Die Brände in Amazonien haben grosses Aufsehen erregt. Dies wird auch von aussen instrumentalisiert.

Vorbemerkung:

Liebe Medien, liebe Politiker, bei uns brennt es überall:

Kinderarmut, Altersarmut,HarzIV ,unbezahlbare Mieten, zu hohe Lebenshaltungskosten, Pflegenotstand, ungleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit,Personalmangel bei Feuerwehr, Polizei, Justiz, Bundeswehr, Krankenschwestern, Lehrermangel, keine richtige Bezahlung nach Fähigkeiten u.s.w. ökologische Altlasten beseitigt,nö !50% der Straßen und Brücken marode. Das wären mal Themen.

Zurück zum Thema: Selbst der linke Tagesanzeiger in der Schweiz musste zugeben, dass bei Herrn Morales in Bolivien aktuell mehr brennt als in Brasilien. Morales hat sogar aktiv zur Brandrodung aufgerufen. Ich finde die Waldbrände überall eine Katastrophe, aber anscheinend sind für viele nur die Brände relevant, die man gegen die brasilianische Regierung verwenden kann.
Die New York Times hat am 23.08.19 eine Graphik der Brasilianischen Luftfahrtbehörde veröffentlicht. Dargestellt: die jährliche Waldvernichtung im Amazonasgebiet Brasiliens in Quadratmeilen (1 sqmile = 2,56 km2).

Zwischen 1997 und 2008 lag die jährliche Rate bei 15 000 km2 +- 10 000 km2 mit den Maxima 1995, 2003 und 2004 von mehr als 25 000 km2. Der Sozialist Lula ist 2003 Präsident geworden und hat die Brandrodung 2003 bis 2005 erst einmal kräftig ausgeweitet und gefördert. 2004 mit 27 000 km2. Seit 2009 (Lulas Amtszeit endete 2010) erst sind die DAten auf ein Niveau von 5000 +- 1500km2 gefallen. Aktuell liegen wir für 2016-2018 bei etwa 6000 km2. 2019 dürfte in etwa wie 2016 ausfallen (6000 km2). Aktuell ist aber noch Vorsaison der Trockenzeit und praktisch noch nichts verbrannt. Die Daten bisher sind aber in etwa wie 2016. Die Hauptfeuerzeit ist der September. Seit Jahrzehnten brennt in Südamerika in der Trockenzeit von August bis Oktober Wald und Grasland. Das gleiche Chaos erleben wir in Afrika (in wesentlich größerem Ausmaß), in Indonesien und Australien. Viele Feuer sind natürlich, andere gelegt. Schon die Indios haben solche Feuer gelegt, um schwarze Erde zu erzeugen, den berühmten Wunderdünger, der praktisch nur noch Mineralien und kein organisches Material mehr beinhaltet. Auf solchen Gebieten wächst praktisch alles ausgezeichnet.
Die derzeitigen Brände sind kein Inferno.
Brandrodung ist in Brasilien weitgehend verboten, ganz im Gegensatz zu Bolivien und zu Brasilien zu Zeiten Lulas.
Der Regenwald ist zu schützen. Allerdings sind es nicht nur die bösen Agrarindustriellen, die den Wald verkleinern wollen. Sozialisten und NGOs haben viel (mehr) Wald auf dem Gewissen.
Das Klischee von der bösen Industrien, die das Klima und den Wald vernichtet, ist eine Schmierenkomödie der Medien und der Politik bei uns.

Die Klagelieder 3,39 geben uns den Rat: “Was beklagt sich der lebende Mensch? über seine Sünden beklage sich der Mann! “

Kommentare

  1. Elisabeth Fuchs

    Vielen Dank für die klare Aussage über Herrn Morales und auch Herrn Bolsonaro. Beide, total entgegengesetzt in ihrer politischen Haltung und deswegen auch sowohl gemeidet durch die interessierten Medien oder hochgehoben je nach Meinung. Es ist heutzutage fast unmöglich gegen die politische Korrektheit zu gehen, weniger noch zu regieren. Die Wahrheit zu sagen ist gegen alles und alle, und dennoch sind es viele die daran festhalten: Gott hat alles in Seiner Hand! Daran muss man sich halten, wenn man liest und sieht wie die Welt ihre Lügen verstreut. Herzliche Grüsse

  2. Marc

    Der “homophobe und utrarechte” Bolsonaro, der noch dazu mit konservativen Evangelikalen liebäugelt, ist den linken Ideologen ein Dorn im Auge, der schnellstens weg muss. Auch in den Medien wird der Staatschef stets als nicht kooperationwillig im Hinblick auf die Brände in Amazonien dargestellt. Leider bleibt auch in den deutschen “Qualitätsmedien” die Tatsache aussen vor, dass bereits israelische Löschflugzeuge nach Brasilien entsandt wurden. Warum liest man darüber wohl nichts in der deutschen Tagespresse, und wenn, dann wieder in der gewohnt antiisraelischen Aufmachung ?
    Die Älteren erinnern sich an die 90iger, als Frankreich regelmässig Atomwaffentests durchführte. Dieses düstere Kapitel französischer Kernwaffentests wurde nie aufgearbeitet, Entschädigungsleitungen und ökologische Sanierungen blieben bisher aus.
    Macron täte gut daran seinen eigenen Stall auszumisten, anstatt anderen Nationen zu drohen.

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