Der Islam ist eine falsche Religion.

Aus christlicher Sicht ist der Islam nicht deshalb falsch, weil Muslime unaufrichtig sind und lügen, sondern weil seine zentralen Aussagen im Widerspruch zu Gottes Offenbarung in der Heiligen Schrift und zum Evangelium Jesu Christi stehen.
1. Der Islam leugnet die Gottheit Christi.
Die Bibel lehrt, dass Jesus der fleischgewordene Gott ist (Johannes 1,1.14; Johannes 8,58; Kolosser 2,9). Der Islam ehrt Jesus als Propheten, lehnt jedoch seine göttliche Natur ab. Wenn Jesus nicht Gott ist, dann waren seine Aussagen falsch und das Christentum bricht zusammen (Johannes 10,30; Johannes 20,28).
2. Der Islam leugnet die Kreuzigung und Auferstehung.
Der Koran lehrt, dass Jesus nicht gekreuzigt wurde (Koran 4,157). Die Heilige Schrift verkündet jedoch, dass Christus für unsere Sünden gestorben und am dritten Tag wieder auferstanden ist (1. Korinther 15,3–4). Das Kreuz ist das Herzstück des Evangeliums. Ohne es gibt es keine Sühne und keine Erlösung.
3. Der Islam lehrt die Erlösung durch Werke statt allein durch Gnade.
Die reformierte Theologie bekräftigt, dass Sünder allein durch Gnade, allein durch den Glauben an Christus gerechtfertigt werden (Epheser 2,8–9; Römer 3,28). Im Islam hängt die endgültige Annahme vor Gott von den eigenen Taten und von Allahs Barmherzigkeit ab. Die Heilige Schrift lehrt, dass keine noch so große menschliche Anstrengung einen Sünder vor einem heiligen Gott rechtfertigen kann (Römer 3,20).
4. Der Islam lehnt die Dreieinigkeit ab.
Die Lehre von der Dreieinheit Gottes ist keine spätere Erfindung, sondern die biblische Offenbarung, dass es einen Gott gibt, der ewig als Vater, Sohn und Heiliger Geist existiert (Matthäus 28,19; 2. Korinther 13,14). Der Islam betrachtet die Dreifeinheit als Schirk (Gott Partner beigesellen), doch die biblische Lehre bewahrt den absoluten Monotheismus und bekräftigt zugleich Gottes dreieiniges Wesen.
5. Der Islam vertritt eine andere Sichtweise von Gott.
Zwar bekennen sich sowohl das Christentum als auch der Islam zu einem einzigen Schöpfer, doch der in der Heiligen Schrift offenbarte Gott ist der Bundesgott, der Vater ist und sein Volk liebevoll durch seinen Sohn erlöst. In der reformierten Theologie vereinen sich Gottes Gerechtigkeit und Barmherzigkeit auf vollkommene Weise am Kreuz (Römer 3,26). Der Islam kennt keine entsprechende Lehre von der stellvertretenden Sühne.
6. Der Islam lehnt die Endgültigkeit der biblischen Offenbarung ab.
Der Islam behauptet, die Bibel sei verfälscht worden und der Koran sei Gottes endgültige Offenbarung durch Mohammed. Reformierte Christen lehnen dies ab, da Jesus die Autorität des Alten Testaments bekräftigte und das Neue Testament auf dem Augenzeugenbericht seiner Apostel gründet (Johannes 10,35; Lukas 24,44; 2. Petrus 1,16–21).
7. Der Islam verkündet ein anderes Evangelium.
Der Apostel Paulus warnte, dass selbst wenn ein Engel ein anderes Evangelium verkünden würde, dieses zurückgewiesen werden müsse (Galater 1,8–9). Da der Islam die Gottheit Christi, seinen Sühneopfertod und seine Auferstehung leugnet, kommen reformierte Christen zu dem Schluss, dass er eine grundlegend andere Heilsbotschaft verkündet.
Aus biblischer Sicht ist das größte Problem nicht einfach, dass sich der Islam vom Christentum unterscheidet, sondern dass er die Person und das Werk Jesu Christi ablehnt. Die Heilige Schrift lehrt:
„Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist: der, der den Vater und den Sohn leugnet.“ (1. Johannes 2,22)
Wie Jesus sagte:
„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Johannes 14,6)
Eine Botschaft an meine muslimischen Freunde

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