Vor langer Zeit wünschte ein Mann dringend den Präsidenten der Vereinigten Staaten zu treffen. Als er vor dem Weißen Haus stand, fragte ihn ein Sicherheitsbeamter, ob er einen Passierschein oder einen Termin habe. Weil er nichts vorweisen konnte, wurde ihm der Eintritt verwehrt. Nach der Wachablösung versuchte es der Mann erneut – doch vergeblich.
Niedergeschlagen blieb er stehen. In diesem Augenblick näherte sich ein kleiner Junge, sah seine Verzweiflung und bot ihm Hilfe an. Der Mann lehnte ab. Wie sollte dieses Kind sein Problem verstehen! Doch der Junge fragte beharrlich weiter. Schließlich erklärte der Unbekannte seinen Wunsch, den Präsidenten zu sehen. Da nahm ihn der Junge bei der Hand und ging mit ihm freimütig durch alle Kontrollen bis zum Büro des Präsidenten: War er doch der Vater des Kindes!
Wer kann sich mit eigenen Mitteln dem heiligen Gott nähern? Selbst wenn jemand eine Liste seiner guten Werke als Passierschein vorweisen wollte, wäre es unmöglich. Nur durch den Glauben an den Herrn Jesus und seinen Opfertod können wir Gottes Gnade empfangen. Christus, der am Kreuz den Preis zu unserer Erlösung bezahlt hat, bringt uns in die Gegenwart Gottes. Er führt uns zu seinem Vater, der dadurch auch unser Vater wird.
Aufgrund unseres Glaubens an Jesus Christus haben wir freien Zugang zu unserem Gott und Vater. Wir brauchen uns nicht vor Ihm zu fürchten, denn Er liebt uns.
Gott ist einer, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gab als Lösegeld für alle.
1. Timotheus 2,5.6
