Zum Fest der “Unschuldigen Kinder” am 28. Dezember.

“Am 28. Dezember ist das Fest der “Unschuldigen Kinder”. Dieses Fest ist seit dem sechsten Jahrhundert überliefert und erinnert an den Kindermord des König Herodes.

Nur ein Satz im Matthäus-Evangelium (Kapitel 2,16) beschreibt die grausame Szenerie, wie Herodes aus Angst vor dem Verlust seiner Macht alle Jungen bis zum Alter von zwei Jahren in Bethlehem und Umgebung ermorden ließ. Drei Weise hatten ihn zuvor aufgesucht und gefragt, wo der „neugeborene König der Juden“ zu finden sei.

Auch heute – etwa 2000 Jahre später – werden auf der ganzen Welt Millionen von Kindern missbraucht, ausgebeutet und umgebracht. Die jährlichen Schätzungen und Statistiken sind furchtbar: Bis zu einer halben Million Kinder werden gezwungen, mit einer Waffe in der Hand andere Menschen zu töten. Etwa 200 Millionen Kinder müssen schwer arbeiten, um ihre Familien zu ernähren, werden als Arbeitssklaven verliehen oder verkauft. Bis zu 50 Millionen Kinder sind auf der Flucht, über 145 Millionen vom Hungertod bedroht.

Weit über 20 Millionen Kinder werden sexuell missbraucht. Bis zu 57 Millionen Kinder werden wegen des falschen Geschlechts, genetischer Besonderheiten, Problemen der Eltern und zunehmend einfach aus Willkür und Unlust abgetrieben.

Dieser Tag ist ein besonderer Anlass zur Trauer um alle getöteten Kinder und zum Einsatz für alle bedrohten Kinder.

Er ist ein besonderer Anlass zur humanitären Besinnung, dass gesunde, starke Erwachsene, dass Politik und Gesellschaft die Verantwortung haben, sich um diejenigen zu kümmern, die sich selbst nicht helfen können. Jede Form des Kindesmissbrauchs muss bekämpft und beendet werden.

Wir bitten alle Christen, an diesem Tag der Unschuldigen Kinder besonders für alle Kinder zu beten, die von Gewalt, Ausbeutung und Tod bedroht sind.” bundesverband-lebensrecht.de

In jener Stunde traten die Jünger zu Jesus und sprachen: „Wer ist der Größte im Reich der Himmel?“ Und als Jesus ein Kind herbeigerufen hatte, stellte er es in ihre Mitte und sprach: „Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen. Darum, wenn jemand sich selbst erniedrigen wird wie dieses Kind, der ist der Größte im Reich der Himmel; und wenn jemand ein solches Kind aufnehmen wird in meinem Namen, nimmt er mich auf. Wenn aber jemand einem dieser Kleinen, die an mich glauben, Anlass zur Sünde gibt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.“ Matthäus 18,1-6

Dies ist eine wichtige Wahrheit und Gott will, dass du und ich sie verstehen. Er nimmt den Schutz von Kindern und die Fürsorge für Kinder sehr ernst.

Erstens ist es wichtig zu verstehen, dass das Wort Sünde in diesem Vers „eine Falle stellen“ bedeutet. Es bedeutet, jemandem einen Fallstrick über den Weg zu spannen. Jesus spricht hier von Menschen, die absichtlich ein unschuldiges Kind dazu verführen, etwas Falsches zu tun.

Zweitens hatte ein Mühlstein wie der, von dem hier die Rede ist, fast anderthalb Meter Durchmesser, und man brauchte einen Ochsen oder Esel, um ihn zu drehen. Hast du das Bild vor Augen? Es ist besser, einen solchen Mühlstein um den Hals gebunden zu bekommen und in den Tiefen des Meeres ertränkt zu werden, als ein Kind dazu zu verführen, Falsches zu tun.

Die Ausnutzung oder der Missbrauch von Kindern wird von Gott nicht übersehen oder leicht genommen. Wir lesen in der Bibel, dass einige Sünden ein schlimmeres Gericht vom allmächtigen Gott zur Folge haben als andere. Kinder zur Sünde zu verführen ist eines der schlimmsten Dinge. Nutze nie ein Kind aus und nimm es nie auf die leichte Schulter, wenn Kinder ausgenutzt werden. Das ist Gott wichtig! B. Conley

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