
Juan, arbeitete in einer Fleischverteileranlage. Eines Tages, als er seine Arbeitszeit beendet hat, ging er zu einem der Kühlräume, um etwas zu inspizieren. In diesem Moment schloss sich die Tür, die Sicherung wurde runtergefahren und er steckte drin fest. Obwohl er hart gegen die Tür klopfte und anfing zu schreien, konnte ihn niemand hören… Die meisten Arbeiter waren schon nach Hause gegangen, und außerhalb des Kühlraumes war es unmöglich zu hören, was drinnen passiert. Fünf Stunden später und am Rande des Todes öffnete jemand die Tür. Es war der Wachmann, der reinkam und ihn gerettet hat. Juan fragte seinen Retter, wie er darauf kam, diese Tür zu öffnen, obwohl es nicht Teil seiner Arbeitsroutine war. Er erklärte: “Ich arbeite seit 35 Jahren in dieser Firma; Hunderte von Arbeitern betreten jeden Tag das Werk, aber du bist der Einzige, der mich morgens grüßt und sich abends von mir verabschiedet. Die anderen Arbeiter behandeln mich, als wäre ich Luft. Heute hast du mir wie jeden Tag dein einfaches “Hallo” am Eingang gesagt, aber ich habe dich heute Morgen nicht gehört. Ich warte jeden Tag auf dieses “Hallo” und dieses “Bis morgen”.
Für dich bin ich jemand, und das tut mir gut. Als ich deinen Abschied nicht gehört habe, wusste ich, dass dir etwas passiert ist… Ich habe dich gesucht und gefunden!!. Reflexion: Sei demütig und schätze deinen Nächsten. Wir sind alle wichtig, vom Chef bis zu dem, der dir morgens Kaffee serviert… “
“So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld.” Kol 3,12
“Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen, sondern du sollst deinen Nächsten zurechtweisen, damit du nicht seinetwegen Schuld auf dich lädst. Du sollst dich nicht rächen noch Zorn bewahren gegen die Kinder deines Volks. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; ich bin der HERR.” 3. M. 19,17
