Dort leben wir. Unsere irdische Heimat. Unser permanentes Missionsfeld.

Was ist ein Missionar?
“Ein christlicher Missionar ist eine Person, deren innigster Wunsch es ist, den Herrn Jesus in der ganzen Welt bekannt zu machen. Er ist völlig dem Befehl des Königs (Jesus) ergeben, und er wird überall hingehen, unter allen Umständen, auch dann, wenn niemand jemals Notiz davon nimmt. Er weiß, dass sein Herr mit ihm ist und ihn in jeder Minute behütet; und das ist auch die einzige Anerkennung und Freude, die er sucht.
Aus der Bibel erkennen wir, dass alle Christen ständig jede Gelegenheit wahrnehmen sollten, die Ungeretteten zu Christus zu führen, egal, wo sie sich befinden, denn das ist das Vorrecht aller Christen. Aber ich glaube, dass zu viele Leute das Wort “Missionar” zu leichtfertig gebrauchen. Es ist ein Ausdruck, der in unserem alltäglichen christlichen Vokabular zunehmend missbraucht wird. Zu viele, die nicht an die Front des Schlachtfeldes gehen wollen, rechtfertigen ihren Ungehorsam gegen Gott damit, dass sie sagen, sie wären “Missionare, wo sie sind”. Ich glaube, dass “Missionar sein” im ursprünglichen Sinne des Wortes bedeutet, das Evangelium dorthin zu bringen, wo es noch nie richtig gehört worden ist. Ein wahrer Missionar ist jemand, der für die Rettung der Verlorenen in dieser Welt alles riskieren würde.
Natürlich kann, wie in jedem Kampf, nicht jeder an der Front stehen, denn es werden viele Dinge gebraucht, um die zu unterstützen, die dort sind. Aber du musst eine ganz klare Weisung vom Herrn haben, dass du dieser Front fern bleiben sollst, bevor du sicher sein kannst, dem Willen Gottes zu entsprechen. Es ist klar, dass auch viele Christen berufen sind, zu den Verlorenen in den Ghettos, Bordellvierteln und Homosexuellentreffs ihrer eigenen Städte zu gehen. Es wird auch immer wieder treue gläubige Frauen und Mütter geben, die sich darum bemühen, Jesus bei ihren Ärzten, Handwerkern, Lehrern und Nachbarn zu verkündigen. Diese Dinge erfreuen zweifellos Gottes Herz. Aber jeder Christ sollte immer willig und vorbereitet sein, auf “Abruf” alles zu verlassen und auf ein anderes Schlachtfeld in den Kampf gegen den Fürsten der Finsternis zu gehen, um Licht und Heilung zu bringen und “die Gefangenen zu befreien”.
Das Ziel eines wahren Missionars ist, seinen Herrn zu erfreuen und zu verherrlichen, indem er die ganze Welt in Seine Hände legt und unter Seine Herrschaft bringt. Es ist ihm egal, wo der Herr ihn hinführt, denn er ist überall in den Armen seines Vaters zu Hause, wie auch immer die Landschaft aussehen und welches auch immer die Landessprache sein mag. Missionare sind nur “Fremdlinge und Pilger” (1. Petr. 2,11). Sie befassen sich nicht mit belanglosen Dingen wie Wohnen und Annehmlichkeiten des Lebens. Sie sind Gottes Soldaten, vielleicht vor unseren Augen verborgen, aber den Seinen immer offenbar. Bitte, suche Ihn, um herauszufinden, ob du auch einer von denen sein solltest, die das Evangelium zu solchen Menschen bringen sollen, die es noch nie richtig gehört haben.” K. Green

Warum ich so gerne Bücher und Flyer verteile – auch an Autoscheiben:

Als Kind ging ich mit meiner Familie regelmässig in die Kirche. Doch dort bekam ich den Eindruck, dass Gott sehr streng ist. Ich glaubte an Gott, aber ich kannte ihn eigentlich nicht. Als Jugendlicher hatte ich keine Lust mehr darauf, brav zu sein und irgendwann ging ich auch nicht mehr in die Kirche. Von da an spielte der Glaube für mich keine Rolle mehr. Ich heiratete, wurde Chiropraktiker und war sehr erfolgreich, aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass Gott mir gnädig war und mir Geschick schenkte. Ich dachte, das wäre alles mein Verdienst.

