Immer mehr Straßenmüll, vor allem bei Großveranstaltungen. Besonders beim CSD München.

“Auch die jährliche Parade am Christopher-Street-Day, die am vergangenen Wochenende stattfand, bedeutet für die Straßenreinigung mehr Arbeit. Rund 20 Tonnen Müll entstehen während der Parade zum CSD. Dieses Jahr waren 24 Fahrzeuge und 40 Mitarbeiter am Samstag dafür im Einsatz, die Innenstadt nach dem Umzug zu säubern. Dabei sammeln sie besonders viele Bier- und Sektflaschen ein. Gelegentlich müssen sie sogar ganze Bierkästen wegräumen, die Besucher oder Teilnehmer am Straßenrand stehen lassen.

Der Straßenmüll, den Aldo Laino und seine Kollegen sammeln, landet anschließend in einem der Münchner Heizkraftwerke. “Wir haben so viel Müll, dass wir die ganze Woche heizen können. 24/7, das ganze Jahr”, weiß Michael Pfeil, Kraftwerksmeister beim Heizkraftwerk Nord. Doch auch wenn aus dem Müll noch Wärme und Strom gewonnen werden kann, wäre es wesentlich nachhaltiger, weniger Müll zu produzieren.”

Man nennt diese hedonistisch-narzisstisch-egoistisch-umweltignorant auftretende Ansammlung von Menschen, die Müll und anderes in Parks und auf Plätzen für andere zum Wegschaffen hinterlassen und wohl mehrheitlich grün wählen, freundlich geframt Partyszene oder Feiergemeinschaft, man könnte sie auch als eine schwer erträgliche Subkultur bezeichnen. Diese Verwahrlosung dieser Subkultur kommt von Innen. Das Böse und der Schmutz kommt aus dem Herzen des Menschen. Jesus hat das mal deutlich gesagt. Wir ersticken an unserer Innenweltverschmutzung, wir haben ein gewaltiges Müllproblem und genau dieses Müllproblem sieht man jeden Tag im Kino, im Flugzeug, im Park, im öffentlichen Nahverkehr, auf dem Gehweg, in Schulen und Universitäten und auf Festivals. Es sind aber nicht nur Menschen auf den Festivals, die sich so verhalten, Schweine sind immer und überall.
Aber auf den zahlreichen Open-Airs und Demos wird die Leck-mich am-Arsch-Haltung und das Lemmingverhalten dieser Generation verstärkt sichtbar. 70.000 Besucher hinterlassen pro Nase durchschnittlich fast 15 Kilo Abfall. Das sind insgesamt gewichtige 1000 Tonnen Müll.
Durch den Massenzwang wird die charakterliche Verwahrlosung, die Wohlstandsverwahrlosung, die Rücksichtslosigkeit geradezu anerzogen und gefördert. Die kann nicht gewogen werden, aber sie zeigt sich durch Verrohung und Vermüllung. Die neuen Assis glauben, alles wäre heutzutage Flat-Mässig und sowieso All Inklusive. Ich habe bezahlt, darum kann ich auf die Wiese kacken. Und außerdem geben sie ja damit einem armen Müllmann Arbeit. Ja, und die verarmten Alten leben von ihren weggeworfenen Pfandbechern. Was eine verkommene, zynische Generation wird hier verbildet?
Festivalbesucher scheinen zu glauben, sie sind jetzt geradezu verpflichtet, so richtig rumzusauen und die Umgebung nach Kräften zu verunstalten. Ich habe es selber bei „Rock im Park“ wieder ganz neu gesehen. Nach nicht mal 24 h Anwesenheit leben viele bereits auf einer Müllhalde. So ein Festival findet irgendwie außerhalb unser Zivilisation statt? Zu diesem „Sau rauslassen“ und „viel Dreck produzieren“ gehört eben das verdorbene Herz des Menschen. Komisch, viele Festivaller sehnen sich nach vier Tagen nach einer Dusche und einer Waschmaschine, aber was ist mit ihrem noch verschmutzterem Gewissen und Herzen?
„Denn aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken: Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen.“ Matthäus 15,19
Der König David betete einmal: »Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz, und erneuere in mir einen festen Geist!« (Ps 51,12). Mit Jesus Christus hat uns Gott den einzigen Ausweg aus der Verstrickung der Sünde heraus geschaffen. Er will unser altes Leben gegen sein neues Leben austauschen. An uns liegt es, ob wir unseren hoffnungslosen Zustand eingestehen und die erneuernde Kraft des neuen Lebens in Jesus Christus annehmen.

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