Abtreibung ist “Super-GAU” meint der Kölner Erzbischof Meisner.

Wer um die Zukunft Deutschlands besorgt sei, solle sich mehr um das Thema kümmern als um die Atomkraft.

„Wir steigen aus der Kernkraft aus, und die noch arbeitenden Meiler gehören zu den sichersten der Welt.“ Durch Schwangerschaftsabbrüche dagegen würden „jeden Tag mehr als zehn Klassenzimmer ausgelöscht“. (Meisner)

Kinder werden  in Deutschland „allgemein und vor allem in den Medien als Bedrohung empfunden für Wohlstand und Freiheit“ und die Liberalisierung des Abtreibungsparagrafen 218 im Jahr 1995 hat eine De-facto-Freigabe der Abtreibung bewirkt. Damit „haben wir die Gesellschaft auf einen Weg in das Unmenschliche, in die Barbarei geführt“. (Meisner)

„Die acht Millionen in den letzten Jahrzehnten im Mutterleib getöteten Kinder lasten auf unserem kollektiven Gewissen. Das stumme Warum in den Millionen Kinderaugen liegt bleischwer wie eine Grabesplatte auf unserem Bewusstsein.“  (Meisner)

Deutschland hat „den Faden des Lebens und damit die Nabelschnur zur Lebenssicherheit gerissen und gekappt“, sagte Meisner. Das hat „mit der Schwächung des Glaubens zu tun, mit dem um sich greifenden Glaubensverlust bei vielen Mitbürgern, mit der Geschichte im vereinten Deutschland“. „Wir haben die Nabelschnur der Schöpfung vergessen.“ Politiker verhalten sich beim Thema Abtreibung „wie die drei Affen: nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“. (Meisner)

„Es schneidet ins Herz des Menschlichen, wenn es um Design-Babys geht, um die Schwächsten der Schwachen, um die Schutzbedürftigsten. Die PID  überhaupt die künstliche Befruchtung und ihre Auslese- und Selektionsmentalität züchten Leben und töten die Hoffnung.“ (Meisner)

Zitate aus dem Spiegel.


Kommentare

  1. Meisner

    Für Dawkins australischen Mitstreiter Peter Singer ist ein Schwein oder Affe wertvoller als ein hilfloses Baby oder ein altersschwacher Mensch, welche prinzipiell getötet oder dem Zugriff der Forschung verfügbar gemacht werden dürfen, wenn nicht Interessen Angehöriger entgegenstünden. Das ist keine Horrormalerei, die hier vorgenommen wird, sondern das ist eine schaurige Gegenwart.”

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