Der Tod des japanischen Hundes Hachiko rührte 1935 Millionen Menschen zu Trauer. Fast zehn Jahre lang hatte der Vierbeiner auf sein Herrchen gewartet.

„Tausende Menschen pilgerten nun nach Shibuya, um den treuesten Hund der Welt zu sehen. Schulkinder streichelten Hachi, Tierärzte untersuchten ihn kostenlos. Besucher brachten Blumen und Futter für das Tier. Sogar die Kaiserin ließ erklären, dass sie Hachis trauriges Schicksal bedauere. Zum Bahnhof hatte der Hund nun freien Zutritt, ein Bahnhofsmitarbeiter hatte für sein Wohlbefinden zu sorgen. In einem Paketlager durfte Hachis Besitzer sogar ein kleines Bett für den Vierbeiner aufbauen, der immer wieder unter schweren Krankheiten litt.

Vor allem wurde aus Hachi nun Hachi-ko. Die zusätzliche Silbe “ko” bedeutet soviel wie “kleiner Herr”. Es gab ein Hachiko-Lied und zahlreiche Gedichte wurden für den treuen Hund geschrieben. Die um den Bahnhof herum angesiedelten Geschäfte vermarkteten die Popularität des Vierbeiners. Hachiko-Schokolade, Hachiko-Kuchen oder Puppen des Hundes verkauften sich bestens.

Seine Bekanntheit erreichte im Oktober 1934 einen ersten Höhepunkt, als feierlich Hachikos Denkmal eingeweiht wurde. Vom Schulkind bis zum Greis hatten Japaner aus dem In- und Ausland dafür gespendet. “Bitte verwenden Sie die Hälfte dieses Geldes, um Hachikos liebstes Futter zu kaufen und die andere Hälfte für die Bronzestatue”, schrieben Viertklässler an das Komitee. Seine Geschichte fand sogar Eingang in die Schulbücher.

Den Vierbeiner selbst ließ all der Trubel kalt. Fast zehn Jahre hatte er nun schon auf sein Herrchen gewartet, es ging ihm immer schlechter. Seit einer schweren Krankheit 1929 hing sein linkes Ohr kraftlos herab. Am 8. März 1935 wurde der Hund tot in einer Straße aufgefunden, in der er bisher noch nie gesehen worden war. Zahlreiche Legenden entstanden. Ein Schnapsladenbesitzer meinte, dass Hachiko in Richtung von Uenos Grab sterben wollte. Andere meinten, dass er einfach allein sterben wollte.

Am 9. März 1935 strömten wieder Tausende Menschen am Bahnhof Shibuya zusammen. Unzählige Blumen schmückten den Platz, ein buddhistischer Mönch sprach ein Gebet für den Vierbeiner.

Nach der Zeremonie wurde Hachikos Körper präpariert. Bis heute befindet er sich im Nationalmuseum der Naturwissenschaften in Tokio. Und bis heute gilt sein Beispiel in Japan als Zeichen von Loyalität. Allerdings warnte bereits Hachikos “Entdecker” Saito Hirokichi vor einer derartigen Vermenschlichung des Tieres: “Er besaß einfach eine ursprüngliche Liebe zu seinem Herrn, der wiederum ihn geliebt hat.” Spiegel.de

Gott ist treu, so dass jeder, der ihn sucht, ihn auch finden kann. Treue ist ein Geschenk, aber ein Geschenk muss auch ausgepackt werden, damit man sich daran erfreuen kann. Je weiter wir im Glauben vorankommen, desto mehr erkennen wir Gottes Treue uns gegenüber. In der Bibel finden sich hunderte Verheißungen, die Gott den Menschen gegeben hat.

In 5. Mose 7,9 steht: “Erkennt deshalb, dass der Herr, euer Gott, der wahre Gott ist. Er ist der treue Gott, der über 1.000 Generationen hinweg zu seinem Bund mit denen steht, die ihn lieben und seinen Geboten nachkommen.”“

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