Die Kirchenleitung hat geforscht, ob es in der Bibel genügend eindeutige Aussagen gibt, um einen Standpunkt zur Homosexualität einzunehmen. Sie sagte, wenn sie wüssten, was Jesus über Homosexualität sagt, würden sie ihm „eilends“ folgen.
Es gibt Stellen sowohl im Alten wie im Neuen Testament, die von praktizierter Homosexualität handeln. In jeder dieser Stellen ist klar gesagt, dass es gegen Gottes Willen ist. In Genesis 19,1-11 wollten die Männer von Sodom Sex mit den Männern, die zu Lot nach Hause kamen, Männer, die Engel waren. Die Situation war bedrohlich und gewalttätig, und alle involvierten Parteien wussten, dass es um eine schändliche Tat ging (die Männer der Stadt sagten zu Lot in Vers 9, „Wir wollen dich übler plagen als jene“).
Das mosaische Gesetz verbietet praktizierte Homosexualität ausdrücklich (Leviticus 18,22): „Bei einem Manne sollst du nicht liegen, wie man bei einem Weibe liegt: es ist ein Gräuel.“ Die Strafe war sehr streng (Leviticus 20,13): „Und wenn ein Mann bei einem Manne liegt, wie man bei einem Weibe liegt, so haben beide einen Gräuel verübt; sie sollen gewisslich getötet werden, ihr Blut ist auf ihnen.“
In keiner seiner Reden hat Jesus das Alte Testament für nichtig erklärt, auch nicht in Bezug auf praktizierte Homosexualität. In Fragen zur Sexualität, z.B. bei der Begegnung mit der Ehebrecherin (Johannes 8), hat er die Gültigkeit des Gesetzes über den Ehebruch nicht aufgehoben („gehe hin und sündige hinfort nicht mehr!). Jesus hob die Strafe nicht auf, nein, er selbst erduldete die Strafe für diese Frau am Kreuz („So verdamme ich dich auch nicht…“). Genau so bietet Jesus jedem von uns Rettung an, denn wir haben alle gegen den Willen Gottes gehandelt. Jesus hob nicht das Gesetz auf, sondern er erfüllte das Gesetz (Matthäus 5, 17-18). Er war ohne Sünde, und er starb für unsere Sünden.
Die gesamte Bibel ist letztlich das Wort Christi. Nicht nur die Evangelien sind sein Wort, sondern beispielsweise auch der Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom. Darin beschreibt er Homosexualität als einen Widerspruch zu Gottes Schöpfungsordnung (Römer 1, 24-32):
„Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, sodass sie ihre Leiber selbst entehren. 25 Sie haben Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen. 26 Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn bei ihnen haben Frauen den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; 27 desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Männer mit Männern Schande über sich gebracht und den Lohn für ihre Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen. 28 Und wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, sodass sie tun, was nicht recht ist, 29 voll von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, List, Niedertracht; Ohrenbläser, 30 Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hochmütig, prahlerisch, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam, 31 unvernünftig, treulos, lieblos, unbarmherzig. 32 Sie wissen, dass nach Gottes Recht den Tod verdienen, die solches tun; aber sie tun es nicht nur selbst, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun.“
Der Apostel Paulus betrachtet das Auftreten von Homosexualität und ihre allgemeine Akzeptanz als eine Folge dessen, dass Menschen die Ehrfurcht vor Gott verloren haben. Homosexualität war ein bedeutendes und weithin akzeptiertes Phänomen in Rom zur Zeit des Paulus. Am Schluss zeigt sich der Apostel erstaunt, dass solche, die Gottes gerechte Anordnung kannten, trotzdem weiter gegen die Schöpfungsordnung und den Willen Gottes handelten, „sondern sie haben auch Gefallen an denen, die es tun.“
Der Apostel Paulus beweist, dass die allgemeine Offenbarung bereits genügt, um den gefallenen Zustand der Menschheit zu erkennen. Gemäß Paulus sind homosexuelle Beziehungen ein klares Beispiel für ein Verhalten, das gegen die Schöpfungsordnung gerichtet ist. Wäre unser Verstand und unser Gerechtigkeitssinn nicht durch Sünde getrübt, so wären wir von Natur aus fähig, Homosexualität als unnatürlich wahrzunehmen, selbst wenn wir in der Bibel nichts davon gehört hätten. Im Licht dieser speziellen Offenbarung, dem Wort Gottes, gibt es eigentlich Klarheit in Sachen Homosexualität. Paulus nennt es „Gottes gerechte Anordnung“, gemäß welcher „die, welche solche Dinge tun, den Tod verdienen.“ (wobei der Zusammenhang des Römerbriefes deutlich macht, dass Christus diese Todesstrafe stellvertretend an sich hat vollziehen lassen, um Vergebung und Umkehr zu ermöglichen [Anm. des Übersetzers])
„Ist euch denn nicht klar, dass für Menschen, die Unrecht tun, in Gottes Reich kein Platz sein wird? Täuscht euch nicht: Wer sexuell unmoralisch lebt, Götzen anbetet, die Ehe bricht, wer sich von seinen Begierden treiben lässt und homosexuell verkehrt, wird nicht in Gottes Reich kommen; 10 auch kein Dieb, kein Habgieriger, kein Trinker, kein Verleumder oder Räuber. Und das sind einige von euch gewesen. Aber jetzt sind eure Sünden abgewaschen. Ihr gehört nun ganz zu Gott; durch unseren Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes seid ihr freigesprochen“ (1 Kor 6,9-11).
