Zur Neujahrsansprache von Olaf Scholz.

«Mir nicht»: Mit dieser knappen Erwiderung parierte Theodor W. Adorno vor vielen Jahren die Suggestion eines Journalisten des «Spiegels», dass in der Welt bis vor kurzem doch noch alles in bester Ordnung erschien. Es war die kurzsilbige, aber treffende Antwort eines Denkers, der sich weigerte, nachträglich eine heile Welt zu konstruieren, die es so nie gegeben hatte. (NZZ)

Allerdings muss ich ehrlich zugeben, dass ich mir die Ansprache ohnehin nicht angehört hätte: Verschwendete Lebenszeit. Was soll man denn auch von ihm erwarten: er liefert eben das ab, wofür er immer stand: Verantwortungslosigkeit, Selbstüberschätzung und Realitätsverleugnung. Der Bundeskanzler bestimmt die Richtlinien der Politik und hat somit die Hauptverantwortung für die Regierungspolitik.Herausgekommen sind Pleiten, Pech und Pannen ohne Ende. Das Kapitel Scholz ist beendet. Und das ist gut so. Seine Neujahrsansprache kann er sich an den sprichwörtlichen Hut stecken, den er zum Glück in Kürze nehmen wird. In der Präambel des Grundgesetzes wird die Verantwortung vor Gott hervorgehoben. Was sagte der Bundeskanzler dazu? Nichts. Es wird mit der nächsten Wahl nicht besser werden: wenn sich Parteien zu Koalitionen zusammenfinden, die nicht die Lösung, sondern Teile der Probleme und deren Verursachung sind.

Darum werden wir Christen weiter: “Alles prüfen, das Gute behalten.” Und vor allem weiter beten und handeln. So wie Gott es will. Egal wer unser Land ins Chaos führt, wir folgen unserem König Jesus.

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