Sein Leben hat mein Leben verändert.

Er war achtundzwanzig.
Jim Elliot hatte alles, was sich ein Mann nur wünschen konnte – Intelligenz, eine Zukunft, eine junge Frau und eine neugeborene Tochter. Doch sein Blick war auf etwas Ewiges gerichtet.
Tief im Dschungel Ecuadors lebte ein Volk, das noch nie den Namen Christi gehört hatte – die Huaorani. Sie waren für eines bekannt: Gewalt. Außenstehende kehrten nicht zurück.
Dennoch ging er.
Monatelang kreisten er und vier andere in einem kleinen Flugzeug über dem Dschungel und warfen Geschenke ab, um Vertrauen aufzubauen. Dann, im Januar 1956, landeten sie auf einem schmalen Sandstreifen am Ufer des Curaray-Flusses.
Zunächst schien es zu funktionieren. Einige kamen herbei. Worte wurden gewechselt. Hoffnung keimte auf.
Dann wendete sich das Blatt.
Krieger tauchten auf.
Speere wurden erhoben.
Die fünf Männer – bewaffnet, aber nicht bereit, diejenigen zu töten, die sie retten wollten – wurden umzingelt. Einer nach dem anderen wurden sie niedergestreckt, ihre Leichen blieben im Fluss zurück.
Es kam keine Rettung.
Keine letzten Worte wurden aufgezeichnet.
Nur Stille im Dschungel.
Aber nicht im Himmel.
Denn noch bevor er jemals diesen Sand betrat, hatte Jim Elliot bereits den Satz geschrieben, der sein Leben – und seinen Tod – bestimmen sollte:
„Er ist kein Narr, der gibt, was er nicht behalten kann, um zu gewinnen, was er nicht verlieren kann.“

Eine Geschichte, die man nie vergessen wird, vor allem wegen ihres Ausgangs. Der ganze Stamm kam zum Glauben an Christus. Die fünf Witwen kehrten zurück und erzählten dem Stamm von Jesus.

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