Porno

Egal, ob Beate Uhse, Teresa Orlowski, Dolly Buster, XXX, Orion oder Erotikmesse – sie alle haben eines gemeinsam: Pornografie.

Wenn es um das große Geheimnis geht, wie man den absoluten Höhepunkt erreicht, können sie viele Tipps geben. Angefangen von Zeitschriften, Filmen, Katalogen von A-Z bis zu persönlichen Beratungsstunden – das Angebot ist unerschöpflich. Die Frage, die sich hier stellt (mal davon abgesehen, dass es ein riesiger Markt ist, der viele Arbeitsplätze schafft) ist, wieso es das alles überhaupt gibt.

Jeder will Sex – den absoluten, superlativischen Sex. Wenn man an so einem Shop vorbeigeht, kommt es tatsächlich vor, dass sogar Pärchen sich gemeinsam hineinwagen. Was erhofft man sich dort zu finden? Die meisten Menschen haben eine bestimmte Vorstellung von Sexualität. Aber nur die wenigsten verstehen etwas von Liebe. Wie weit die Unklarheit geht, wird aus Wörterbüchern deutlich, die mindestens acht verschiedene Definitionen für „Liebe“ anbieten.

Sex ohne Liebe ist möglich, aber wahre Befriedigung ohne Liebe ist unmöglich. Auch wenn uns die Pornoindustrie und die Idee der Prostitution das Gegenteil vermitteln wollen. Da der Mensch geschaffen wurde, um eine Beziehung zu haben, wird man dort nie Befriedigung finden, denn das Geheimnis eines glücklichen Lebens lässt sich in einem Wort ausdrücken: zusammen, nicht Sex. Zusammen leben, zusammen reden, zusammen planen, sich zusammen freuen.


„Herr Huber ist weit davon entfernt auf geschlechtlichem Gebiet glücklich zu werden. Obwohl er verheiratet ist und mit mehreren Frauen ein Verhältnis hat, bleibt ihm schleierhaft, warum er keine Befriedigung finden kann.“


Überall wird uns der Eindruck vermittelt, als könnten Pornografie, Prostitution und Affären echte intime Beziehungen schaffen und die Illusion der Intimität lässt diese Dinge so unwiderstehlich erscheinen. Die Realität ist: Sex ohne Liebe bleibt arm. Pornografie, Prostitution und Affären können die Sehnsucht nach echter Intimität einfach nicht erfüllen, sondern nur enttäuschen und enttäuschen und enttäuschen … und dein Herz bleibt dabei einsam.

Das Wort Porno kommt aus dem Griechischen und bedeutet Hurerei. So kommt es nun in unserer Gesellschaft vor, dass Pornografie zu immer perverseren Praktiken führt. Beispiele sind Sado-Maso, Pornografie mit Kindern, Tieren, Fäkalien oder auch Leichen.

Liebe ist unbedingt notwendig, nicht nur um auf sexuellem Gebiet in höchstem Maße befriedigt zu werden, sondern um überhaupt leben zu können. Sexualität ohne Liebe macht das Leben letztendlich zu einem Albtraum. Selbstbefriedigung ist immer eine Einbahnstraße, denn es kommt zu keiner völligen sexuellen Befriedigung.

Jemand hat gesagt: das Heilmittel für alle Fehler und Krankheiten, für alle Sorgen und Kümmernisse, für alle Verbrechen der Menschheit ist in einem Wort enthalten: Liebe! Es ist die göttliche Kraft, die überall Leben schafft und heilt.


Wenn du mehr über wahre Liebe wissen willst und wie sie funktioniert, lies den Artikel

Was ist Liebe?

Kommentare

  1. ali

    was sagt die bibel über lust:

    Wir haben im Thema “Fliehen” vier Bibelstellen angesehen, wo wir aufgefordert werden, vor bestimmten Suenden zu fliehen. Zuletzt hatten wir ueber den Unterschied zwischen Versuchungen von innen und aussen nachgedacht. Die Versuchungen von innen sind Versuchungen zu Suenden, vor denen wir fliehen sollen. Es sind namentlich: Unzucht, Goetzendienst, Geldliebe, jugendliche Begierden.

    Versuchungen (oder Erprobungen) von aussen dagegen sind Gefahren fuer uns, gegen die wir unbedingt kaempfen muessen. Da heisst es: Widerstand leisten! Diese Gefahren wollen wir hier betrachten und ein wenig naeher darauf eingehen. Dann werden wir mit den Versuchungen befassen, mit denen der Herr Jesus Bekanntschaft machte.
    Jetzt wollen wir 3 Schriftstellen betrachten, worin wir aufgefordert werden, zu widerstehen.
    Eph 6,11 Zieht die ganze Waffenruestung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen koennt!
    Eph 6,13 Deshalb ergreift die ganze Waffenruestung Gottes, damit ihr an dem boesen Tag widerstehen und, wenn ihr alles ausgerichtet habt, stehen koennt!
    Jak 4,7 Widersteht aber dem Teufel! Und er wird von euch fliehen.
    1Petr 5,8.9 Seid nuechtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein bruellender Loewe und sucht, wen er verschlingen kann. Dem widersteht standhaft durch den Glauben.

    Widerstand bedeutet Kampf. Auch wir sind angehalten zu kaempfen, und dieser Kampf dauert an, solange wir hier in dieser Welt sind: Und zwar den Kampf des Glaubens.
    Der Apostel Paulus forderte Timotheus auf, den guten Kampf des Glaubens zu kaempfen (1. Tim 1,18; 6,12). Paulus sagte am Ende seines Lebens von sich, dass er diesen Kampf gekaempft hatte (2.Tim 4,7). Auch fuer uns hat Gott diesen Kampf vorgesehen. Wir sollen darin ausharren (geduldig, hoffend, abwarten), damit unser Glaube gestaerkt wird. Wie wir deutlich in der Geschichte von Hiob sehen, benutzt Gott in solchen Versuchungen oft den Teufel, und dieser hat keine andere Absicht, als uns – innerhalb des Rahmens, den Gott ihm gewaehrt, – zu schaden, stoeren und wenn moeglich, uns zu Fall zu bringen. Wir sollten beachten, dass es in den 4 gerade genannten Bibelstellen immer um Widerstand gegen den Teufel geht, ganz besonders gegen seine Listen/Tuecken. …und wenn ihr alles ausgerichtet habt, stehen koennt! Eph 6,13)
    Denn er ist der groesste Verfuehrer, dem weder Engel noch Menschen gewachsen sind. Er ist ein exellenter Meister der Verfuehrung.
    Widerstehen heisst: Verteidigung der Himmlischen Besitztuemer

