Der 75. Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte wird am 10. Dezember auch in der BRD von vielen Seiten auf die ein oder andere Weise begangen…Nach Artikel 3 dieser UN-Menschenrechtscharta sind Staaten verpflichtet, ihre Bürger zu schützen. Es ist die Rede vom Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit für jeden Menschen. Dies sei die „conditio sine qua non“ für die Ausübung anderer Menschenrechte, d.h. ohne dieses Recht erübrigen sich alle weiteren Rechte. Ein bezeichnender Tag für die wohl größte Menschenrechtsverletzung unserer Zeit, die bei uns jährlich mehr als 100 000 gewaltsam getötete unschuldige Kinder bedeutet. Es bedeutet Schutz der Menschenrechte – von Anfang bis Ende. „Umfassend“ schließt nichts aus, diskriminiert nicht. Und ohne geboren zu werden, kann kein Mensch jemals „gleich an Recht und Würde geboren“ sein. Der Kampf gegen vorgeburtliches Töten müsste für jede Menschenrechtsorganisation höchste Priorität haben.
Mensch ist Mensch. Leben ist Leben. Das richtige Alter, etwa drei oder neun Monate oder 99 Jahre, oder die genetische Ausstattung und gesundheitliche Verfassung darf nie auch nur unbewusst zur Bedingung für das Recht auf Leben des Menschen sein. Das Bewusstsein, ja das Unrechtsbewusstsein beim Thema Abtreibung, muss wachgehalten werden! Friede beginnt im Mutterleib. Bekämpfen wir Leid und Not, nicht aber unsere eigenen Kinder.
Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens. Denn wenn eine Mutter ihr eigenes Kind ermorden kann, warum soll nicht ich dich und du mich töten? – Mutter Teresa Nathalie Ehrenberger / Jugend für das Leben(kath.net)
Linz (kath.net)
