Ismail Tipi ist gestorben. Er gehörte zur ersten Generation der Gastarbeiterkinder. Er war ein Beispiel für Integration.

Roland Tichy schreibt in seinem netten Nachruf:”Ismail, wir danken Dir. Du warst unser treuer Freund in schweren Zeiten. Einen besseren, aufrichtigeren, unverbrüchlicheren kann sich kein Mensch wünschen. Immer wieder hast Du uns ermutigt, mit Beiträgen, mit Nachrichten, mit Mails, mit Anrufen. Einen wie Dich gibt es kein zweites Mal. Und ich weiß: Irgendwann sind wir alle dran. Da bin ich mir sicher – am Himmelstor steht ein fröhlich strahlender Mann und sagt dem Torwächter: „Lasst ihn rein. Bei und mit ihm habe ich geschrieben.“ Bis dahin wirst Du mir fehlen.” TE

Er ist nur 64 Jahre alt geworden. Wieder ein vernünftiger Mann der uns fehlen wird. Es war einer dieser Persönlichkeiten, die das Zusammenleben verschiedener Herkünfte erst ermöglichen. Integration, so wie man sich das vorstellt. Die neue Heimat annehmen und sich dort einfügen, ohne seine Herkunft verleugnen. Roland Tichy irrt leider mit seiner freundlichen Einladung zum Himmel. Natürlich wünschen wir ihm und allen anderen Menschen einen fröhlichen Eingang zum Himmel. Aber man sollte vorher folgende Wahrheiten beachten, die ein ander voll integrierter Türke hier ausspricht:

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