    NAVIGATION: Einleitung ~ Verteidigung ~ Die Welt u. der Luxus ~ Verfolgungen ~ 3 Versuchungen

      

    VERTEIDIGUNG DER HIMMLISCHEN BESITZTUEMER

    Nirgendwo werden uns so die geistlichen Segnungen in der himmlischen Welt beschrieben wie im Epheserbrief (1).
    Die Glaeubigen werden in diesem Brief als solche gesehen, die schon mit Christus auferweckt sind und sich jetzt schon mit ihm in der himmlischen Welt befinden.
    Die schon jetzt im Glauben alle diese himml. Segnungen besitzen.
    Paulus hat in den ersten fuenf Kapiteln des Briefes die Groesse dieser Segnungen betrachtet, jetzt aber fordert er im 6. Kap. die Epheser auf, die ganze Waffenruestung Gottes anzuziehen, um widerstehen zu koennen, wenn der Teufel mit seinen Listen auf dem Kampfplatz erscheint.
    Ausserdem verfuegt dieser ueber ein grosses Herr boeser Maechte, den “Daemonen”, die in V.12 beschrieben werden. Diese haben ebenfalls Zugang zu der himmlischen Welt.
    Luther dichtete in einem Lied: ”Gross Macht und viel List, sein Grausam Ruestung ist”. Ohne diese Ruestung tritt der Teufel nicht auf.
    Wir meinen oft, ohne die Waffenruestung Gottes erscheinen zu koennen. Sein Ziel ist, uns die Freude an den geistlichen Segnungen zu rauben und uns aus dem “Land Kanaan” zu vertreiben, was ein Bild fuer die uns verheissene himmlische Welt ist.
    Wie schnell vergessen wir als Glaeubige, dass wir mit Christus einsgemacht sind, dass wir mit ihm versetzt in die himmlische Welt, und auf dieser Erde nur Fremde oder Durchreisende sind.
    Wie schnell wir doch die himmlische Stellung der Versammlung und die Wahrheit von dem einen Leib aus den Augen verlieren. Der Satan versucht nun, uns durch irdische Dinge von “den geistlichen, den himmlischen Segnungen” abzulenken. Da duerfen wir nicht fliehen, sondern sollen dem Teufel energisch Widerstand leisten.

    Und das koennen wir nur, wenn wir mit der ganzen Waffenruestung Gottes bekleidet sind, und auch das nicht, ohne “zu aller Zeit zu beten mit allem Gebet und Flehen in dem Geist” (V.18). Einen Kaempfer, der so ausgeruestet ist, kann der Widersacher nicht besiegen.
    Wir finden ein gutes Beispiel im AT fuer so einen Verteidigungskampf in
    2Sam 23,11:
    Dann Schamma, der Sohn des Age, der Harariter. Und die Philister sammelten sich zu einer Truppe. Nun war dort ein Ackerstueck voller Linsen. Das volk aber floh vor den Philistern.
    2Sam 23,12 Da stellte  sich Schamma mitten auf das Stueck Land und entriss es und schlug die Philister. So schuf der HERR eine grosse Rettung.

    Das Volk Israel floh vor den Pfilistern, die keinerlei Anspruch auf das Land hatten, aber Schamma, der ein tapferer Held Davids war, verteidigte das Ackerfeld und besiegte dann die Philister. Die beiden Hauptcharakterzuege der „Kampftaktiken“ oder “Listen” des Teufels werden uns in zwei Schriftstellen des NT vorgestellt.
    Um uns von dem Weg des Glaubens und des Gehorsams abzuziehen, stellt uns der Teufel
    1. die angenehmen Dinge dieser Welt, d.h. die Freundschaft mit der Welt vor.
    Jak 4,4-7 …wisst ihr nicht, dass die Freundschaft der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer nun ein Freund der Welt sein will, erweist sich als Feind Gottes. Oder meint ihr, dass die Schrift umsonst rede: «Eifersuechtig sehnt er sich nach dem Geist, den er in uns wohnen liess»? Er gibt aber groessere Gnade. Deshalb spricht er: «Gott widersteht den Hochmuetigen, den Demuetigen aber gibt er Gnade.» Unterwerft euch nun Gott! Widersteht aber dem Teufel! Und er wird von euch fliehen.
    Als bruellenden Loewen sehen wir ihn umhergehen in
    1.Petr. 5,8.9: Seid nuechtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein bruellender Loewe und sucht, wen er verschlingen kann.
    1Petr 5,9 Dem widersteht standhaft durch den Glauben, da ihr wisst, dass dieselben Leiden sich an eurer Bruderschaft in der Welt vollziehen!

    Er versucht also
    2. durch Verfolgungen und Leiden, – die unangenehme Dinge des Lebens,- uns verzagt und schwach im Glauben zu machen.

    NAVIGATION: Einleitung ~ Verteidigung ~ Die Welt u. der Luxus ~ Verfolgungen ~ 3 Versuchungen

    WIDERSTEHET..
    …der Welt mit ihren angenehmen Dingen! (…, den luxerioesen  u. bequemen)  

    Sie ist und bleibt eine Gefahr fuer jeden Glaeubigen. Wir koennen nicht dem Herrn auf dem Weg seiner Verwerfung in dieser Welt folgen, und gleichzeitig die Annehmlichkeiten dieser Welt begehren. Der Herr Jesus sagte selbst Lk 14,33: So kann nun keiner von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, mein Juenger sein.

    Im gr. steht fuer “Entsagen”: apotassetei/apotassw: (abkommandieren, Abschied nehmen, entsagen, verzichten) also nicht, in Gedanken dazu bereit zu sein, sondern, sondern wirklich Abstand nehmen.
    Die Freundschaft mit der Welt (Liebe zu ihren Annehmlichkeiten) ist Feindschaft gegen Gott (Jak. 4). Der Apostel Johannes ermahnte die jungen Maenner:
    “Liebt nicht die Welt noch was in der Welt ist, “und weiter sagt er: “wenn jemand die Welt liebt, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm; denn alles, was in der Welt ist,* die Lust des Fleisches und *die Lust der Augen und *der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern ist von der Welt” (1.Joh 2,15.16).