Die Finanzkrise 2008 hatte massive Auswirkungen auf mein Geschäft. Ich verlor einige Patienten und meine Einnahmen brachen ein. Meine Frau und ich hatten nun echte finanzielle Probleme und das rüttelte auch an unserer Ehe. Ich hatte schon immer gern getrunken, aber jetzt benutzte ich Alkohol, um mit dem Druck klar zu kommen. Die Flasche war in den nächsten Jahren mein Trost, während alles andere den Bach runterging.

Fünf Jahre später war ich so frustriert, dass mein Leben für mich keinen Sinn mehr machte. Ich erinnere mich an einen Morgen, an dem ich so desillusioniert aufwachte, dass ich mich nach langer Zeit wieder an Gott wandte: «Gott, wenn du immer noch an mir interessiert bist, dann beweise es.»

Als ich am selben Abend in mein Auto stieg, entdeckte ich, dass mir jemand ein Buch an die Windschutzscheibe geklemmt hatte. Ich wunderte mich, denn die anderen Autos hatten keines. Ohne Brille konnte ich den Titel nicht lesen, so warf ich es auf die Rückbank und vergass es. Erst zwei Monate später zog ich es unter dem Fahrersitz hervor und las: «Wie man Gottes Willen in seinem Leben entdeckt».

Meine Ehe war inzwischen in die Brüche gegangen und meine Praxis war pleite. Ich hatte nur noch 20 Dollar auf meinem Konto, hockte gefrustet vor der Glotze und kippte mir Alkohol hinter die Binde. Ich war fertig mit meinem Leben und war ziemlich sauer auf Gott. Wie konnte er nur zulassen, dass es mir so schlecht geht?

Plötzlich hörte ich eine deutliche Stimme, die sagte: «Wie soll ich dir helfen, wenn du mich weiter ignorierst?» Erschrocken sah ich mich um, doch da war niemand. Zugleich wusste ich, dass Gott zu mir spricht, denn die Worte berührten mich, wie ich es noch nie zuvor erlebt hatte. Dann fiel mein Blick auf das ungeöffnete Buch vor mir. Es leuchtete mir regelrecht entgegen. Und so fing ich an, es zu lesen. Ich fand darin so viele Bibelstellen, die mich tief bewegten. Doch ich war so betrunken, dass ich mich schämte, mich in diesem Zustand mit Gott zu beschäftigen. So ging ich ins Bett, um meinen Rausch auszuschlafen, und vorher kippte ich noch allen Alkohol in den Abfluss.

Am nächsten Morgen stürzte ich mich auf das Buch. Es gab Berichte von Menschen, die Jesus kennengelernt und sich dadurch verändert haben. Dann gab es Bibelstellen, die erklärten, wer Gott ist, wer Jesus ist und wie sehr Gott uns liebt. Während ich das las, konnte ich nicht mehr aufhören zu weinen, so sehr berührte es mich. Es war, als würde sich jede Pore meines Körpers öffnen und Tränen entlassen. Es war so befreiend und reinigend. Ich realisierte, dass Gott mich schon immer geliebt hatte und mein ganzes Leben mit mir gewesen war, auch als ich mich von ihm abgewendet hatte.

An diesem Morgen lud ich Jesus in mein Leben ein und bat ihn um Vergebung meiner Schuld. Es war, als würde eine grosse Last von meinen Schultern fallen. Ich hörte auf zu trinken und fing an, in eine christliche Gemeinde zu gehen. Bei dem Gedanken, was Gott für mich getan hat, kamen mir immer wieder Freudentränen. Zu wissen, dass er gut ist und mit offenen Armen dasteht und mich liebt, hat so viel in mir verändert. Jesus.ch

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