Das ist für mich die bisher stärkste, beste und klarste Stellungnahme ever zu dieser Entwicklung in Deutschland und der Welt!

GLEICHGESCHLECHTLICHE FREUNDSCHAFTEN

Ohne sexuelle AusrichtungIn meiner Jugendzeit war ich mit drei jungen Männern aus unserer Gemeinde innig befreundet. Als junge Christen haben wir miteinander diskutiert, Jugendarbeit gestaltet, Freizeit verbracht, im Posaunenchor mitgewirkt, als Männer-Quartett gesungen, die Bibel gelesen und: Fussball gespielt. Niemals kamen in diesem Miteinander sexuelle Gefühle oder Wünsche ins Spiel. Ich nenne es natürliche Freundschaft, die uns verband – und die gemeinsame Nachfolge Jesu! Eine solche Beziehung unter Männern ist sehr kostbar, wenn sie nicht sex-orientiert ist. Das trifft natürlich auch für Frauen zu. Es ist eine große Not in unserm Land, ja, in der gesamten westlichen Welt, dass wir unsere menschliche Existenz total sexualisiert haben. Eine wahnsinnige Irritation, die das gesamte menschliche Miteinander verwirrt!

Dieses seit den 68-ern geradezu explodierende sexuelle Chaos wird gesteuert von einem heidnisch-dämonischen Geist, der flächendeckend Beziehungen missbraucht, Geschlechter entfremdet, die Mann-Frau-Identität zerstört, das Familienglück angreift und natürliche Freundschaften unter Männern und Frauen demoralisiert.

Wir sind gesellschaftsweit derart sexfixiert, dass wir kaum noch achtungsvoll und natürlich miteinander umgehen können. Das Fühlen, Denken und Handeln vieler Menschen ist von sexuellen Fantasien, Wünschen und Erwartungen verseucht. Sie können einander nur als Objekte der Lust betrachten, statt sich als wertzuschätzende Personen zu kontaktieren und echte Freunde und Freundinnen zu werden.

Diesem linksliberal-dekadenten, in Wirklichkeit aber teuflischen, Zeitgeist sollten wir mit aller Kraft widerstehen und die Erlösung durch Jesus Christus als Maßstab sehen! Wer Sexualität – bei aller Wertschätzung im Rahmen der Ordnung Gottes – zum Grundprinzip seines Lebens macht, also trieborientiert lebt und handelt, bleibt zutiefst unfähig, eine normale Beziehung zu gestalten.

Es ist wunderbar, in unbefangenen, respektvollen und sexuell nicht begehrlichen Mann-Frau-Beziehungen zu leben. Dafür sollte die christliche Gemeinde ein leuchtendes Beispiel und Vorbild sein! Die Liebe Gottes befähigt uns dazu. Horst Stricker

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