    In diese drei Abteilungen lassen sich all die angenehmen Dinge der Welt unterbringen. Oft ist eins mit dem anderen verbunden. Es ist immer wieder erstaunlich, wie Gottes Wort uns aufklaert und auch hier das Prinzip der Verfuehrung zur Suende aufzeigt. Und zwar in Verbindung mit der ersten Versuchung im Paradies, die uns in der Bibel vorgestellt wird, der Suendenfall, finden wir schon diese drei Kategorien.

    1Mo 3,6 Und die Frau sah, dass der Baum gut zur Speise (LUST DES FLEISCHES)
    und dass er eine Lust fuer die Augen (LUST DER AUGEN) und dass der Baum begehrenswert war, Einsicht zu geben (HOCHMUT DES LEBENS).
    Diese drei Punkte sind die moralischen Grundsaetze dieser Welt, deren Gott u. Fuerst der Teufel ist (Joh 12,31; 14,30; 16,11; Eph 2,2). Er herrscht durch diese Prinzipien ueber diese Welt. Sie liegt moralisch in seiner Hand, in der Hand des Boesen (1.Joh 5,19).
    Diese Prinzipien sind ihrem Wesen nach Unabhaengigkeit von Gott und wollen das auch demonstrieren, denn Unabhaengigkeit von Gott ist Feindschaft gegen IHN. Selbst die Befriedigung natuerlicher Beduerfnisse, (Lust des Fleisches: 1.Mo 3,6) wie Essen und Trinken, – die ansich eine gute Gabe Gottes sind, wenn sie mit Danksagung aus seiner Hand angenommen werden, – werden zur Suende, wenn wir in Unabhaengigkeit von Gott essen und trinken. Das ist der Grundsatz. Durch die Suende ist alles um uns her in dieser Welt verdorben.
    Und Suende ist eben: Unabhaengigkeitserklaerung von Gott (1.Joh 3,4; Roem 14,23). Diese Welt hat Christus verworfen.

    Der Prediger Salomon fordert den jungen Mann/Menschen wie folgt auf:
    Pred 11,9: Freue dich, Juengling, in deiner Jugend, und dein Herz mache dich froehlich in den Tagen deiner Jugendzeit! Und lebe nach dem, was dein Herz wuenscht und wonach deine Augen ausschauen! Doch wisse, dass um all dieser willen Gott dich zur Rechenschaft ziehen wird.
    Die letzte dieser drei Kategorien ist der Hochmut des Lebens. Hochmut richtet sich ebenfalls vor allen Dingen gegen Gott. Darum ist es Gott selbst, der dem Hochmuetigen widersteht (Jak 4,6; 1.Pet 5,5).
    Hochmut war “die Suende des Teufels” (siehe Hes 28,11-19; Vers 17: “Dein Herz hat sich erhoben…”).
    ?- Und war es nicht im besonderen der Hochmut, durch den die Schlange Eva zu Fall gebracht hat?
    Die Schlange sagte ihr: “Keineswegs werdet ihr sterben…ihr werdet sein wie Gott.” (1.Mo 3,4.5).
    Es war fuer Eva absolut erstrebenswert, so zu sein wie Gott. Vielen Menschen hat der Teufel in dieser Welt auf diese Weise zu Ehre, Reichtum, Ansehen und Macht verholfen, doch als Preis haben sie Ihre Seele an ihn verkauft, ob nun bewusst oder unbewusst.

  2. Ginger Fitzgerald

    Lust

    Kleiner Nachtrag : Abgesehen davon ist Lust keine Sünde. Körperliche Lust kann eine Beziehung auch in emotionaler Hinsicht bereichern, weil sie Intimität und Vertrauen schafft. Lust ist wenn man so will eine Art Lebensqualität.

  3. ali

    Porno-Boom und die Folgen

    Der Anthropologe Prof. Dr. Thomas Schirrmacher und die Autorin Christa Meves deckt die Unbekömmlichkeit der Pornographie – besonders für die Seelen männlicher Wesen auf.

    Pornographie
    … ist die totale Vermarktung der privatesten Sache der Welt. Sex wird zu einem Zuschauersport, der möglichst öffentlich stattfinden sollte.
    … macht die Sexualität käuflich und damit wertlos. Denen, die an Pornographie Millionen verdienen, ist jedes Mittel recht, um noch mehr daran zu verdienen.
    … entpersonalisiert die Sexualität. Das Gegenüber ist nicht mehr eine geliebte Person, sondern ein anonymes Sexualobjekt.
    … macht süchtig wie andere Suchtmittel und ist der Einstieg in die Welt der Droge «freie Sexualität», die jede Verantwortung für das eigene Handeln leugnet. Pornographie führt zur klinisch erfassbaren Sucht.

    Die Pornosucht lässt sich psychologisch-medizinisch mit anderen Arten der Sucht und ihrer Stadien vergleichen:

    1.Stadium: Man kommt von der Pornographie nicht mehr los.
    2. Stadium: Der Pornokonsum wird häufiger und umfangreicher.
    3. Stadium: Es tritt ein Eskalationseffekt ein, indem auch mit sehr großen Mengen konsumierter Pornographie der gewünschte Erfolg nicht mehr erreicht werden kann.
    4. Stadium: Es erfolgt eine zunehmende Abstumpfung und Desensibilisierung gegenüber den merkwürdigsten Darstellungen und Handlungen.
    5. Stadium: Es entsteht ein Zwang, das Gesehene zu praktizieren, wobei jedes Mittel recht ist.

    … Wie Hunger und Durst ganz gewiss nicht kleiner werden, wenn man im Fernsehen verlockend hergerichtete Speisen und raffiniert gemachte Getränkewerbung sieht, sondern größer, so wird der Sexualtrieb durch Pornographie und Sexfilme in aller Regel nicht reduziert und abgebaut, sondern stimuliert und er drängt erst recht und noch stärker als vorher nach realer Befriedigung, egal welche Kosten damit verbunden sind.
    … Pornographie vermittelt ein unbeschränktes Recht, die eigenen sexuellen Wünsche rücksichtslos einlösen zu dürfen. Vergewaltigungen und sexueller Missbrauch von Kindern sind nur ein Beispiel für eine Sexualität, die den eigenen Trieb zum Maßstab aller Dinge macht.
    …Das vorrangige Verbrechen ist somit die mögliche Vergewaltigung. Wer Vergewaltigung immer weniger verabscheut, führt sie auch eher tatsächlich durch.

