Jede Stadt und jeder Ort hat sie mittlerweile, die Durchgeknallten mit kurzer Zündschnur und hohem Gewaltpotential, egal ob Deutsche oder Migranten. Unser Land verwahrlost. Täter und Opfer haben keinen Migrationshintergrund. Dann ist zum Glück ein Thema abgeräumt.
Das macht diese Tat natürlich nicht weniger schrecklich. Diese Tat erinnert an die USA.
Kurze Zündschnur, kurze Hemmschwelle zu einem Tötungsdelikt. Wilder Westen in Lemgo.
Ganz furchtbar. Den Eltern und allen anderen Hinterbliebenen wünsche ich viel Trost und Kraft.
Es gibt mittlerweile so viele Probleme in diesem Land, die einfach auf die gesellschaftliche Verwahrlosung zurückzuführen sind. Das fängt bei der laschen Handhabung der Schulbildung an und geht über die Individualisierung der Person mit dieser widerlichen “Ich”-Übersteigerung, der Ideologisierung in Politik und Gesellschaft weiter. Man könnte hier endlos aufzählen, aber solange wir nicht wieder zu den Grundprinzipien zurückkommen, die eine funktionierende Gesellschaft ausmachen, steuern wir immer weiter auf den Abgrund zu! Ein Staat und eine Gesellschaft kann schließlich nur dann als Gemeinwesen funktionieren, wenn die Bürger nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten haben und diese auch verantwortungsvoll wahrnehmen!
Wie sagte Franz Josef Strauß, wenn ein Verbrechen stattfand sinngemäß: folgt nach dem Verbrechen als Akt eins, Bestürzung und Empörung als Akt zwei. Darauffolgend Akt drei: Der Ruf nach harten Maßnahmen. Akt vier besteht dann in der Warnung vor einer Überreaktion. „Fünfter Akt: Gar nichts. Sechster Akt: Übergang zur Tagesordnung“
Das 1561 entstandene Lied „Wach auf, wach auf, du deutsches Land“ hatte ursprünglich nicht weniger als 26 Strophen.
Wach auf, wach auf, du deutsches Land!
Du hast genug geschlafen.
Bedenk, was Gott an dich gewandt,
wozu er dich erschaffen.
Bedenk, was Gott dir hat gesandt
und dir vertraut sein höchstes Pfand,
drum magst du wohl aufwachen.
Gott hat dir Christus, seinen Sohn,
die Wahrheit und das Leben,
sein liebes Evangelium
aus lauter Gnad gegeben;
denn Christus ist allein der Mann,
der für der Welt Sünd g’nug getan,
kein Werk hilft sonst daneben.
Für solche Gnad und Güte groß
sollst du dem Herren danken,
nicht laufen aus seim Gnadenschoß,
von seinem Wort nicht wanken,
dich halten, wie sein Wort dich lehrt;
dadurch wird Gottes Reich gemehrt,
geholfen auch den Kranken.
Du solltest bringen gute Frucht,
so du recht gläubig wärest,
in Lieb und Treu, in Buß und Zucht,
wie du solchs selbst begehrest,
in Gottes Furcht dich halten fein
und suchen Gottes Ehr allein,
dass du niemand beschwerest.
Die Wahrheit wird jetzt unterdrückt,
will niemand Wahrheit hören;
die Lüge wird gar fein geschmückt,
man hilft ihr oft mit Schwören;
dadurch wird Gottes Wort veracht’,
die Wahrheit höhnisch auch verlacht,
die Lüge tut man ehren.
Gott warnet täglich für und für,
das zeugen seine Zeichen,
denn Gottes Straf ist vor der Tür;
Deutschland, lass dich erweichen.
Tu rechte Buße in der Zeit,
weil Gott dir noch sein Gnad anbeut
und tut sein Hand dir reichen.
Das helfe Gott uns allen gleich,
dass wir von Sünden lassen,
und führe uns zu seinem Reich,
dass wir das Unrecht hassen.
Herr Jesu Christe, hilf uns nun
und gib uns deinen Geist dazu,
dass wir dein Warnung fassen.
Sind wir noch zu retten? Ja – aber nur dann, wenn wir aufwachen und Gott wieder in unser Land hineinlassen. „O Land, Land, höre des Herrn Wort!“
Friedemann Lux
