Interessanter Zusammenhang. Kirchliche, langweilige und tote Religion als Ware. Leider wahr.
“Auch in Deutschland verschwinden die Warenhäuser. Die letzte grosse Warenhauskette, Galeria Karstadt Kaufhof, wird 52 Filialen schliessen. Tausende Mitarbeiter werden ihre Jobs verlieren. Für sie ist es eine Katastrophe.
Eine Meinung zum Warenhaussterben haben auch jene, die nicht direkt betroffen sind. Die einen schmerzt es, wenn wieder ein Kaufhaus verschwindet. Andere scheinen sich fast zu freuen. Sie finden, das Konzept «Alles unter einem Dach» habe ausgedient.
«Auslaufmodell Warenhaus: Aufstieg und Fall der Schweizer Konsumtempel» titelte der «Blick» nach der ankündigten Jelmoli-Schliessung. Die «Süddeutsche Zeitung» fragte: «Brauchen wir die grossen Warenhäuser noch?» Man kam zum Schluss: Das «Kaufhaus für alle» wird bald völlig aussterben. Und für die «Welt» ist das deutsche Warenhaus schlicht «ein Ort, den niemand braucht».……Wenn man Kapitalismus als Religion versteht, wie es Walter Benjamin tat, so ist das Kaufhaus die Kirche. Oder anders gesagt: Dem Kaufhaus droht die Verkirchlichung, es verliert seinen ursprünglichen Zweck. Anstatt einzukaufen, besucht man Warenhäuser, um mehr über das Gebäude und die Geschichte zu erfahren. Sightseeing statt Shopping. Vielleicht liegt darin die Zukunft des Warenhauses.” NZZ
Die Kauftempel und die Religionstempel werden verschwinden. Die Kirchen haben Glaubenskrisen, Mitgliederkrisen, Finanzkrisen und Personalkrisen. Sie sind oder werden zu Museen werden, aber die vom Heiligen Geist gegründete und lebendige Gemeinde Jesu kann und wird niemals untergehen. Für sie gilt das Wort Jesu:
Matthäus 16,18
Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde [Ekklesia] bauen, und die Pforten des Totenreiches sollen sie nicht überwältigen.
