Am 22. Februar 1943 wurden die führenden Mitglieder der Widerstandsgruppe ‘Weiße Rose’, Sophie und Hans Scholl und Christoph Probst, in München mit dem Fallbeil hingerichtet.

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Der 18.Februar 1943 war der entscheidende Tag im Leben von Hans und Sophie Scholl. Sie betreten den Lichthof der Münchner Universität und lassen von der oberen Brüstung Flugblätter herunterfallen. Auf ihnen wird über die Unrechtmäßigkeit des Hitler-Regimes aufgeklärt und dazu aufgefordert sich gegen dieses totalitäre Staatssytem zu wehren. Es sind 1.700 an der Zahl. Es scheint zunächst, als ob alles unbemerkt abgelaufen sei, doch der Hausmeister entdeckt sie. Abführung und Vernehmung folgen sogleich. Der drückenden Beweislast kann Sophie sich schließlich nicht mehr beugen und so gesteht sie die Tat. Sie nimmt die ganze Schuld auf sich um ihre Freunde und Mitstreiter der „Weißen Rose“ zu bewahren.

Es folgen Stunden, in denen Sophie vom Ermittlungsbeamten Robert Mohr verhört wird. Das steht auch im Zentrum des Films, der durch jüngste Funde von Originalprotokollen der Vernehmung bisher Unveröffentlichtes an die Oberfläche bringt.

Wie hat es eine 21-jährige Studentin geschafft so entschieden gegen die Ungerechtigkeit zu kämpfen? Woher schöpfte sie diese unglaubliche Kraft und das Durchhaltevermögen?

In den Vernehmungen kommt es heraus. Sie beruft sich dabei immer wieder auf Gott und ihr Gewissen, auch in den Gesprächen mit ihrer Zellenkameradin Elke und in ihren Gebeten.

Auch kurz vor der Hinrichtung bricht diese Hoffnung nicht ab. Sophie verabschiedet sich von ihren Eltern: „Wir sehen uns in der Ewigkeit.“ Diese antworten darauf: „Gell, Sophie: Jesus.“ Und Sophie: „Ja. Aber du auch.“

Der Pfarrer des Gefängnisses gibt ihr auf dem Weg zum Fallbeil schließlich noch die Worte Jesu aus Johannes 15,13 mit: „Niemand hat größere Liebe als der, der sein Leben gibt für seine Freunde.“

Regisseur Marc Rothemund hat sein Werk als „Film über Zivilcourage“ bezeichnet. Sophie Scholls Tod ist mittlerweile 62 Jahre her. Wer hat heute noch Zivilcourage und steht auf für die Gerechtigkeit? Nur noch sehr wenige Menschen! Die ewigen Maßstäbe Gottes sind weitgehend über Bord geworfen worden. Wäre schön wenn der Film dazu anregt, sich wieder neu mit Gott und seinem Wort zu beschäftigen.

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