Am 5. Juni 754 in Dokkum (im heutigen Nordholland) bei einem Gottesdienst, wurde Bonifatius (geboren im Jahr 675), „Apostel Germaniens“ von einer Gruppe von Heiden ermordet. Nachdem er mit freundlichem Gesicht vorgetreten war, »verbat er den Seinen zu kämpfen und sagte: ›Laßt ab, liebe Söhne, von den Kämpfen, gebt den Krieg auf, denn das Zeugnis der Schrift ermahnt uns, nicht Böses mit Bösem, sondern Böses mit Gutem zu vergelten. Nun ist der seit langem ersehnte Tag, der Zeitpunkt unseres Endes gekommen; habt Mut im Herrn!‹« (ebd., S. 49–50). Das waren seine letzten Worte, bevor er unter den Schlägen der Angreifer zusammenbrach.
