
In einem offenen Gespräch, das in dem Buch „Bono: In Conversation with Michka Assayas“ festgehalten wurde, gab U2-Frontmann Bono einen seiner theologisch direktesten Einblicke in seine Gedanken zu Glauben, Gnade und der Identität Jesu Christi.
Als der Interviewer Michka Assayas zugab, er wünschte sich, er könnte an einen Erlöser glauben, der „die Sünden der Welt hinwegnimmt“, antwortete Bono mit einer eindringlichen Verteidigung der Lehre von der stellvertretenden Sühne. Er beschrieb die Kreuzigung als Gottes Antwort auf die Selbstsucht und Sterblichkeit des Menschen – ein Opfer, das die Folgen der Sünde auf sich nahm, damit die Menschheit dies nicht tun muss.
„Es sind nicht unsere eigenen guten Werke, die uns durch die Tore des Himmels führen“, sagte Bono und stellte das Kreuz eher als Quelle der Demut denn als moralische Errungenschaft dar.
Als er weiter darauf angesprochen wurde, ob es weit hergeholt sei, Jesus wörtlich als „Sohn Gottes“ zu bezeichnen, lehnte Bono den gängigen Kompromiss ab, Christus lediglich als weisen Lehrer neben Persönlichkeiten wie Buddha oder Mohammed zu behandeln. Er argumentierte, Jesus habe diese Option nie offen gelassen – Christus habe ausdrücklich behauptet, der Messias und „Gott in Menschengestalt“ zu sein, eine Behauptung, die laut Bono nur zwei Möglichkeiten lasse: „Entweder war Christus der, für den er sich ausgab – der Messias – oder ein kompletter Spinner“, auf einer Ebene wie Charles Manson. Für Bono ist die Vorstellung, dass ein Wahnsinniger die Hälfte der Weltgeschichte hätte umgestalten können, die wahrhaft unplausible Theorie.
Bono beschrieb seine persönliche Theologie auch in einfacheren Worten und erklärte, sein Verständnis der Heiligen Schrift sei in der Person Christi und dem Glauben verankert, dass „Gott Liebe ist“. Er verwies auf die Geburt Jesu in Armut als das ultimative Bild für verletzliche, demütige Liebe und fügte hinzu, dass seine eigentliche Herausforderung nicht darin bestehe, diese Liebe zu verstehen, sondern sie tatsächlich Tag für Tag zu leben.

Hallo liebe Geschwister,
ja Bono bekennt Jesus. Aber welchen Jesus?
Joe Schimmel von Good Fight Mininistries meint, Bono würde das Evangelium verfälschen und in der Emerging Church Bewegung als ihr Prophet angesehen.
https://www.youtube.com/watch?v=wyKhPxU3Swc
LG und Gottes Gnade
Gott kennt sein Herz.