    Pornographie
    … führt zu Nachahmungsverbrechen, denn sie führt dazu, dass ihre Konsumenten ausprobieren und nachahmen, was ihnen optisch vorgemacht wird.
    … wird automatisch immer brutaler und bringt unglaubliche Gewaltorgien hervor. Die Verwendung von Sex und Gewalt wird in unserer Gesellschaft immer intensiver. Ein Bereich, in dem die Brutalisierung ganz offensichtlich wird, ist die Kinderpornographie.
    … entwürdigt die Frau und macht sie zu einem käuflichen Objekt.
    …prägt die Einstellung der Männer Frauen gegenüber und bringt Frauen um das elementare Recht, Mensch sein zu dürfen. Frauen sind laut Pornographie nackte Wesen und vor allem zur Befriedigung geschaffen.
    …macht den Körper des Menschen zum höchsten Maßstab und zerstört damit alle inneren Werte einer Beziehung. Was der Mensch wert ist, wird an seinem Aussehen gemessen.
    … belastet Kinder mit Problemen, die sie weder bewusst noch unbewusst verarbeiten können.
    … zerstört die Partnerschaft zwischen Mann und Frau, weil «Idealfrauen» als heimlicher Maßstab die Dritten im Bunde sind. Viele Paare sind inzwischen zur Sexualität ohne Pornographie unfähig.
    …vermittelt den Gedanken, dass jede sexuelle Handlung zwischen Menschen möglich (und berechtigt) ist, die sich gerade zum ersten Mal getroffen haben. Sex ist angeblich überall möglich und gut, zu jeder Zeit und mit jedermann.

    Die Moderne hat die Großmacht Sexualität leichtfertig in einer verheerenden Weise fehleingeschätzt. Es ist dem Menschen unbekömmlich, den so mächtigen, notwendigen Lebensbeweger Sexualität aus seinem Zusammenhang zu reißen. Sie hat das mit allen Grundtrieben des Menschen gemein: Isoliert man sie, setzt man sie absolut, so beginnen sie zu wuchern und den Menschen seiner Freiheit zu berauben. Sein Wille erweist sich allzu oft geringer als der hochgezüchtete, aufgereizte und absolut gesetzte Antrieb. Er verselbstständigt sich und zwingt so die Menschen in die Sucht. An den Trieb gefesselt verlieren sie ihre Willensfreiheit – sie sind nicht in der Lage, den Trieb zu beherrschen, sondern dieser beherrscht sie. Er fordert durch immer größer werdenden Druck seinen Tribut. Der Mensch wird zu seinem Sklaven. Pornographisches Material wird zum süchtig gesuchten Moloch.

    Die Entstehungsgeschichte dieser Fehlentwicklung ist rasch zusammengefaßt: In der Mitte der 60er Jahre erreichte – gleichzeitig mit der Freigabe der Anti-Baby-Pille, von den USA her – die Sexwelle Europa. In Deutschland machte 1968 die Studentenrevolte, die es sich zum Ziel setzte, die Gesellschaft zur Anarchie zu verändern, die «Befreiung zur Sexualität» zu einem Programmpunkt ihres «Marsches durch die Institutionen». Die Lust avancierte zum höchsten Garanten des Lebensglücks. Die Sexualität wurde infolgedessen ihrer Tabuzonen enthoben. Alle herkömmlichen Bastionen der Eingrenzung wurden als eine zu überwindende «Leibfeindlichkeit» diskriminiert.

    Die Hüllen fielen auf der ganzen Bandbreite. Die täglich millionenfach in Augenschein genommene aufreizend nackte Schöne in der «Bild-Zeitung» («Kronen-Zeitung»; in der Schweiz im «Blick») hat mit Pornographie angeblich ebenso wenig zu tun wie die TV-Sendungen nach Mitternacht und die pornographische Videoschwemme. Das glauben die Macher mittlerweile sicher zu wissen, und seit der Reform des Strafrechts dürfen sie sich selbstredend auch in Sicherheit wiegen: Das alles sei «Kunst» – und deshalb sei verdammt, wer hier Übles denke; er erweise sich allenfalls selbst als Relikt vergangener Zeiten mit einer verklemmten Sexualität…

    Die Fehlentwicklung zur Pädophilie findet heute um so häufiger statt, je mehr ein Kind unzureichend betreut wird. Fehlender familiärer Hintergrund, nicht ausreichende Anwesenheit der Bezugspersonen, das Fernsehen als ein schädigender Ersatz für eine zureichende Bindung an nahe Verwandte – eine Situation, die Kinder heute allzu häufig erleiden – bereiten diese Fehlentwicklungen vor. Die Kinder gehen auf die Suche nach Liebe und Zärtlichkeit, so dass sie zur leichten Beute von Kindsverführern werden.
    Die Eskalation der Pädophilie und anderer Perversionen – allgegenwärtig geworden durch pornographische Tendenzen – die horrende Zunahme des sexuellen Kindsmißbrauchs auch im privaten Bereich als konsequente Folge der Fehlentwicklung ist eine große Herausforderung für die Gesellschaft. Spätestens jetzt, angesichts der horrenden Zunahmen von Sexualdelikten sollte das einen Aufbruch hervorrufen. Es ist an der Zeit, nicht weiterhin verantwortungslosen Schreibtischtätern und Geschäftemachern das Feld zu überlassen.

    Sexualtäter sind in den allermeisten Fällen Sexualsüchtige, und das heißt, dass der pathologisch gewordene Drang stärker ist als der Wille und den Menschen so zum Wiederholungstäter macht. Es ist dringend an der Zeit, dass hier endlich wieder Erfahrungswissenschaft an die Stelle einer blauäugigen Fehleinschätzung tritt.

