17. Mai: Flagge zeigen zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie.

Dafür hilft nur das biblische Verständnis vom Menschen
Der kurze Satz „Gott schuf den Menschen als Mann und Frau“ (1.Mose 1,27) hat weitreichende Konsequenzen für das Verständnis vom Menschen:
Der Mensch ist nicht nur ein geistiges, sondern auch ein biologisches Wesen – in den Worten der Bibel: mit einem Leib „aus Erde erschaffen“ (1.Mose 2,7), d. h. begrenzt, endlich, vergänglich,
sterblich … und trotzdem „sehr gut“ (1.Mose 1,31). Sein Leib gehört zu seiner Identität. Der Mensch ist eine Einheit aus Seele und Körper, ein beseelter Leib, eine leibliche Person, „eine lebendige Seele“ (1.Mose 2,7). Körper und Seele sind wie zwei Seiten derselben Medaille. Dabei gibt mir die Leiblichkeit – meine Physiologie und Anatomie, die Chromosomen und die DNA – wesentliche Hinweise darauf, wer ich bin: ein Mann oder eine Frau.
Leiblichkeit gehört konstitutiv zum Menschsein. Das gilt auch für das Neue Testament. So macht z. B. Jesus Erlösung auch an leiblicher Heilung sichtbar und erfahrbar (Markus 2,1-12 u. ö.),
die Auferstehungshoffnung und die Erwartung der Neuschöpfung werden leiblich gedacht (z. B. 1.Korinther 15,35-49) – freilich wird der neue Leib durch den Geist Gottes bestimmt und nichtmehr durch das selbstsüchtige Wesen des Menschen.99 Der Apostel Paulus ruft die Christen auf, Gott zu verherrlichen mit ihrem Leib (1. Korinther 6,20). Biblisches Denken schätzt den Leib hoch.

Der Mensch ist erschaffen als Mann oder Frau in bipolarer Spannung und Ergänzung (1.Mose 2,18). Diese Dualität ist wesentlich für das Menschsein. Die biblische Schöpfung. hebt heraus: Gott schafft durch Scheidung und Grenzziehung.
So entsteht die Zeit durch die Scheidung von Licht und Finsternis, der Raum durch die Scheidung von Himmel und Erde (vertikal) und Land und Meer (horizontal). Die Paarhälften sind klar voneinander getrennt und gleichzeitig einander zugeordnet.
Diese Schöpfungswirklichkeit geht dem Erkennen und Fühlen meiner Identität als Mann oder als Frau voraus.

Das Evangelium ist eine gute Nachricht. Sie gilt allen Menschen, auch denen, die mit ihrer Identität ringen. Es ist die gute Nachricht von Jesus, der Menschen aus ihrer Zerrissenheit in die Ganzheit
führt (Matthäus 11,5-6). „Ganzsein“ bedeutet für Jesus, im Einklang zu leben mit sich selbst, mit seinen Mitmenschen und mit Gott.
Den Weg dorthin müssen wir nicht allein gehen: Jesus lädt uns ein, ihm zu vertrauen (Matthäus 11,28). Er hat versprochen mitzugehen und uns ans Ziel zu bringen (Philipper 1,6). SMD.de

Kommentare

  1. Martin Koch

    Zwischen Mann und Frau habe ich noch nie “Abstufungen” gesehen… Entweder man ist von Geburt her Mann, oder von Geburt her Frau. Geschlechter sind nun mal fix und keine Farben, die man einfach so abmischt. Ich weiß nicht, wer sich einst diesen hanebüchenen Unsinn ausdachte, dass man Geschlechter einfach so “mischen” kann.

  2. Jörg

    Gott schuf Meer und Land… es gibt auch Sumpf
    Gott schuf Licht und Dunkelheit … und auch die Dämmerung.
    Es gibt die Pole aber auch ganz viele Abstufungen dazwischen.
    Und so gibt es zwischen den Polen Mann und Frau Abstufungen, die Gott geschaffen hat.

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