Die Bibel, das Wort Gottes, zeigt uns folgende sieben Endzeitzeichen.

Verführung
«Seht zu, dass euch nicht jemand verführe.» Matthäus 24,4. Was ist Verführung? – Der Mensch stellt Jesus Christus, den Gekreuzigten und Auferstandenen, als Erlöser, Herrn und König in Frage. Der biblische Glaube wird durch Aberglauben ersetzt. Okkulte Mächte bewirken, dass der Mensch durch die vielen Zauberer, Wahrsager, Magnetopathen usw. antichristlichen Mächten huldigt. Der Mensch sucht seine Erlösung anderswo als beim Herrn Jesus Christus.
Wer ist der Jemand, der verführt? – Ganz eindeutig steckt Satan hinter allen antichristlichen Lehren, welche die Welt beherrschen wollen. Wo immer Jesus Christus nicht als Herr und einziger Erlöser und Mittler zwischen Gott und den Menschen steht, wo die Gnade und das Blut Jesu Christi mit Füßen getreten wird, haben wir es mit verführerischen antichristlichen Religionen zu tun. Der Islam beispielsweise hat in seiner Lehre zwar harte moralische Gesetze, kennt aber keine Vergebung, Liebe und Toleranz. – Wer gegen den Sohn Gottes kämpft, der hat einen anderen, falschen Gott. Unser Herr Jesus Christus spricht: «Ich und der Vater sind eins … Wer den Sohn sieht, der sieht den Vater … Niemand kommt zum Vater, denn durch mich» (Joh. 10,30; 14,9.6). Die wahren Christen werden daran erkannt, dass sie ihrem Erlöser und Herrn Jesus Christus nachfolgen, auch wenn es Martyrium bringt und das Leben kostet. Erkennen wir die falschen Christusse und die falschen Propheten?
Kriege
Jesus spricht in Markus 13,7 von Kriegen und Kriegsgeschrei: «Wenn ihr aber hören werdet von Kriegen und Kriegsgeschrei, so fürchtet euch nicht. Es muss so geschehen. Aber das Ende ist noch nicht da.» Auf der ganzen Welt ist das Kriegsgeschrei groß: Weltweiter Krieg gegen den Kapitalismus oder den Terrorismus. Krieg ist immer mit Unrecht und Gräueltaten verbunden und trifft meistens die Falschen. Welch eine Schuld laden hier fanatische Religionen, Politiker und Wirtschaftsvertreter auf sich! Ein Volk empört sich gegen das andere. Noch nie gab es so viele Kriege und Bürgerkriege wie im letzten Jahrhundert und heute.
Naturkatastrophen
«Es werden Erdbeben geschehen hier und dort.» Markus 13,8. Wir leben in einer so erdbebenreichen Zeit wie nie zuvor. Dazu kommen weitere Naturkatastrophen: Überschwemmungen, Hitze, Dürre, Kälte, Stürme usw. Hungersnöte, körperliche und psychische Krankheiten und Seuchen sind direkte Folgen. Sehen wir die Endzeitzeichen oder wollen wir sie immer noch verniedlichen? – «Das ist der Anfang der Wehen» (Mark. 13,8), sagt der Sohn Gottes. Es kommt noch schlimmer, vor allem für uns Gläubige!
Verfolgung
«Ihr aber seht euch vor! Denn sie werden euch den Gerichten überantworten … um meinetwillen, ihnen zum Zeugnis.» Markus 13,9. Der Herr Jesus sagt weiter: «Das habe ich zu euch geredet, damit ihr nicht abfallt. Sie werden euch aus der Synagoge (Versammlung, Kirche) ausstoßen. Es kommt aber die Zeit, dass, wer euch tötet, meinen wird, er tue Gott einen Dienst damit. Und das werden sie darum tun, weil sie weder meinen Vater noch mich erkennen» (Joh. 16,1-3). Warum ist es möglich, dass Gläubige gegeneinander so brutal sein können? Gott antwortet:
Erkaltete Liebe
«Weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.» Matthäus 24,12. Statt göttlicher Liebe – religiöser Eifer; statt Fürbitte und Vergebung – harte Gemeindezucht. Strenge Vertreter gewisser gesetzlicher Gemeinden meinen, Verleumdung und Gefängnis gehörten zur Gemeindezucht, und verbreiten böse Gerüchte. Als Jünger und Jüngerinnen unseres Herrn Jesus Christus dürfen wir über erlebte Ungerechtigkeit weder erstaunt noch verbittert sein, sondern genau dies haben die damaligen Religiösen, die scheinbar bibeltreuen Pharisäer und Schriftgelehrten, dem Herrn Jesus Christus, dem Sohn Gottes, der als einziger auf dieser Erde ohne Schuld lebte, auch getan. Darum lasst uns von unserem Herrn und Erlöser gerade in Verfolgungszeiten uns durch den Heiligen Geist die erste Liebe täglich schenken lassen. «Bittet, so wird euch gegeben …» (Matth. 7,7). Dann können wir vom HERRN gebraucht werden und mithelfen, Seine froh machende Botschaft vielen gebundenen Menschen zu bringen.
Weltweite Mission
«Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.» Matthäus 24,14. Das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus wird allen Völkern in aller Welt gepredigt werden. Dies ist und bleibt unser Auftrag und Lebensinhalt, solange wir auf dieser Erde leben. Die Bibel lehrt uns, dass z.B. der Apostel Paulus gerade in den schwersten Leiden und Prüfungen und großer Verfolgung durch fanatische religiöse Leute eine weit geöffnete Tür hatte, das Evangelium in göttlicher Vollmacht zu verkündigen. Er kam nicht nach Rom, um als kaiserlicher Gast einige fromme Worte sagen zu können. Nein, er kam nach einer über zweijährigen Gefangenschaft und nach harter Verfolgung, nach einem Seesturm mit Schiffbruch, als Gefangener nach Rom. Gottes Strategie entspricht selten der unsrigen, aber der HERR führt die Seinen unfehlbar richtig und macht aus uns lebendige Zeugen, gerade dann, wenn uns niemand mehr versteht, wenn es durch Tiefen, Leiden, Krankheit und Verfolgung geht. Dann wirkt der Heilige Geist mächtig durch die Kinder Gottes, wie in Markus 13 geschrieben steht: «Wenn sie euch nun hinführen und überantworten werden, so sorgt euch nicht vorher, was ihr reden sollt; sondern was euch in jener Stunde gegeben wird, das redet. Denn ihr seid’s nicht, die da reden, sondern der Heilige Geist … Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig» (V. 11+13). Ein gesegneter Dienst in der Missionsarbeit hängt nicht in erster Linie von der Menge des verfügbaren Geldes, noch von der Anzahl der Mitarbeiter noch von einem guten Management ab – obschon dies alles auch nötig ist –, sondern von der Bereitschaft der einzelnen Zeugen Jesu Christi, ob wir frei von Ehrsucht in Demut dem Herrn Jesus Christus dienen und folgen wollen und ein ganzes Ja haben auch zur Gemeinschaft Seiner Leiden, für Ihn zu leben, für Ihn zu leiden, für Ihn zu sterben und dabei von Herzen wünschen:
Jesu Wirken
«Amen, ja, komm, Herr Jesus» Offenbarung. 22,20; denn uns erwartet die ewige Herrlichkeit, allezeit beim HERRN zu sein. «Und dann werden sie sehen den Menschensohn kommen in den Wolken mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und dann wird er die Engel senden und wird seine Auserwählten versammeln von den vier Winden, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.» Markus 13,26-27. «… und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.» 1. Thessalonicher 4,17. Diese lebendige Hoffnung im Herrn Jesus Christus und die Freude auf das ewige Leben macht uns zu lebendigen Christen, die frei von Furcht vor Verfolgung, Gefängnis und Tod in der Kraft des Heiligen Geistes unseren Erlöser und bald wiederkommenden HERRN bezeugen. Der HERR stellt sich zu den Seinen auch heute und bezeugt das verkündete Wort des Lebens mit mit folgenden Zeichen, so dass alle Menschen erkennen müssen, dass unser Herr Jesus Christus auferstanden ist, lebt und Großes wirkt in Seiner unermesslichen Liebe, Gnade, Güte und Barmherzigkeit. Täglich erleben wir den Sieg des Gekreuzigten und Auferstandenen. Er heilt die Menschen an Leib, Seele und Geist. Er macht alles neu, Menschen werden von neuem geboren und erfüllt mit der göttlichen Liebe und Freude. Wohl leben wir in einer finsteren Welt der Endzeit, aber unser Herr Jesus Christus ist das Licht der Welt. Er vertreibt alle Finsternis und gibt uns einen hellen Schein. Die Freude am HERRN ist und bleibt unsere Stärke. Mehr und mehr dürfen wir Gottes Wunder sehen. Das zeitliche Leben verliert an Bedeutung. Wir freuen uns auf das Kommen des HERRN, auf die ewige Herrlichkeit. Unsere Herzen sind mit tiefer Dankbarkeit erfüllt über alle Güte, die der HERR täglich schenkt. Er greift auf wunderbare Weise bei Menschen und in Situationen ein, wo menschlich gesehen nichts mehr zu hoffen ist. Er verändert die Dinge und bestimmt jede große und kleine Entwicklung in der dunklen Welt, aber auch im Einzelleben. Der HERR steht zu den Seinen, wenn sie durch den Schmelztiegel des Leidens gehen. Unsere göttliche Botschaft ist eine frohe Botschaft, die wir allen Menschen bringen dürfen. Wer sich zum Sohn Gottes von Herzen bekehrt, darf als Eigentum des HERRN Seine Herrlichkeit erleben und weitergeben. Unser Herr Jesus Christus kommt bald wieder. Lasst uns Ihm jetzt von Herzen antworten: «Amen, ja, komm, Herr Jesus!»
J.Sch.