    Aber das hieße vor allem zu erkennen, dass der Mensch maßlos seine eigene Steuerungsfähigkeit überschätzt hat, dass er dumm und überheblich das Machen nach der eigenen Mütze an die Stelle des Hinaufhorchens und -fragens gesetzt hat. Erst nach einer Rückkehr zur Realität menschlicher Ohnmacht angesichts der Mächte über ihm ließe sich auf echten Fortschritt hoffen.
    Die Vergötzung der Sexualität ist eine dumme Sünde, weil sie überheblich einen Teil der Natur des Menschen an die Stelle Gottes setzt. Für Sünde gibt es nur einen gangbaren Weg. In Busse und Reue hin zu Jesus Christus, der allein uns unsere schwere Schuld abnehmen und uns in echte Liebe und Freiheit führen kann.

  4. nash

    Porno – Satans Machtbereich

    Pornographie ist einer der größten Machtbereiche Satans und somit Gotteslästerung. Keiner der Pornos konsumiert erahnt was das für Konsequenzen mit sich bringen wird, für ihn und seine gesamte Lebensumgebung.

    Pornos sind im Grunde genommen eine Reduzierung von dem was eigentlich schön sein sollte.Selbstbefriedigung ist darunter gemeint.
    Sex gehört eben deshalb in die Ehe und nicht im Kopf durch Videos und Hefte oder Prostituierte und auch keiner onenightstands-Nummern. Es schadet nur anstatt einen erfahren zu machen. Erfahrung bekommt man in der Ehe genug.

    Es ist eine Übertreibung!

    Denn wenn man z.B. dauernd das gleiche isst dann schmeckt es einem nicht so gut wie wenn man es nur zu gewissen Anlässen isst. Porno ist eben eine weitere Auswirkung des Verlorenseins des gottlosen Menschen.

    Es kommt dazu das man es auch mit Gleichgeschlechtlichen, Kindern, Tieren… tut. Dies ist eine Auswirkung des sogenannten harmlosen Porno.
    Deshalb muss jeder Mensch dieser Sünde konequent entgegen stehen.Und sie gleich wie Gott es tut, hassen.

    Wer das einsieht und süchtig nach Porno ist der muss eben den Kampf antreten und für Christus auch leiden , und nicht nur glauben. Phil.

    P.S. Bitte korrigiert mich in jeder Hinsicht. Gruß aus Wörgl in Tirol!

  5. ali

    ich whehre mich auch gegen die verdrehung der schrift.
    wo sagt jesus, dass wir uns selber lieben sollen? er geht davon aus, dass wir uns selbst lieben, nicht, dass wir uns selber lieben sollen. sogar paulus sagt, dass noch niemand sich selber gehasst hat. wir sind alle fast unverbesserliche egoisten. da geb ich dem verstorbenen “falco” ausnahmsweise recht.
    ali

    Bibelstellen
    1.Mose 8,21
    Prediger 7,20
    Johannes 4,16
    Johannes 13,34
    Römer 3,12
    Römer 5,5
    Römer 15,30
    1.Korinther 13,1-10
    2.Korinther 13,13

    (1) Das Menschenbild der Bibel

    Es ist richtig, dass im Menschenbild der Bibel der Mensch von Grund auf schlecht ist. Vom Zeitpunkt unserer Geburt an leben wir Menschen in der Rebellion gegen Gott. Die Bibel nennt diesen Zustand “Sünder”:

    Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer.
    Römer 3,12

    Denn kein Mensch auf Erden ist so gerecht, dass er nur Gutes täte und niemals sündigte.
    Prediger 7,20

    Gott weiß das alles:

    Und der HERR roch den wohlgefälligen Geruch, und der HERR sprach in seinem Herzen: Nicht noch einmal will ich den Erdboden verfluchen um des Menschen willen; denn das Sinnen des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an; und nicht noch einmal will ich alles Lebendige schlagen, wie ich getan habe.
    1.Mose 8,21

    Aber er liebt uns trotzdem – so sehr, daß er seinen Sohn Jesus Christus geschickt hat, um die kaputte Beziehung zwischen uns Menschen und Gott wieder in Ordnung zu bringen. Jesus starb für uns und unsere Sünden am Kreuz, und diese Liebe ist auch ein Vorbild für unseren Umgang miteinander:

    Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.”
    Johannes 13,34

    Angesichts dieser überwältigenden Liebe ist es auch für uns möglich, uns so anzunehmen, wie wir sind. Immer in dem Bewusstsein, dass wir Sünder sind und Jesus unsere Sünden am Kreuz für immer weggenommen hat.

    (2) Abgrenzung zum Egoismus

    Wenn du schreibst, dass der Übergang von Selbstliebe zu Egoismus fließend ist, hast du sicherlich recht. Selbstliebe heißt, sich selbst so anzunehmen wie man ist – mit allen eigenen Fehlern. Dazu gehört dann wohl auch, nicht über die Fehler anderer zu richten. Egoismus heißt dagegen Ichbezogenheit – in sich selbst verliebt zu sein. Man nimmt sich selbst auch an, geht aber mit den eigenen fehlern anders um. Anstatt sich die eigenen Fehler einzugestehen, ignoriert man sie. Die Fehler anderer Menschen prangert man aber konsequent an, und richtet über sie.

    Es bedarf einer sehr ehrlichen Beobachtung, um herauszufinden, ob wir nicht in diese Falle der Überheblichkeit gefangen sind. Diese Beobachtung kann von uns selbst und von anderen gemacht werden. Wenn wir von anderen (hoffentlich) darauf angesprochen werden, sollten wir nicht unwillig reagieren (“Was hat denn der mir zu sagen, der hat’s gerade nötig!?”), sondern uns diese Ermahnung anhören und darüber nachdenken.

    (3) Was ist wahre Selbstliebe?

