DER WURM IST NICHT NUR IM RIZINUS…

Jona ist ein klassisches Beispiel dafür, wenn von Anfang an der Wurm drin ist. Schon zu Beginn seines Auftrages hatte er Bitterkeit im Herzen und das zieht sich durch die ganze Geschichte. Trotz aller Belehrungsversuche von Gott änderte sich Jonas Einstellung nicht. Gott hatte Ninive und dessen Bewohnern vergeben, er war gütig und gnädig zu ihnen, nachdem sie umgekehrt waren. Ganz zum Missmut von Jona, er wollte es nicht und ärgerte sich über die Entscheidung Gottes. Ja, auch im Alten Testament war Gott, entgegen landläufigen Meinungen, ein gnädiger und barmherziger Gott. Während nun Jona in der Hitze schmachtet, lässt Gott ihm einen Rizinusstrauch wachsen. Als Gott ihn aber wieder verdorren lässt, reut es Jona sehr. Hier hakt Gott ein: „Dich reut der Rizinus, den du nicht aufgezogen hast und der jetzt weg ist, aber mir sollte nicht die Stadt am Herzen liegen mit ihren 120.000 Einwohnern?“ Doch Jona wollte diese, so deutliche Lektion von Gott nicht verstehen. Er verbittert noch mehr und sieht nur sein eigenes, im Vergleich „kleines“ Leid. Und dann will er sogar sterben.So veränderte sich trotz Gottes Geduld und gütiger Belehrung nichts an Jonas Herzenshaltung, wie schade. Achten wir darauf, dass in uns kein Wurm drin ist. mk

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