieb in der Nacht verglichen. Dafür gibt es keinen Alarm, oder gar einen missglückten Probealarm.

Zwei Passagen verwenden den Ausdruck „Dieb in der Nacht“: Matthäus 24,43: „Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausherr wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen“ und 1. Thessalonicher 5,2: „denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht.“

In Matthäus 24 spricht Jesus von seinem zweiten Kommen am Ende der Bedrängnis. Paulus nennt es in 1. Thessalonicher 5 den „Tag des Herrn“. Dies ist ein Tag der göttlichen Vergeltung mit astronomischen Umbrüchen und dem sichtbaren „Zeichen des Menschensohnes“ am Himmel (Matthäus 24,29-30). Jesus sagt, dass es „nach der Bedrängnis jener Tage“ geschehen wird (Vers 29), eine Beschreibung, die dieses Ereignis von der Entrückung unterscheidet, die vor der Bedrängnis geschieht.

Wie soll das zweite Kommen wie ein Dieb in der Nacht sein? Das Schlüsselelement in Jesu Vergleich ist, dass niemand weiß, wann er zurückkehren wird. So wie ein Dieb einen Haushalt überrascht, wird Jesus die ungläubige Welt überraschen, wenn er im Gericht zurückkehrt. Die Menschen werden „essen und trinken, heiraten und heiraten lassen“ (Vers 38), als ob sie alle Zeit der Welt hätten. Aber dann, bevor sie es merken, wird der Tag des Jüngsten Gerichts über ihnen sein (Verse 40-41). Paulus drückt es so aus: „Wenn sie sagen: »Friede und Sicherheit«, dann überfällt sie schnell das Verderben wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entrinnen“ (1. Thessalonicher 5,3). Gotquestion.de

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