Der Anführer von Boko Haram ist tot.

Der Anführer der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram, Abubakar Shekau, ist am Sonntag bei Gefechten mit der kamerunischen Armee womöglich getötet worden. Das berichten afrikanische Medien unter Berufung auf Militärquellen. Shekau sei bei Luftangriffen in der Grenzregion zu Kamerun im Nordosten Nigerias ums Leben gekommen. “Wer das Schwert nimmt, der wird durch das Schwert sterben”. Die Bibel

Lies dazu die Lebensgeschichte eines Terroristen, der sein Leben mit der Hilfe Gottes völlig erneuern konnte:

Stephen Lungu war nicht nur Terrorist, sondern sogar Anführer einer marxistischen Terrorgruppe in Simbabwe.Seine Mutter hatte ihn als 14-jährige geboren und empfand ihn als Belastung. Sein Zuhause war zunächst ein Waisenhaus, nachdem ihn seine Mutter auf der Straße ausgesetzt hatte, und später die Unterführung einer Brücke in der Stadt. Als Mitglied der Black Shadows, einer Gang, die für ihre unerbittlichen Schlägereien und Morde bekannt war, glaubte er immer mehr, dass der Kommunismus der einzige Weg sei, der Afrika aus der Krise führen könne. Von da an war es sein erklärtes Ziel sein Land zu befreien und die Unterdrückung der Schwarzen zu bekämpfen.Auf dem Weg zu einem Banküberfall kam er mit einigen seiner Leute an einem Rundzelt einer christlichen Missionsgesellschaft aus Südafrika vorbei. „Hört Leute!“ rief er seinen Männern zu. „Aus Südafrika kommt nichts Gutes! Das ist das Land der Rassentrennung. Warum kommen diese Leute hierher und predigen uns ihren Gott? Sie wollen uns einer Gehirnwäsche unterziehen. Ich schlage vor, wir erteilen ihnen eine Lektion!“Nachdem ihm die anderen lebhaft zustimmten, kamen sie überein, dass einige vor dem Zelt Posten bezogen, während Stephen Lungu und ein paar andere das Zelt kurz betreten wollten. Sobald sie wieder rauskämen, sollten die übrigen Mollis (Benzinbomben) und Steine durch den Zelteingang werfen. Doch bevor er das vereinbarte Zeichen geben konnte, sagte der Prediger, der über Römer 6,23 sprach: „Ich muss weinen. Ich muss weinen, denn Gott hat mir gesagt, dass viele Menschen hier heute Abend sterben müssen, wenn sie Jesus Christus nicht in ihr Leben aufnehmen“. Was geht hier vor? dachte Stephen Lungu. Woher kennt dieser Mann meinen Plan? Und wenn er diesen Plan kennt, dann würde er auch ihn kennen. Dies veranlasste ihn weiter zuzuhören. Jetzt sprach der Mann von Jesus Christus, und Stephen Lungu erfuhr, dass Jesus kein großer Herrscher war, sondern ein armer Mann aus dem Volk, wie er auch. Er besaß nichts und hatte kein Zuhause. Er stammte von einem Volk, das von einer fremden Macht beherrscht wurde, wie das seine auch. Er hatte er gewaltige Vollmacht, und doch wurde er von denen getötet, zu deren Rettung er gekommen war… Stephen Lungu vergaß nicht nur wozu er und seine Männer hier Halt gemacht hatten, er vergaß auch den geplanten Überfall auf die Bank. Als der Prediger mit den Worten endete: „Ihr könnt jetzt eure Schuld und Armut gegen seine Liebe und seinen Reichtum eintauschen“ stand Stephen Lungu auf. Aber nicht um hinauszugehen und das vereinbarte Zeichen zu geben, sondern um nach vorne zu gehen, zu dem Prediger. In diesen Augenblicken wurden ihm all der Schmerz, die Einsamkeit, der Selbsthass und die Angst, die ihn bestimmte, bewusst. Ihm liefen die Tränen über die Wangen. Er wollte endlich frei werden von dieser unerträglichen Last, die seine inneren Verletzungen und das Böse ihm aufgebürdet hatten. Kurz bevor er den Prediger erreicht hatte, versagten seine Beine und er fiel vor ihm zu Boden und weinte um Gnade…In einem darauffolgenden Gespräch fragte er, was er tun müsse.Dann bereinigte er sein Leben vor Gott und legte es in die Hände dessen, der nun sein Herr geworden war. Anschließend ging er zu den Behörden und teilte der Polizei all die schreckliche Verbrechen mit, die er begangen hatte. Seine Sünden wurden vor Gott und vor den afrikanischen Behörden bereinigt. Sein Buch, Black Shadows, wurde auch ins Deutsche übersetzt und heißt: Der aus dem Schatten trat.

Stephen Lungu lebte mit seiner Frau Rachel in Malawi und war in vielen Ländern unterwegs, um seine Geschichte zu erzählen. Im Januar dieses Jahres ist er zum Herrn heim gegangen.

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