
Das Deutsche Brotregister des Deutschen Brotinstituts verzeichnet derzeit über 3.000 unterschiedliche Brotspezialitäten, die täglich in Deutschland gebacken und verkauft werden. Vermutlich ist die tatsächliche Anzahl noch höher.
“Einmal ist Jesus mit Galiläern im Gespräch. Es geht ums Sattwerden. Die Galiläer wissen genau, dass man Brot immer wieder braucht. Deshalb bitten sie Jesus: „Herr, gib uns dieses Brot jeden Tag unseres Lebens!“ Die Antwort von Jesus ist im wahrsten Sinne des Wortes unglaublich! „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt wird nie mehr hungrig sein“ (Johannes 6,35). What? Ein Brot das einmal für immer satt macht? Nie mehr hungrig sein? Wie soll das gehen? Das hat so noch nie funktioniert. Weder für die Israeliten, die täglich Mama brauchten noch für die Galiläer im täglichen Leben. Jesus bietet sich hier ganz demütig an als Erfüllung und Sättigung unendlich viele Wünsche. Einmal für immer. Das kann er sagen, weil er kein vergängliches Nahrungsmittel anbietet, sondern sich selbst. Seine einmalige Person.
Satt werden. Egal an welcher Stelle des Globus wir leben, die Sehnsucht ist die gleiche. Für die Armen ist Brot oft das Mittel, um zu überleben. Für viele Wohlhabende ein alltägliches Mittel, dass mancher gedankenlos nebenbei zu sich nimmt. Ist doch selbstverständlich, nichts Besonderes, außer vielleicht für die Brotfreundin Kerstin Wendel. Satt werden bei Jesus? Es hat damit zu tun, ins Vertrauen zu kommen. Genau das war die Herausforderung für die Menschen damals. Sie hatten viel gesehen, auch viele Wunder. Satt gemacht hat es sie nicht. Sie waren auf Wiederholung aus, genau wie der Kunde an der Brottheke. Bin ich anders? Lebenshunger. Ich kenne ihn. In ehrlichen Momenten bin ich bereit, ganz viele Sehnsüchte zu benennen. Ja, ich habe Hunger. Ich möchte ein richtig gutes Leben haben, möchte satt sein oder satt werden an Glück, Erfüllung, Frieden und 1000 anderen Dingen. Auch an viele Erfahrungen mit Jesus. Möchte am Ende einer Woche oder eines Tages sagen können: „Es war gut.“ Und das möchte ich natürlich erst recht am Ende meines Lebens sagen können: „Es war gut! Erfüllt. Sinnvoll. Ich bin lebenssatt.“ Kerstin Wendel

Mama brauchten die Israeliten sicher auch, aber eigentlich brauchten sie für die Wanderung Manna.
Manna war nur eine Sorte, aber sie war von Gott.