Einige Bischöfe haben in ihrer Interpretation der Bibel darauf hingewiesen, dass wir heute viel mehr über Homosexualität wissen als zur Zeit der Abfassung der Bibel. Das stimmt: Wir wissen, dass es sich um eine sexualpsychologische Entwicklungsstörung handelt. Man weiß heute, dass Alkoholismus sowohl durch genetische Einflüsse als auch durch schädliche Umwelteinflüsse und Verhaltensmuster begünstigt wird; andererseits steht die Neigung zur Kriminalität in Zusammenhang mit Aufmerksamkeitsstörungen. Sollte denn Kriminalität zugelassen werden, weil eine Person eine zwanghafte Neigung dazu hat? Wenn Homosexualität eine Entwicklungsstörung ist, sollten Personen nicht dazu ermutigt werden, diese zu praktizieren.
Welche Art von praktizierter Homosexualität meint die Bibel?
Zuweilen hören wir die Behauptung, dass die Bibel nur solche homosexuellen Beziehungen verbiete, in denen ein männlicher Partner unterdrückt oder missbraucht wird. Mit diesem Argument soll der Beweis erbracht werden, dass es in der Bibel um missbräuchliche Formen der Homosexualität ginge, und dass die Bibel eigentlich jede Beziehung akzeptiere, die auf Liebe und gegenseitigem Respekt beruhe.
Diese Ansicht wird von keinerlei Bibelstelle untermauert. Zum Beispiel besagt der oben erwähnte Text in Römer 1,26-27:
„Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn bei ihnen haben Frauen den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Männer mit Männern Schande über sich gebracht und den Lohn für ihre Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen.“
Dieser Text spricht von Männern und Frauen, die in gleicher Weise in Begierde zu Personen des gleichen Geschlechts entbrannten, um sich an ihnen zu befriedigen. Wichtig ist, dass dieser Bibeltext sich wirklich auf Frauen und Männer bezieht.
Im Altertum gab es neben nicht-einvernehmlichen auch einvernehmliche homosexuelle Beziehungen. Der Römerbrief betrachtet diese als Ausdruck von Gottlosigkeit gegen die Schöpfungsordnung. Im alten Griechenland gab es unter Männern sowohl geistige als auch physische Liebe. So war z.B. gemäß Plato die einzig wahre Liebe die Liebe unter Männern. Liebe zwischen einem Mann und einer Frau erreichte nicht dieses Niveau, weil eine Frau in ihren mentalen Fähigkeiten irgendwo zwischen einem Mann und einem Tier angesiedelt war. Daher war gemäß Plato die Liebe zwischen einem Mann und einer Frau nur fleischlich. Sie diente der Befriedigung männlicher Bedürfnisse und zur Zeugung von Nachwuchs. Das Spektrum homosexueller Liebe scheint genauso weit gewesen zu sein wie in der westlichen Kultur von heute. Warum sollte der Apostel Paulus nur erzwungene homosexuelle Beziehungen gemeint haben, wenn er den Aspekt des Zwangs oder Missbrauchs gar nicht erwähnt?