    Wie definiert eigentlich Gott die ideale Liebe – zu uns selbst, und zu Mitmenschen? Paulus schreibt:

    Wenn ich mit den Zungen der Menschen rede und (denen) der Engel, Liebe aber nicht habe, bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine gellende Zymbel. Und wenn ich Prophetengabe habe und weiß die Geheimnisse alle und alle Erkenntnis und wenn ich allen den Glauben habe, so dass ich Berge versetzte, Liebe aber nicht habe, bin ich nichts. Und wenn ich austeile alle meine Habe und wenn ich ausliefere meinen Leib, dass ich verbrannt werde, Liebe aber nicht habe, so nützt es mir nichts. Die Liebe ist langmütig, ist gütig, die Liebe ist nicht eifersüchtig, die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf, sie ist nicht taktlos, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht aufreizen, sie stellt das Böse nicht in Rechnung, sie freut sich nicht an der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber mit an der Wahrheit. Alles hält sie aus, alles glaubt sie, alles hofft sie, alles duldet sie. Die Liebe hört niemals auf. Prophetengaben – sie werden abgetan werden; Zungen – sie werden aufhören; Erkenntnis – sie wird abgetan werden. Denn stückweise erkennen wir, und stückweise weissagen wir; wenn aber kommt das Endgültige, wird das Stückweise abgetan werden. Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen: die Liebe.
    1.Korinther 13,1-10

    Wie das Neue Testament insgesamt wählt auch Paulus für “Liebe” das griechische Wort “Agape”, das in der Umwelt der Christenheit so gut wie gar nicht gebraucht wurde. Dort kannte man “Eros”, die verlangende Liebe, die freilich bei einem Mann wie Plato auch ein höchstes und edelstes Verlangen in sich tragen konnte, die aber dabei doch eine begehrende, auf das eigene Ich zurückbezogene Liebe bleibt.

    Mit “Agape” bezeichnet das Neue Testament dagegen eine Liebe, wie sie zunächst nur von Gott her in Christus erfahrbar ist: eine Liebe, die nichts für sich will, sondern alles hingibt und opfert, und dies für Unwerte, Schuldige, Feinde, für Menschen, die ihr nichts wiedergeben und ihr nicht wirklich danken können. Diese “Agape” ist darum zuerst und in ihrem Ursprung die Liebe Gottes (2.Korinther 13,13; 1 Johannes 4,16), die Liebe des Christus (2. Kolosser 1; Galter 2,20), die Liebe des Geistes (Römer 15,30). Sie ist keine menschliche Möglichkeit, keine “höchste Tugend”. Sie ist erst recht nicht das, was wir für gewöhnlich unter “Liebe”, auch unter “christlicher Liebe”, verstehen. Ein Stück Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft bringt die Welt sehr gut auch ohne Christentum zustande. Aber “Agape” kann uns nur durch den Heiligen Geist geschenkt werden (Römer 5,5b) – eine radikal neue, der menschlichen Natur entgegengesetzte Wirklichkeit – und gleichzeitig das Wesentliche des Christseins in Zeit und Ewigkeit.

        

  6. Shrell

    Hallo Brüder und Schwestern,

    Ich kann nur sagen: dieser Text kann mich nicht überzeugen! Denn es steht nirgendwo explicit in der heiligen Schrift: “Du sollst nicht onanieren!”

    Was hat Onan mit Onanie zu tun? Das ist Unsinn! Da wird einfach was reininterpretiert was nicht da ist. Denn er wurde nicht für die Masturbation erschlagen, sondern für was ganz anderes.

    Wieso sollte Selbstbefriedigung zu irgendwie unguter Eigenliebe führen?
    Ich soll mich ja auch selbst lieben (Gottes Gebot) und das heißt, ich soll auch für meine Bedürfnisse (und nicht nur für die anderer) sorgen. Sexualität ist nun mal ein Grundbedürfnis. Wenn ich also keinen Partner habe, ist es doch besser, sich selbst zu befriedigen als flüchtige one-night-stands zu praktizieren.
    Dass Selbstbefriedigung dazu führt, dass ich dann gar nicht mehr das Bedürfnis nach einem Partner/ einer Partnerin habe, wird wohl niemand ernsthaft behaupten wollen.

    Und nochmal zu der Bergpredigt: Also zeig mir mal einen der beim Sex seine Gedanken so beherrschen kann, dass er nicht an andere Frauen denkt. Sowas geht gar nicht! Ich find es so scheinheilig.

    Wieso sollte das Sünde sein? Wenn Du keinen Partner/ keine Partnerin hast, ist das doch der einzige Weg, Befriedigung zu erlangen, ohne jemandem etwas Übles anzutun.

    So ein Unsinn! Ich wehre mich gegen solch eine falsche Auslegung der Schrift!

    Wer hat dir sowas erzählt?

    Bis dann,
    Nico

  7. ali

    lies hier die antwort. hoffentlich bringt dich dass zu nachdenken.
    ali

    Die Stellung der Bibel zum Thema Masturbation  

    Wie steht die Bibel zu Selbstbefriedigung?
    Das Thema der Selbstbefriedigung ist ein Thema mit dem jeder junger Mensch, natürlich auch jeder Christ, früher oder später konfrontiert wird.

    In der Gesellschaft, in den Medien und auch von vielen namhaften Persönlichkeiten werden die Jugendlichen animiert sich selbst zu befriedigen. Diese Art der sexuellen Befriedigung wird als ganz normaler Schritt in der persönlichen Entwicklung jedes Menschen angesehen.

    Natürlich ist für uns, als wiedergeborene Christen, nicht das maßgebend, was die Welt sagt, sondern das, was Gott dazu sagt.

    Leider ist es so, dass diese Thematik auch von einigen Kirchenführern, die diese Praktik natürlich strikt ablehnten, sehr übertrieben wurde. Die Behauptungen gingen soweit, das Selbstbefriedigung sexuelle Impotenz oder auch Geisteskrankheit verursacht. Das stimmt natürlich nicht und ist medizinisch auch keineswegs haltbar.

    In vielen gläubigen Kreisen wird dieses Thema jedoch nicht angesprochen. Das liegt daran, weil eine große Unwissenheit und oft sogar Unkenntnis über Gottes Wort und seinen Willen verbreitet ist.

    Einführende Gedanken zur Sexualität
    Gott hat den Menschen mit einem sexuellen Trieb geschaffen. Und Gott sagte in 1 Mo. 1, 31: “und siehe, es war sehr gut!”. Damit ist ganz klar, dass Gott prinzipiell ein Ja! zur Sexualität hat. Und somit soll auch gleich gesagt werden, dass die vielen Meinungen von Gläubigen Sex sei immer (also auch in der Ehe) etwas Unreines, Sündhaftes als nicht richtig nachgewiesen. Denn Gott hat auch die Ehe eingesetzt, bevor Sünde in der Welt war.

    1 Mo. 2, 18: “Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, seines Gleichen.”

    1 Mo. 2, 24: ” Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und sie werden ein Fleisch sein.”

    Damit ist aber auch klar, dass Gott die Sexualität nur innerhalb der Ehe befürwortet. Die Ehe ist Gottes Entwurf, Gottes Plan für die Menschen. In Matth. 19, 4-6 bestätigt Jesus nochmals was im Alten Testament gesagt wurde.

