Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach wird in diesen Tagen an vielen Orten aufgeführt. Es wirkt.

Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an eine Lehrerin, die durch Johann Sebastian Bach zum Glauben an Jesus Christus fand. Sie war Atheist, gehörte in der DDR zur SED und hatte oft zu hören bekommen, dass das, was Christen glauben unwissenschaftlich ist. Und, dass Christen dumme Leute sind, steht ja außer Frage. Als Musiklehrerin hat sie irgendwann den Widerspruch bemerkt und sich gefragt: Wie konnte dann ein Christ, wie Johann Sebastian Bach es war, so geniale Musik erschaffen?
Der Komponist Johann Sebastian Bach erlebte bereits als Kind einen herben Schicksalsschlag. Seine Eltern starben, als er neun Jahre alt war. Er musste als Kind erfahren, dass Leben auch Leid bedeutet. Aber seine Musik zeichnet sich dadurch aus, dass sie Freude und Hoffnung verbreitet. Woher kam also diese Freude und Hoffnung bei Bach? Die Antwortet lautet: Aus der Botschaft der Bibel! Die Musiklehrerin ließ das nicht los. Sie las selber in der Bibel und fand inneren Frieden bei Jesus Christus – genau wie Johann Sebastian Bach.
Ein gesegnetes Christfest wünscht
Lutz Scheufler

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