22. August: «Internationaler Gedenktag für Opfer von Gewalt wegen ihrer Religion oder ihres Glaubens»

Die Evangelische Allianz Indien berichtet von einem 14-Jährigen, der am 4. Juni in Odisha’s Kenduguda (Indien) gesteinigt wurde und sein Körper zerstückelt, weil er und seine Familie Christen geworden waren. 

Während des Corona-Lockdowns gab es kaum mediale Berichterstattung und viele Dörfer waren abgeriegelt. Dies hatte zur Folge, dass Täter sich frei fühlten, schwere Gewalttaten gegen religiöse Minderheiten zu begehen, und dass diese oft weder gemeldet noch geahndet wurden, weil die Opfer nur sehr eingeschränkten Zugang zu Gerichten hatten. So wurden von der Evangelische Allianz in Indien in der ersten Hälfte dieses Jahres schon 135 Fälle von Lynchjustiz, Ausgrenzung von Gemeinschaften und Störungen von Gottesdiensten und anderen religiösen Anlässen registriert. (livenet.ch)

In 2. Korinther 1,7-9 schreibt Paulus: „Darum sind wir zuversichtlich und haben keine Angst um euch. Denn ihr werdet zwar leiden müssen wie wir, aber genauso werdet ihr auch Gottes Trost und Ermutigung erfahren wie wir. Liebe Brüder und Schwestern! Ihr sollt wissen, dass wir in der Provinz Asia Schweres erdulden mussten. Wir waren mit unseren Kräften am Ende und hatten schon mit dem Leben abgeschlossen. Unser Tod schien unausweichlich. Aber Gott wollte, dass wir uns nicht auf uns selbst verlassen, sondern auf ihn, der die Toten zu neuem Leben erweckt.“ 

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