    So kann zusammenfassend gesagt werden, dass Sex innerhalb der Ehe von Gott gewollt ist und zur Freude und Erfüllung führt.

    Alle vor- und außereheliche sexuelle Gemeinschaft ist Unzucht und Hurerei. Ich will hier nicht näher auf den heutigen Zustand in der Welt zu dem Thema der Hurerei eingehen. Es sei nur ein einziger Bibelvers erwähnt (und es gibt wirklich viele Verse die uns davor warnen) der die Ernsthaftigkeit zu dem Punkt der Hurerei hervorstreicht.

    Eph. 5,3: “Hurerei aber und alle Unreinigkeit oder Habsucht werde nicht einmal unter euch genannt.” Das heißt, in Gottes Augen sollten Dinge der Hurerei nicht einmal genannt werden, geschweige denn praktiziert.

    Wir furchtbar wird das Gericht Gottes sein über eine Welt die jegliche Moral, Sitte, Ethik, Keuschheit und Reinheit verwirft und ihre sexuellen Lüste und Neigungen, egal welcher Art, frei auslebt. Auch diese freie Sexualität ist nach Röm. 1, 24 bereits ein Gericht Gottes.

    Deswegen wollen wir als Gläubige nicht auf das Schauen, was die Welt sagt und uns vorlebt, sondern auf Jesus schauen und nach dem Willen Gottes fragen, auch im Gebiet der Sexualität.

    Was aber genau, sagt Gottes Wort zur Selbstbefriedigung?
    Für viele junge Christen ist es noch verständlich, dass sexuelle Gemeinschaft nur innerhalb der Ehe von Gott bestimmt ist. Aber was ist mit Selbstbefriedigung?

    Eine oft in diesem Zusammenhang erwähnte Stelle ist 1 Mo. 38, 1-11. Es geht in dieser Stelle darum, dass Onan seinen Samen zu Boden gießen hat lassen, weil er seiner Schwägerin nicht Kinder erwecken wollte. Damals gab es folgendes Gesetz:

    Wenn ein verheirateter Mann kinderlos stirbt, so ist sein Bruder verpflichtet, dessen Witwe zu heiraten um dem Verstorbenen noch Nachkommen zu erwecken. Der Sinn daran war, dass der Name eines Geschlechtes nicht aussterben sollte (5 Mo. 25, 5-7).

    Onan (aus dieser Bibelstelle) wollte das nicht. Er war ungehorsam und deswegen musste er auch sterben. Achtung: Er musste sterben, weil er ungehorsam war, nicht, weil er seinen Samen auf die Erde gegossen hat. Das ist wichtig, dass wir das erkennen. Einige behaupten nämlich, dass Onan sterben musste, weil er seinen Samen auf die Erde gegossen hat. Das ist aber nicht richtig. Sondern weil er ungehorsam war.

    Ansonsten gibt es eigentlich keine Stellen die direkt mit dieser Thematik zu tun haben. Obwohl aber Gottes Wort nicht direkt Stellung nimmt, so können wir doch aus vielen anderen Stellen und aus dem Gesamtzusammenhang der heiligen Schrift klare Anweisungen erkennen. In Ps. 119, 160 steht: “Die Summe deines Wortes ist Wahrheit.”

    Matth. 5, 27-28: Jesus sagt: “Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst nicht ehebrechen. Ich aber sage euch, dass jeder, der eine Frau ansieht, ihrer zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen.”

    Die Selbstbefriedigung beginnt, wie viele andere Sünden in Gedanken. Ein weiser Mann sagte einmal: “Des Teufels Schlachtfeld sind die Gedanken.” Jesus sagt in der Stelle in Matth. 5, dass jeder der eine Frau ansieht, ihrer zu begehren, bereits die Ehe gebrochen hat bzw. bereits Hurerei getrieben hat.

    Das heißt, dass es Gottes Wille ist, dass wir bereits unsere Gedanken disziplinieren und uns nicht unreinen, lustvollen Ausschweifungen hingeben.

    Gott will, dass wir an das denken, was wahr, was würdig, was gerecht, was rein, was lieblich und wohllautend ist – siehe Phil. 4, 8. Ist das mit den Gedanken die einem bei der Selbstbefriedigung durch den Kopf gehen vereinbar?

    Natürlich ist es klar, dass das praktisch sehr, sehr schwierig ist und viel Disziplin und Selbstbeherrschung unsererseits bedarf.

    Unsere Gedanken werden von dem geprägt, was wir über unsere Sinnesorgane in unser Herz einlassen. Deswegen ist es auch so wichtig, dass wir unsere Augen nicht überall hingleiten lassen. Wenn wir pornographische Literatur ansehen, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass wir unreine Gedanken haben.

    Wir sollten uns ein Beispiel an Hiob nehmen. Er hat einen Bund mit seinen Augen geschlossen (in Hiob 31, 1). Das heißt er hat sich vorgenommen, eben nicht auf jede hübsche Frau zu sehen, die vorbeigeht oder nicht auf jedes anrüchige Werbeplakat usw. usw.

    Das erfordert von uns immer wieder ein “Nein” zu den Begierden der Lust zu haben. Gottes Wort sagt, dass wir die jugendlichen Lüste fliehen sollen (2 Tim. 2, 22).

    Das ist natürlich ein Lernprozess, der uns tagtäglich vor neue Herausforderungen stellt. Gott will, dass wir lernen – vor allem auch in der Jugendzeit – mit unserer Sexualität umzugehen und sie zu beherrschen.

    Es gibt eigentlich nur 2 Möglichkeiten: Entweder beherrscht uns die Sexualität oder wir beherrschen die Sexualität.

    Gott will, dass wir lernen unser sexuelles Verlangen, unsere Gefühle und Launen zu beherrschen und damit umzugehen. Dafür hat er uns auch seinen Geist gegeben. In 2 Tim. 1, 7 steht: “Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und Liebe und der Zucht.”

    Wenn wir lernen diese Dinge zu beherrschen und uns nicht von unseren Lüsten einfach nur treiben lassen, dann werden wir auch brauchbar und fähig für Gott und seine Aufgaben.

    Natürlich lässt uns Gott dabei nicht allein. Er geht mit uns – Schritt für Schritt. Er liebt uns, er hilft uns und wenn wir gefallen sind, dann hebt er uns wieder auf.