Kommentar

  1. Hans Hauber

    Klare Botschaft!
    https://www.youtube.com/watch?v=0W2seM6_WEs&ab_channel=Gott%26du
    Du bestimmst deine Zukunft.
    Kriege, Katastrophen und Klimawandel. Inflation, Werteverfall und Kriminalität. Diese und andere Herausforderungen sind heute stets präsent, und sie bestimmen unsere Perspektive für die Zukunft.

    Man fragt sich, wer uns in diese Situation hineingebracht hat. Oder ist die geballte Ladung der negativen Entwicklungen einfach nur ein unglücklicher Zufall?

    Die Bibel schreibt sehr präzise darüber, was uns alle erwartet; du kannst das zur Kenntnis nehmen – oder du liest weiter: Denn Gott fokussiert das Thema ZUKUNFT auch auf jeden Menschen persönlich. Und hier bist Du gefragt: Deine Entscheidung bestimmt Deine persönliche Zukunft.

    Ein Vortrag von Paul-Gerhard Jung am Sonntag, 30.04.2023 um 19:30 Uhr. Wir freuen uns auf dich! Hier im Livestream oder persönlich im Gemeinderaum, Oedeweg 3 in 58135 Hagen.

    ,,Siehe, ich habe dir heute das Leben und das Glück, und den Tod und das Unglück vorgelegt … so wähle das Leben, damit du lebst.” [aus 5.Mose 30, 15/19]

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