„Gott ist superqueer“ und „Jesus war Feminist.“ Mit Formulierungen wie diesen hat die Berliner Pfarrerin Maike Schöfer ihre Vorstellungen von Glauben und Kirche umrissen. In einem Interview mit dem Spiegel spricht sie über ihre feministische Bibelauslegung, das kirchliche Verhältnis zur Sexualität – und über Lippenstift im Pfarramt.
Sexualität, so Schöfer, sei „Teil des Menschseins“ und müsse daher „auch für die Kirche ein Thema sein“. Die großen Kirchen hätten das Thema über Jahrzehnte beschämt oder ignoriert und damit mitverantwortet, dass Sexualität bis heute mit Scham und Tabu belegt sei.
Auch das Gottesbild der Pfarrerin weicht von traditioneller Lehre ab. Die Vorstellung eines männlichen „Herrn“ sei durch Übersetzungen geprägt. In der Bibel gebe es zahlreiche andere Bilder – etwa Henne, Bäckerin, Adlermutter. „Gott trägt queere Aspekte in sich“, sagt Schöfer, wenn man Queerness verstehe als „Grenzen sprengen, nicht greifbar und unverfügbar sein“. Ihr Fazit: „Gott ist superqueer.“ Apollo News
Wir leben in einer offenen Psychiatrie. Erst die „Hühnerveranstaltung“ mit Bischof und Präsident in Paderborn und jetzt noch dieses Geschwafel. Wo der Wille zur Wahrheit stirbt, beginnt der moralische Niedergang. Die Kirche wandelt in Zeiten des sittlichen Verfalls. Das Wort Gottes ist gültig und unverrückbar in Zeit, Ort und Ewigkeit, es ist kein „Trend“ oder „Mode“. Deshalb verlassen Gläubige scharenweise die Landeskirchen und treten in Freikirchen ein oder organisieren selber Hauskreise und Bibelstunden.
„Sie haben Augen und sehen nicht, und Ohren und hören nicht.“
Matthäus 13/13

Am meisten aber schadet man sich selbst, und dort wo man (oder von mir aus auch frau) predigt, wenn man sich einen “Gott” selbst zusammenzimmert und mit diesem “Gott” auch noch leben will. Über kurz oder lang wird da keine Antwort von so einem neuzeitlich-feministisch-selbstzusammengeschusterten Glauben kommen. Und das ist eigentlich sehr schade. Denn der wahre und wirkliche Gott will auch eine wahre und wirkliche Beziehung zu uns haben! Und diese Beziehung läuft nur über das Kreuz Christi und die Einsicht, dass man ein schuldiger Sünder ist.
Und das ist Gott eben nicht. Ungreifbar und unverfügbar. In Jesus Christus berührt Er uns. Und wir berühren IHN im Gebet.
Die Kirche hat sich weit von dem biblischen Gott entfernt.