Der Festival-Sommer fällt aus.

Leider sind seit 15. April bis 31. August die „Großveranstaltungen“ infolge der Corona-Krise in Deutschland offiziell und gesetzlich verboten. Das ist ein Lockdown der gesamten Sommerfestivallandschaft. Die Corona-Pandemie trifft Festivalindustrie mitten ins Herz. Der Musik-Tourismus bricht ein und die Event-Wiesen bleiben geschlossen. Corona hat längst tiefe Spuren im ökonomischen, gesellschaftlichen und Event-Gefüge Deutschlands hinterlassen. Auch die nunmehr begonnene Lockerung der einschneidenden Restriktionen kommt nicht an der Grundprämisse vorbei, dass es eine Rückkehr in die gewohnte „Normalität“ auf absehbare Zeit nicht geben wird – möglicherweise nie mehr.  Die ausufernden Feste der Partykids diente als Mythos und Aushängeschild der sogenannten „freien Welt“. Die gibt es seit Wochen nicht mehr. Viele haben es mit der Freiheit zu weit getrieben.

Die boomende Eventkultur, mit Festivals, mit Paraden, nächtlichen Partymeilen und Großveranstaltungen aller Art, lieg darnieder. Das Beherbergungsgewerbe, große Teile der Gastronomie, der Transportlogistik (Fluggesellschaften, Busunternehmen, Fressbuden etc.) und die Unterhaltungs- und Freizeitindustrie sind ganz oder überwiegend vom Festival-Tourismus abhängig. Doch die Party ist vorbei, die begehrten Event-Metropolen Wacken, RockamRing, RockimPark,etc, etc.) sind im Ruhemodus. Der Lärm und die Excesse sind vorbei. Und es ist kaum anzunehmen, dass es danach (wann immer das sein mag) auch nur ansatzweise eine Rückkehr zu „Vor-Corona-Zeiten“ geben kann und wird. Unsere Kulturschaffenden sind doch die Globalistas mit der grenzenlosen, no Border, no Nation Überzeugung! Jetzt können die Kulturschaffenden doch einmal selbst die globale Solidarität aktivieren und testen, bevor sie von den – horribili dictu – nationalstaatlich organisierten so genannten kulturfernen, bornierten Schichten Geld fordern.

Ein „Weiter so“ auf ein Vor-Corona-Level ist auch unsere Meinung nach nicht erstrebenswert. Idealerweise könnte der Shutdown vielmehr in ein nachhaltiges Runterfahren der Dauerparty münden – eine deutliche Reduzierung der Massenbewegungen könnte zu einem Nachdenken und Umdenken führen. Wäre ja mal an der Zeit, sich auf wichtigere Dinge zu besinnen. Auch für Eventsüchtige gilt der Spruch: Tiefpunkte sind Wendepunkte. (nach Cicero.de)

Das größte Event aller Zeiten solltest du auf keinen Fall verpassen. Es ist das Treffen der Gläubigen mit ihrem geliebten Herrn und Erretter Jesus im Himmel. Das wird nicht abgesagt. Das kann gar nicht abgesagt werden. Es ist von Gott. Willst du dabei sein? Dann vertrau dein Leben dem an, der dich in den Himmel einladen will. Der Himmel fällt nicht aus.

Kommentare

  1. Immerhin liegt eine dicke Chance darin, dass Menschen wegen ausfallender Events und einem ziemlichen am Boden-Liegen der Bespaßungsindustrie endlich eher ins Nachdenken über das kommen, was wirklich zählt und was wirklich bleibt! Leider lassen sich nicht gar zu wenige die Gentherapie (im Volksmund auch Impfung genannt) reindonnern, um so das Ticket zur Dauerbespaßung zurückerhalten zu können! Was, wenn dieses Ticket sie genau aber von dem Besuch von weiteren Events ausschließen wird, weil der Schuß in den Arm sich als Schuß in den Ofen erweisen wird!? Ich hoffe und bete, dass Jesus auch inmitten dieser Phase dieses dämischen “großen Neustarts” noch Menschen retten und ihnen ein Ticket für die himmlische Party und den Zugang hierzu schenken wird!!! Denn bist heute noch gilt seine wunderbare Zusage, dass er denjenigen, der zu IHM kommt, nicht hinausstoßen wird! (Johannes 6,37)

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