Adolf Merckle: Die Finanzkrise und der Spott trieben ihn in den Zug.

Seine Familie hat mitgeteilt Adolf Merckle ist nicht mehr am Leben. Dieser megaerfolgreiche Unternehmerhat heute Selbstmord begangen.Merckle war eine Institution im Schwabenland, Inbegriff für eine hoch
erfolgreiches Leben. Rechtschaffen, unerschrocken, gewitzt, um nicht
zu sagen: gerissen. Er war besonders in den letzten Wochen im Zuge der Finanzkrise in die Schlagzeilen gekommen.Er wurde von vielen Sozialneidern und den üblichen Minisozialisten in den Medien als Rentenzocker verspottet.Diese Neid- und Hetzkampagne gegen Adolf Merckle war ganz tragisch noch mit "Erfolg" gekrönt."Milliardär verzockt sein Vermögen mit VW-Aktien", musste er über sich in den Zeitungen lesen.Der sicherlich verzweifelte Mann wurde in den Tod gehetzt – wie schon andere vor ihm. Immerhin hat er ca. 100 000 Menschen Arbeit und Brot gegeben..Geradezu brutale Hasstiraden wurden über ihn ausgeschüttet. Eine unbarmherzige Gesellschaft zeigt wieder ihre Fratze.Merkle ist sicher nicht fehlerlos.Aber was wäre gewesen, wenn er schnell mal 10 000 Leute auf die Strasse gesetzt hätte? Manche seiner Bonzenkollegen haben dies schon ohne Not ihrer Firma erwogen und durchgezogen. Einmal mehr zeigt sich hier: Humanität ohne Divinität führt zur Bestialität. Menschlichkeit ohne Gottesglauben lässt den Menschen zum gierigen Raubtier werden. Höchste Zeit für uns alle umzudenken und umzukehren!
Sicherlich müssen wir annehmen, dass Merckle in dem Moment seiner Verzweiflungstat keinen Sinn mehr in seinem Leben sah. Sein Lebenswerk hat sich plötzlich in Rauch aufgelöst.Die Banken hätten das Sagen gehabt und das wollte er sicherlich auf keinen Fall.Merckle sollte sich von den besten Stücken seines Imperiums trennen. Sehr tragisch und aus christlicher Sicht gesehen macht einen dies betroffen! Wie wichtig muss diesem Mann doch sein Vermögen und sein Ansehen gewesen sein…In einer persönlichen Erklärung teilte die Merckle-Familie mit: „Die durch die Finanzkrise verursachte wirtschaftliche Notlage seiner Firmen und die damit verbundenen Unsicherheiten der letzten Wochen sowie die Ohnmacht, nicht mehr handeln zu können, haben den leidenschaftlichen Familienunternehmer gebrochen, und er hat sein Leben beendet.“Zum Jahresanfang lässt Ruth Merckle, die kirchlich stark engagierte
Gattin des Patriarchen, schon mal die Losungen der Herrnhuter
Brüdergemeinde verteilen, mit Bibelworten für jeden Tag. Unser Vers dazu: Evangelium nach Lukas 9, 25:
"Welchen Nutzen hätte
der Mensch, wenn er die
ganze Welt gewönne und
verlöre sich selbst oder
näme Schaden an sich
selbst?"

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

* Ich stimme zu

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.