Natürlich oder unnatürlich?
Manchmal wird Homosexualität mit Blick auf „Mutter Natur“ entweder als natürlich oder von anderen als unnatürlich angesehen. Die Befürworter einer freien Sexualmoral verweisen typischerweise auf die animalische Natur des Menschen, und vielleicht auch auf Spezies, die sich mit wechselnden Partnern paaren. Sie rechtfertigen homosexuelle Praxis beim Menschen mit der Beobachtung, dass diese auch im Tierreich vorkomme.
Laut Bibel sind wir Menschen als Ebenbilder Gottes geschaffen, haben also eine besondere Stellung in der Schöpfung. Wir sind verantwortlich für unser Handeln vor Gott, und anders als Tiere können wir unsere Begierden steuern. Wir sind nicht gezwungen, uns unseren Trieben hinzugeben. Andererseits leben wir in einer von Gott geschaffenen Welt, und alles, was Gott geschaffen hat, ist gut. Er schuf auch die Freude an der Sexualität, um das Miteinander der Ehepartner dadurch zu segnen. In einer verantwortlich gelebten Ehe zwischen einer Frau und einem Mann innerhalb des von Gott gesetzten Rahmens ist Sex natürlich.
Die Realität des Sündenfalls bedeutet, dass Gottes Schöpfungswerk auf mancherlei Weise beschädigt worden ist. Wir leben nicht mehr in einem vollkommenen und sündlosen Paradies. Die von Gott geschaffene Sexualität ist ebenfalls verzerrt. Die Tatsache, dass Homosexualität vorkommt, lässt noch nicht den Schluss zu, dass Homosexualität als solche eine Schöpfungsgabe Gottes sei.
Das Evangelium und die Gnade gelten allen Menschen
In der umstrittenen Fotoausstellung „Ecce Homo“ wurde Jesus mit Homosexuellen in modernen Events dargestellt. Die Botschaft der Ausstellung war, dass die Liebe Gottes auch homosexuellen Menschen gilt. Es ist wahr, Gott liebt alle Sünder. Aber dies setzt nicht Gottes Verlangen außer Kraft, Menschen von Sünde zu erretten.
Die Akzeptanz homosexueller Partnerschaften wird oftmals auch mit dem Gebot der Nächstenliebe eingefordert. Ob ein biblischer Grundsatz gültig ist, wird dann an der Einhaltung des Gebotes der Nächstenliebe gemessen. Doch die Nächstenliebe beinhaltet auch die Warnung des Nächsten vor Handlungen, die ihm schaden könnten. Wer seinen Nächsten liebt, warnt ihn davor, aufs dünne Eis hinauszugehen, in gleicher Weise gilt diese Warnung vor homosexuellen Handlungen.
Paulus verurteilt das Tun der Sünde und die Billigung der Sünde mit verblüffend ähnlichen Worten der Verdammnis (Römer 1,32). Die Kirche ist in großer Gefahr, wenn sie sich darauf einlässt, homosexuellen Beziehungen zuzustimmen. Die Segnung gleichgeschlechtlicher Beziehungen oder die Erlaubnis für ihre Mitarbeiter, in gleichgeschlechtlichen Beziehungen zu leben, wären ein klares Signal, dass die Kirche diese Beziehungen akzeptiert. Gleichzeitig würde die Kirche auch ihre Möglichkeit verspielen, die Botschaft des Gesetzes und des Evangeliums den Homosexuellen zu vermitteln. Gott liebt Homosexuelle so sehr, dass er sie durch das Gesetz zu Christus ziehen und sie am Evangelium teilhaben lassen möchte.
Die frühe Kirche passte sich nicht den Werten der antiken Mehrheitsgesellschaft an. Die Kirche hat den Auftrag, den Finnen zu erklären, wie das Wort Gottes praktizierte Homosexualität sieht. Die Kirche diskriminiert Homosexuelle, wenn sie diesen nicht die ganze Wahrheit des Wortes Gottes mit Gesetz und Evangelium verkündigt. Ebenso hat die Kirche den Auftrag, durch ihr eigenes Beispiel zu zeigen, dass man Gott mehr als den Menschen gehorchen muss. Die Kirche macht sich nicht der Diskriminierung schuldig, wenn sie es wagt, mit Blick auf homosexuelle aber auch außereheliche Beziehungen das Wort Sünde zu verwenden.
