9. Aug. 1974 – Richard Nixon tritt wegen der «Watergate-Affäre» als bisher einziger Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten zurück.

Dieser Mann, der Christ wurde hat ihn auch zu Fall gebracht:

Charles „Chuck“ Colson war von 1969 bis 1973 Chefberater von
US-Präsident Richard Nixon (1913-1994) und als „Mann fürs Grobe“
bekannt. Im Zusammenhang mit der Watergate-Affäre wurde 1973 Anklage
gegen ihn erhoben; in dieser Zeit las er das Buch „Christentum
schlechthin“ von Clive Staples Lewis (1898-1963). Er tat Busse und
widmete sein Leben Jesus Christus.Wegen seiner Verwicklungen in „Watergate“ sass Colson sieben Monate im Gefängnis. 1976 gründete er die Straffälligenorganisation Prison Fellowship, deren mehr als 100.000 Mitarbeiter sich in 113 Ländern um Häftlinge und ihre Familien kümmern.In Deutschland gehört dazu der 2003 gegründete Verein „Prisma“, der unter anderem das „Seehaus“ in Leonberg betreibt. Dort werden unter Leitung des Sozialpädagogen Tobias Merckle jugendliche Straftäter mit einem Erziehungsprogramm auf ihre Entlassung aus dem Gefängnis vorbereitet. Colson – auch Kolumnist und Buchautor – erhielt 2008 aus den Händen von Präsident George W. Bush eine der höchsten Auszeichnungen der USA – die „Bürger-Medaille“. Dabei sagte Colson, was er selbst an Gutem bewirkt haben möge, gehe darauf zurück, „dass es Gott gefallen hat, in die Abgründe von Watergate hinabzusteigen und einen gebrochenen Sünder zu bekehren“. (idea.de)

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