Die dunkle Seite der „Chucks“.

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Sie sind knallig-bunt, knöchelhoch und wurden bis heute mehr als eine Milliarde Mal verkauft, auch an Rocker-Legenden und Hollywood-Stars: Die Kult-Schuhe „Chucks“ sind aus der Modewelt nicht mehr wegzudenken. Partnerfirmen von Nike in Indonesien ignorieren offenbar bis heute Arbeiterstandards und scheren sich nicht um das Wohlergehen ihrer Mannschaft. Arbeiter sagten in Interviews mit der Nachrichtenagentur AP, sie seien sogar blutig gekratzt worden. Man habe sie als Hunde oder Schweine bezeichnet, in dem muslimischen Land sind das schlimmste Beleidigungen. Außerdem habe man ihnen ins Gesicht geschlagen oder mit Schuhen nach ihnen geworfen.Die betreffende Fabrik hat 10 000 Arbeiter, vor allem Frauen. Sie verdienen umgerechnet 36 Cent pro Stunde. „Wir sind machtlos“, sagte eine von ihnen im Interview. „Unsere einzige Wahl ist: Bleiben und leiden oder etwas sagen und gefeuert werden.“ Paul McCartney trug die Schuhe, Mick Jagger heiratete in ihnen, Avril Lavigne lässt kaum etwas anderes an ihre Füße, Kates Moss und Gisèle Bündchen schwören auf Chucks.

Aber was stört diese Stars und die meist linkslastigen „Chuck“-Träger in der westlichen Welt diese himmelschreiende Ungerechtigkeit? Wenig, denn diese ungesunden Punkerlatschen verkaufen sich trotz sündhater Überteuerung, wie“ gschitten Brot“. Hauptsache es kommt cool und links rüber.

Gott warnt uns: „Weh dem, der sein Haus auf Sünden auf Sünden baut und seine Gemächer mit Unrecht, der seinen Nächsten umsonst arbeiten lässt und gibt ihm seinen Lohn nicht!“ (Jeremia 22, 13)

„Siehe, der Arbeiter Lohn, die euer Land abgeerntet haben, der von euch vorenthalten ist, schreit, und das Rufen der Schnitter ist gekommen vor die Ohren des Herrn Zebaoth.“ (Jakobus 5, 4)

„So übervorteile nun keiner seinen Nächsten, sondern fürchte dich vor deinem Gott; denn ich bin der Herr, euer Gott.“ (3. Mose 25, 17)

„Dem Tagelöhner, der bedürftig und arm ist, sollst du seinen Lohn nicht vorenthalten.“ (5. Mose 24, 14)

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