In Kirchen und Gemeinden braucht es mehr Raum und Liebe für Menschen, die unter ihren homosexuellen Neigungen oder anderen sexuellen Fehlentwicklungen leiden. Die Botschaft der Gnade gehört allen Sündern und Zerbrochenen. Es gibt keinen Menschen in dieser Welt, dessen Männlichkeit oder Weiblichkeit perfekt und intakt wäre.
Eine Aufforderung zum Gebet
In Schweden trat Anfang 2003 ein Gesetz in Kraft, das regeln soll, was über die Abschnitte der Bibel gelehrt werden darf, die sich mit dem Thema Homosexualität befassen. Nach diesem Gesetz können Menschen, die Homosexualität als Sünde darstellen, mit bis zu zwei Jahren Haft wegen gruppenbezogener Diskriminierung verurteilt werden. Wird die Beleidigung nur als gering eingestuft oder wenn die Verdächtigen bereit sind, ihre Aussagen zu widerrufen, können sie mit einer Geldstrafe oder einer Bewährungsstrafe davonkommen.
Rechtsexperten sagen, dass es noch keine Straftat sei, wenn die entsprechenden Bibeltexte mit Blick auf ihren historischen Kontext ausgelegt würden. Eine Straftat läge aber dann vor, wenn Pastoren lehrten, dass Menschen auch heute ihr Leben nach diesen Bibelstellen ausrichten müssten. Diese Entwicklungen aus dem Nachbarland müssen ernst genommen werden, denn es scheint so, dass Finnland früher oder später denselben Weg gehen wird.
Werden wir demnächst im Fernsehen sehen, wie schwedische Pastoren in Handschellen aus ihren Kirchen zur Polizeiwache geführt werden? Werden wir von Gemeinden hören, die für ihre inhaftierten Hirten beten? Doch schlimmer noch wäre es, wenn sich nach der Einführung dieses Gesetzes in Schweden gar nichts ändern würde. Was, wenn die Legislative erfreut feststellte, dass das Gesetz eine unbegründete und unnötige Maßnahme war? Schließlich haben Pastoren nichts zu befürchten, wenn sie bereits vor dieser Gesetzgebung unterschlagen haben, dass homosexuelle Beziehungen mit dem Willen Gottes unvereinbar sind.
Ist solch ein Gesetz schließlich das Ergebnis der freiwilligen Preisgabe mancher Stellen der Bibel durch die Kirche? Wird die Glaubwürdigkeit von Gottes Wort an einem Punkt in Frage gestellt, so bedeutet das grundsätzlich, dass wir Zweifel an Gott selbst haben. Es kann nicht sein, dass wichtige Fragen zu Adiaphora (Mitteldingen) erklärt und unter den Teppich gekehrt werden, um das friedliche Miteinander der Gemeindeglieder nicht zu stören. Wenn die Kirche an eindeutigen Aussagen des Wortes Gottes zu ethischen Fragen nicht festhält, wird auch das Herzstück des Evangeliums bedroht.
Es ist Satans ultimatives Ziel, den Weg des Sünders zu Christus zu versperren. Die Methoden sind so alt wie die Menschheitsgeschichte: „Sollte Gott gesagt haben…?“ Mit dieser Frage wurde Eva getäuscht – mit entsetzlichen Konsequenzen. Selbst hier schien die Frage ein Adiaphoron zu sein; schließlich ging es ja nur um einen Baum unter anderen…
In einem Brief aus Schweden fragte mich der Absender, warum die Christen schweigen. Wieso ruft keiner die anderen zum Gebet oder zum Fasten auf? Was würden wir heute über den Propheten Jesaja sagen, der auf Gottes Befehl etwa drei Jahre lang barfuß und nackt herumzog um anzukündigen, dass die Verbannten mit entblößten Hintern deportiert würden? Wir hätten heute wieder eine prophetische Stimme nötig. Ich persönlich hoffe, dass die Bedrängnis nicht so groß wird, dass wieder ein nackter Jesaja nötig wird. Aber die Hirten sollten es doch wagen, die wirklichen Themen anzusprechen, mit denen gefragt wird: „Sollte Gott gesagt haben…?“ Möge diese Nachfrage aus Schweden uns zum Gebet anspornen für uns hier in Finnland und für die Menschen dort.
