Corona wird 2023 kaum mehr thematisiert – warum?
Weil es offiziell nicht mehr gepusht wird. Aufarbeitung und ehrliche Debatte sind tabu. Viele Menschen haben in den letzten Jahren äußerste seelische Belastungen durchgemacht, und sind einfach nur froh, dass jetzt eine Art von Ruhe eingekehrt ist, eine Zeit der Regeneration, dass soziale Abläufe sich normalisiert haben.
Die Wunden, welche in der Zeit der staatlichen Maßnahmen aufgerissen wurden (nicht nur zwischen den Menschen untereinander, sondern ja auch gegen das Menschsein an sich), brauchen Heilung und deshalb Zeit. Über all diese Dinge reden zu können, speziell im Zusammenhang mit unserem christlichen Glauben an Christus, der unser Arzt für Leib und Seele ist, wäre ein enormer Fortschritt, ist aber noch immer angstbesetzt und tabuisiert, bei doch einigen aber schon möglich.
Man wird konfrontiert mit (eigenartigen) Schäden, über die nicht geredet wird. Massiver Schaden neben den körperlichen Impffolgen (bis hin zu einer immer größeren Ziffer von Impftoten) ist eine weitreichende Spaltung in nahezu allen Bereichen. Spaltung zwischen Menschen und seelische Zerrissenheit und Belastung, besonders bei Kindern und Jugendlichen.
Was kaum wo erwähnt wird, obwohl es in hochoffiziellen Statistiken wie z.B. der EMA aufscheint, ist die praktische Null-Sterblichkeit von Kindern an Covid bei gleichzeitiger Sterbeziffer von Kindern nach erfolgter Impfung.
Ebenfalls unter den Teppich gekehrt wird fast überall die Tatsache, wie viele Fehlgeburten im Zusammenhang mit geimpften Müttern schon passiert sind.
Im März 2020 gab es einfach schockierende Bilder aus Wuhan und Bergamo, die zu drastischen Maßnahmen greifen ließen, und in uns Bilder und Vorstellungen erzeugt haben, die nicht der Wahrheit entsprachen. Sehr schnell wurde offenbar, dass es sich um getriggerte Agenda handelte, die gewissen Leuten und Firmen viel Geld und Macht in die Hände spülte.
Auch der moralische Ansatz („Impfen ist Nächstenliebe!“ und das Solidaritätsargument) war in mehrfacher Hinsicht zumindest fragwürdig, aber eigentlich sehr schnell als nicht akzeptabel zu durchschauen, um nicht zu sagen, hier handelte es sich in Wirklichkeit um „geistlichen Missbrauch“.
Anstatt eine eigene Prüfung und Bewertung der Corona-Lage vorzunehmen, was als ureigene Aufgabe der Christen gesehen werden kann, ja als Berufung, sich immer auch der Wahrheitsfrage zu stellen, haben sich die geistlichen Leiter völlig dem Diktat des Staates gebeugt und in gehorsam-braver-knechtischer Manier „alles mitgetragen“ und z.T. sogar noch rigoroser umgesetzt.
Aufgabe der geistlichen Leiter wäre es gewesen, die Menschen zu Gebet und Umkehr zu rufen, die Regierenden zu Wahrheit, Vernunft und Toleranz. Wir hätten uns für die Kinder einsetzen müssen, denen man die kindliche Freude ihres Daseins genommen und erklärt hat, sie seien giftig für andere Menschen. Wir hätten für die Alten in den Heimen und Krankenhäusern da sein müssen, die vielleicht durch die Isolation den Lebenswillen aufgegeben haben. Wir hätten für die jungen Menschen da sein müssen, die jemanden brauchen, der Orientierung und Hoffnung zugleich gibt, sich für die Wahrheit einsetzt, ja diese sucht – disziplin übergreifend und ohne Denkverbote –, auch wenn es dem System nicht gefällt usw…
Leben wir wirklich für Christus, der die Aussätzigen berührt hat und uns zu denselben Werken auffordert? Kraft des Glaubens ans Evangelium und all der anderen geistlichen Kraftquellen wie das Gebet im Glauben hätte die Gemeinde Christi den Menschen ganz anders beistehen können, anstatt ihnen diese Mittel und Quellen zu nehmen und sie zeitweise nur mehr online zu versorgen. Eine große Schande für viele geistlichen Leiter. Viele Christen haben seither die Gemeinden für immer verlassen.
Ein Höhepunkt des Versagens und eigentlich eine Art Machtmissbrauch waren die “christlichen” Impfempfehlungen, die im Kleid quasilehramtlicher Äußerungen präsentiert wurden. Die Gewissenskonflikte, die manche Christen zu Recht in Bezug auf diese Impfstoffe hatten, wurden ohne tief gehende Besprechung ignoriert oder mit dem Verweis aufRömer 13 vom Tisch gewischt.
Analog zur Wiederherstellung verletzter Beziehungen (im privaten Bereich wie Ehe, Familie sowie im öffentlichen wie Politik und Medien) müssten die Verantwortlichen zu Unrecht getroffene Maßnahmen zugeben, um Verzeihung bitten, schikanierte Personen rehabilitieren UND eine gründliche Aufarbeitung vornehmen, die in Folgendem bestehen müsste:
• Wo war Christus? Haben wir ihn gesucht? Oder haben wir uns wie Heiden benommen, rein irdisch gehandelt, ohne Glauben an göttliche Hilfe? Worin sind wir also auch an IHM schuldig geworden und ist auch diesbezüglich Buße am Platz?
• Worin haben wir Fehlentscheidungen getroffen?
• Wie konnte es zu solch verengtem (Tunnel)Blick kommen?
• Was ist zu tun, um nie mehr so etwas zuzulassen bzw. in so etwas hineinzugeraten?
• Was lernen wir aus dieser bitteren Erfahrung?
Es braucht die Rückkehr (Metanoia) bzw. das Wiederetablieren einer Debattenkultur und Diskursfähigkeit, wo verschiedene Ansichten akzeptiert werden – und nicht eine (unerwünschte, politisch nicht korrekte) Meinung prinzipiell ausgeschlossen, verhöhnt und diskriminiert wird.
• Dafür müssen wir zu einer sachgerechten, evidenzbasierten Sicht von Wissenschaft zurückfinden: Wissenschaft = verschiedene Thesen, die diskutiert, verifiziert oder falsifiziert werden müssen und nicht „DIE Wissenschaft, wo 99% Konsens herrscht“.
• Dafür braucht es Zeit und Unabhängigkeit von Geldgebern und Lobbyisten.
• Und es braucht CHRISTLICHE bzw. echt HUMAN(istisch)E Leute, die fähig und willig sind, aufeinander zuzugehen mit allen etwaig nötigen Detailschritten.
• Diese Fähigkeit und Willigkeit kommen nicht aus eigener Kraft allein, sondern durch die Verbundenheit mit Christus und seiner lebens- und sichtverändernden Gnade. Wie es zu dieser Verbundenheit kommt.
• Sowohl im Dienst von Heilung und Versöhnung als auch für eine generelle Aufarbeitung der unglückseligen Corona-Maßnahmen könnte es mitunter notwendig sein, explizite personelle Konsequenzen bei den verantwortlichen Männern und Frauen setzen, wenn Mitarbeiter nicht bereit sind, Fehlverhalten einzubekennen und andere Strategien einzuschlagen.
Danke an die mutigen Priester22. Gedanken von ihnen übernommen.
