Der Post-Evangelikalismus, ist ein westlicher Irrweg, der in der geistlichen Sackgasse endet.

In vielen westlichen Gemeinden ist der geistliche “Tod im Topf“. Der Liberalismus hat tiefe Gräben der Verunsicherung und Schneisen des Unglaubens hinterlassen. Die Segnung von Homosexuellen inkl. zunehmender Orientierung an der LGTBQ+-Lobby ist ein geistlicher und ethischer Dammbruch; noch schlimmer die Leugnung, dass Jesu Tod am Kreuz kein Sühnetod gewesen sei – und viele andere abwegige Behauptungen, die toxische Wirkungen ausgelöst haben. So hat sich beispielsweise der methodistische Weltbund in dieser krisenhaften Auseinandersetzung gespalten. Und weitere Trennungen kommen wahrscheinlich auf uns zu. Trotz allem: Jesus baut seine Gemeinde kraftvoll weiter – auch in Deutschland. Registrieren sollten wir aber, dass frische dynamisch-evangelikale Gemeinden vor allem auf der südlichen und östlichen Halbkugel wachsen – so in Brasilien, Afrika, China, Indien, Mongolei, Korea, Iran, Rumänien usw. Millionen glühender Christen lehnen die rationalistisch-liberale Theologie und die daraus folgende schwammige postmoderne Moral ab. Sie lesen die Bibel vertrauensvoll – ohne alle westlichen Skrupel. Nicht der Verstand entscheidet, was Wahrheit ist, sondern die im Glauben akzeptierte Offenbarung Gottes in der Heiligen Schrift. Inzwischen sind viele Weltmissionare unterwegs, auch zunehmend in Europa. Sie missionieren und gründen neue lebendige Gemeinden. Dafür sollten wir Gott danken und von Herzen die geistliche Einheit mit ihnen suchen – und: Jesus mutig nachfolgen, das Evangelium kraftvoll bezeugen und uns durch das biblisch verlässliche Wort leiten lassen. Auch nicht vergessen, umzukehren, wo es dringend nötig ist! Horst Stricker

2 Timotheus 4:3-4
Denn es wird eine Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht leiden werden, sondern nach ihren eigenen Lüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach dem ihnen die Ohren jucken; und werden die Ohren von der Wahrheit wenden und sich zu den Fabeln kehren.

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