Ein Schlusswort
Vor einigen Monaten erhielt ich eine E-Mail von einer Person, die wissen wollte, ob ich die Lehren der Bibel bezüglich Familie immer noch für wichtig erachte. Diese Person fragte: „Wenn die Bibel so eindeutig zu verstehen ist, können Sie mir dann gerade in die Augen schauen und behaupten, dass Sie die Geschichte von der Teilung des Meers durch einen magischen Stab glauben, oder wie Jesus eine riesige Menschenmenge mit einigen Fischen und Broten speiste, usw. Wenn Sie alle diese Dinge ernstlich glauben, von wem wollen Sie dann noch ernst genommen werden? Andererseits, wenn Sie diese Dinge nicht glauben, sondern sie lediglich als symbolische Beispiele göttlicher Macht betrachten, wieso sollten dann die Bibelstellen zur Homosexualität irgendeine Bedeutung haben?“
Ich antwortete, dass die zentrale Botschaft von der Auferstehung Christi aus den Toten das unbegreiflichste Wunder der Bibel sei. Vom Standpunkt eines Arztes aus ist dies die äußerste Unmöglichkeit. Die Toten können nicht zum Leben zurückkehren. Wenn Gott solch ein Wunder vollbringt, wieso kann er dann nicht andere Wunder vollbringen? Jesu Tod und Auferstehung ist das Herzstück des christlichen Glaubens. Damit steht und fällt die Bibel. Wenn man es nicht glaubt, dann bleibt nichts mehr vom Christentum übrig. Und noch einmal: wenn ich dies glaube so folgt daraus logischerweise, dass ich alles andere glauben muss, was Christus in der Bibel durch die Apostel und Propheten lehrt.
Dieses Vertrauen in das Wort Gottes gehen Hand in Hand mit der Freude und Zuversicht des Evangeliums. Die übelsten Miesmacher unserer Zeit sind die Lehren, die das Vertrauen in die Bibel als Gottes Wort untergraben. Wenn Gott nicht der heilige Gott ist, der Sünde verurteilt, wie es die Bibel beschreibt – homosexuelles Verhalten eingeschlossen -, warum musste dann der Sohn Gottes sterben? Wenn wir den Menschen verwehren, Sünde und Schuld zu erkennen, so berauben wir sie auch der Freude und Gewissheit des Evangeliums. Die Gewissheit des Heils ruht auf der von Christus vollbrachten Sühnung für unsere Sünden und auf seiner Auferstehung von den Toten.
Der Zerfall ehelicher Moral ist wesentlich mit der Zunahme und Verbreitung sexueller Anomalien verbunden. Im Jahre 1993 wurde dieser Zusammenhang auf kirchenleitender Ebene noch wahrgenommen. Kurz danach erinnerte Asser Stenbäck, Professor für Psychiatrie, in seinem Buch (SLEY-Kirjat) daran, dass sexuelle Anomalien nicht das Geschenk der Fruchtbarkeit in sich tragen, sondern Fehlentwicklungen darstellen, die auch geheilt werden können. „Leben gegen die Anatomie ist unnatürlich.“
Päivi Räsänen
Die Autorin ist Ärztin und Mitglied des finnischen Parlaments. Die frühere Innenministerin steht wegen ihre klaren biblischen Haltung vor einem Gericht. Betet für sie.8. Feb. 1997 – Die Synode der Nordelbischen Kirche beschließt die Segnung von Menschen, die in gleichgeschlechtlichen und eheähnlichen Partnerschaften leben.

Die Tragik ist, dass sie den falschen Organisationen treu und devot angehört, der Kirche und den Christdemokraten. Diese total versauten Organisationen hätte sie laengst verlassen sollen. Wie soll denn ein Gericht ihre Glaubwürdigkeit feststellen können ? Hat sie nicht die Offenbarung des Johannes gelesen ? Wer so in die Offensive geht, sollte die satanischen Endzeitgangstergruppen verlassen und sie mit dem Glauben an den Herrn Jesus bekämpfen. STRAIGHT ON.