    Gott will, dass wir unsere Glieder ihm als Werkzeuge zur Verfügung stellen. In Röm. 6, 12-14 steht: “So herrsche denn nicht die Sünde in eurem sterblichen Leibe, um seinen Lüsten zu gehorchen; stellet auch nicht eure Glieder der Sünde dar als Werkzeuge zur Ungerechtigkeit, sondern stellet euch selbst Gott dar, als Lebende aus den Toten, und eure Glieder Gott zu Werkzeugen der Gerechtigkeit.”

    Weiters will Gott, dass wir Jesus anziehen. In Röm. 13, 14 steht: “Sondern ziehet den Herrn Jesus Christus an, und treibet nicht Vorsorge für das Fleisch zur Erfüllung seiner Lüste.”

    Wir sollen also Jesus darstellen. In all seiner Reinheit, Schönheit, Keuschheit und Heiligkeit. Wenn wir uns selbst befriedigen beflecken wir allerdings den Leib unseres Herrn, der nach 1 Kor. 6, 19 ein Tempel des heiligen Geistes ist.

    Zusammenfassend aus all den oben erwähnten Gründen und Bibelstellen, kann man klar Erkennen, dass Selbstbefriedigung Sünde ist.

    Bei sehr Vielen ist es auch so, dass nach der Selbstbefriedigung oft eine große Leere und ein sehr starkes Schuldbewusstsein vorhanden ist.

    Abschließend möchte ich noch gerne einige Punkte sagen, die sehr, sehr wichtig sind.

    Also, wir haben festgestellt, dass Selbstbefriedigung in Gottes Augen Sünde ist.

    Aber lassen wir uns vom Teufel ja nicht verrückt machen. Er benutzt gerade solche Gebundenheiten um uns immer wieder eins auszuwischen. Als Resultat sind wir dann völlig am Boden, niedergeschlagen und absolut unbrauchbar für Gott.

    Dem Teufel gelingt es zumeist dann noch sehr gut unsere Blicke auf uns selbst und auf die geschehene Sünde zu richten. So, als ob wir die einzigen wären, die Probleme damit haben. Er versucht uns immer mehr Schuld aufzuladen, so, dass wir uns für absolut vergebungsunwürdig halten.

    Genug – lasst uns hinblicken auf Jesus! Der Teufel tut glatt so, als ob Golgatha nie geschehen wäre. Das stimmt nicht. Jede Sünde hat ihren gerechten Lohn empfangen – auch die Selbstbefriedigung. Jesus hat schon längst dafür bezahlt. Ja, es war keine Kleinigkeit, er hat sein Leben, sein Blut gegeben. Aber es ist geschehen. Jesus sagte am Kreuz: es ist vollbracht!

    Ist das nicht großartig? Wenn wir zu Jesus kommen, können wir Vergebung erlangen. In 1 Joh. 1, 9 steht: “Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit”!

    Vielleicht denkst Du Dir jetzt: “Ja, aber ich bin schon tausendmal in diesem Punkt gefallen!” Ja und? Wenn wir tausendmal gefallen sind, dann stehen wir zum Tausendsten Mal wieder auf und glauben weiter. Aber bleiben wir bloß nicht liegen!

    Und noch etwas. Geben wir uns auch nicht damit zufrieden, immer wieder in die gleiche Sünde zu fallen. Jesus ist Sieger und lebt. Und es gibt Befreiung. In Joh. 8, 36 steht: “Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein.”

    Sexuelle Bindungen sind oft sehr tief. Der Teufel gibt seine Anrechte in diesen Gebieten nicht schnell auf. Aber: Jesus macht frei!! Auch, wenn es lange dauert. Oft kann es bei sexuellen Bindungen Jahre dauern, bis ein völliger Durchbruch entsteht. Aber lassen wir uns nicht entmutigen, den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen und immer wieder aufzustehen, wenn wir gefallen sind.

    Oft ist es auch hilfreich sich jemanden anzuvertrauen. Man kann dann gemeinsam beten und hat schon allein dadurch, dass man sich jemanden anvertraut hat, den ersten Schritt in die Freiheit gemacht. Dem Teufel liegt nämlich viel daran, dass wir damit allein bleiben. Das wir denken, wir sind die einzigen die damit zu kämpfen haben. Das stimmt nicht. Sehr viele Gläubige haben damit Nöte.

    Am Ende möchte ich noch hinweisen auf den, der uns besser kennt, als wir uns selbst kennen. Und der uns über alles liebt – Jesus! Fliehen wir doch zu ihm mit unseren Sünden, Sorgen, Ängsten, Problemen und Fragen. Er versteht uns. Wenn uns sonst auch niemand mehr versteht – er schon. Steht nicht geschrieben in Heb. 4, 15, dass er in allem versucht wurde wie wir? Und auch, dass er Mitleid mit unserer Schwachheit hat?

    Beschäftigen wir uns mehr mit seinem Wort und lernen wir die Schönheit und Herrlichkeit unseres Herrn Jesus neu kennen. Alles was Gott geschaffen hat, auch die Menschen und damit auch die Sexualität, ist nur ein winziger Bruchteil der Herrlichkeit und Schönheit die Gott selbst hat und die er uns auch geben wird wenn wir die Ewigkeit bei ihm verbringen werden.

    In 1 Kor. 2, 9-10 steht: “Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben; uns aber hat Gott es geoffenbart durch seinen Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes.”

    Möge Gott uns alle dafür die Augen mehr und mehr öffnen. Damit wir seine Herrlichkeit schon jetzt erkennen und in einem heiligen, gottwohlgefälligen Wandel gefunden werden, wenn er wiederkommt um uns für alle Ewigkeiten zu sich

    by Life-is-More.at  

  8. Shrell

    Hallo Brüder und Schwestern,

    Warum ist Selbstbefriedigung eine Sünde? Warum hat Gott denn sonst meine Arme so lang gemacht, dass ich da ran komme? Die Sünde des Onans (daher ja auch das Wort Onanie) hat nichts mit Selbstbefriedigung zu tun. Es ist doch auch schön und auch eine Art von Liebe. Denn ich liebe mich ja selber. Jeder der sagt, Selbstbefriedigung wäre nichts schönes, der lügt doch.

    Bis dann,
    Nico

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