Pol Pot und sein Steinzeit-Kommunismus haben Kambodscha ins Grauen gestürzt. Vor 25 Jahren starb dieser Massenmörder.

“Am Ende sind nach Schätzungen zwischen 1,7 und 2,2 Millionen Menschen durch Erschießungen, Folter und Hungersnot tot. Ein Viertel der Bevölkerung. Ein Massenmord. Der frühere König Norodom Sihanouk bezeichnete Pol Pot einmal als “eines des mächtigsten Monster, die die Menschheit je hervorgebracht hat”. Nach drei Jahren, acht Monaten und 20 Tagen marschieren schließlich vietnamesische Invasionstruppen ein und übernehmen die Macht.

Pol Pot und seine Schergen fliehen in den Dschungel. Von dort führen sie den Kampf weiter. Zuletzt aber haben sich auch die meisten Getreuen von ihrem Anführer abgewendet. In Anlong Veng an der kambodschanisch-thailändischen Grenze wird er unter Hausarrest gestellt und von einem Volkstribunal der Roten Khmer zu lebenslanger Haft verurteilt. 1997 gibt Pol Pot dem Journalisten Nate Thayer vom “Far Eastern Economic Review” ein letztes Interview. Von Reue keine Spur. “Alles, was ich getan habe, tat ich für mein Land. Mein Gewissen ist rein”, sagt er. “Sehen Sie mich an, bin ich ein Wilder?”

Ein Jahr vor seinem Tod schrieb der “Spiegel”: “Würde er wegen seiner Verbrechen vor ein internationales Gericht gestellt, wäre das ungefähr so dramatisch, als hätte Hitler sich in Nürnberg verantworten müssen.” Ein öffentlicher Prozess gegen Pol Pot hätte enorm zum Heilungsprozess des gebeutelten Landes beigetragen, ist Youk Chhang überzeugt. Er ist selbst ein Überlebender der Roten Khmer und Leiter des Kambodschanischen Dokumentationszentrums, das den Genozid erforscht und Gerechtigkeit einfordert.

Aber dazu kam es nicht: Am 15. April 1998 soll Pol Pot informiert worden sein, dass er an die USA ausgeliefert werden sollte. Am gleichen Abend wurde er tot in seinem Bett gefunden. Bis heute sind die Umstände nicht geklärt. “Es bleibt ein Rätsel, aber heute, ein Vierteljahrhundert später, haben die Menschen das akzeptiert”, sagte Chhang der Deutschen Presse-Agentur.

Auf einem Video ist zu sehen, was dann passiert. Drei Tage später liegt der Leichnam in einer Hütte, Eisblöcke sollen ihn konservieren, damit Journalisten bestätigen können, dass Pol Pot wirklich tot ist. Beige Hose und weißes Hemd, der Mund steht offen, so packen ein paar Helfer ihn ohne Umschweife in einen Leichensack und legen ihn in eine eilig zusammengezimmerte Holzkiste.

Draußen wird Zündmaterial aufgetürmt, acht Autoreifen, darauf Pol Pots Matratze und der Sarg. Sein Korbstuhl, sein Bettzeug und Äste runden den Scheiterhaufen ab. Ein einziger Mann legt einen weiß-rosa Blumenstrauß auf das surreale Ensemble. Dann brennt der skrupellose Diktator lichterloh.

Die Beschreibungen dieses Moments in kambodschanischen Medien zeigen die ganze Wut eines Volkes auf seine Unterdrücker. “Das war ein Müllfeuer, keine Einäscherung”, schrieb die “Phnom Penh Post”. Dann fügte der Reporter hinzu: “Sogar die Asche seines von Krankheiten zerfressenen Körpers, der in Formaldehyd getränkt war, wird dem Boden wahrscheinlich nicht viel Nahrung geben – jenem Boden, in dem er einst die Zukunft des kambodschanischen Proletariats sah.” Kleine Zeitung.at

Das ist die große Frage, aber die Vorliebe unserer Grünen für Massenmörder wie Mao und Pol Pot läßt fürchterliches erahnen. Und Minister Habeck ist ja geradezu voll des Lobes für die Möglichkeiten, die sich in einem zentralistischen System wie dem heutigen China bieten.

Möge Gott uns vor einer Welt ohne Gott bewahren.

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