Der Eingang zur “Hölle”
Ein Junge war mit seinem Vater in einer Großstadt. An einem Abend gingen sie an einem hell erleuchteten Vergnügungsraum vorüber. Gelächter und Musik tönte aus dem Inneren hervor, denn da gab es Tanz und Sünde.
“Was ist hier?”, fragte der Junge seinen Vater und wäre gern hier eingetreten, denn über dem Tor mit den vielen Bogenlampen stand zu lesen: “Eintritt frei!”
Der Vater aber ergriff den Sohn fest bei der Hand und sagte: “Kind, hier ist der Eingang zur Hölle. Man geht wohl frei hinein, aber nicht frei heraus!”
Der Junge war erstaunt. Er hatte gemeint, der Eingang zur Hölle müsste ein hässliches, abschreckendes Tor sein. So schön und anziehend hatte er sich den Eingang zur Hölle nicht gedacht.
Doch, es ist tatsächlich so. Der Fürst der Finsternis macht den Eingang zu seinem Reich schön und breit, hell und verlockend; aber das Ende, das dort jeder findet, ist Nacht und Verderben und ewige Verdammnis. Ja, der Teufel ist nie gefährlicher als da, wo er sich als “Engel des Lichts” zeigt 2.Korinther 11,14).
Und das ist heute auf den verschiedensten Gebieten der Fall.
“Ich komme bald!”


